Sergey Brin: "Bin nicht besonders sozial und eine Art Spinner"
Google-Co-Gründer Sergey Brin stellte in der Nacht auf heute nicht nur das erste Auto des Suchmaschinenriesen vor, sondern plauderte auch über zahlreiche Themen im Zusammenhang mit seinem Unternehmen und warf auch einen Blick auf Google+.
Die Enthüllung des Google-CTOs, dass Google ein eigenes selbstfahrendes Auto entworfen und auch gebaut hat, war die wahrscheinlich wichtigste "harte" News des Interviews, das Sergey Brin im Rahmen der von Re/code veranstalteten Code Conference gab. Doch der 40-Jährige gab auch zahlreiche interessante Einblicke in das Google-Imperium.
In Sachen eigene Datenschutz-Verfehlungen räumte Brin auch Fehler ein (etwa die WLAN-Erfassung durch die StreetView-Autos), beteuerte aber, dass man alles unternehme, um die Nutzerdaten zu schützen: "Wir könnten nicht überleben, wenn die Leute uns nicht vertrauten."
Google+ kam ebenfalls als Thema auf und hier ließ Brin aufhorchen, da er zugab, dass seine (indirekte) Beteiligung daran ein Fehler gewesen sei: "Ich bin wahrscheinlich die unpassendste Person, um über Social zu sprechen. Ich bin nämlich selbst nicht besonders sozial, sondern eher eine Art Sonderling/Spinner ('Weirdo')."
NSA hat jedes Maß aus den Augen verloren
Gleich zu Beginn des Interviews kamen die Enthüllungen von Edward Snowden zur Sprache: Dessen Informationen zu den NSA-Praktiken waren für Brin "eine riesige Enttäuschung", die Behörden hätten jedes Maß und Ziel verloren: "Wenn man sich den Kalten Krieg ansieht, als die NSA vermutlich nur eine geringe Anzahl an Leuten ausspioniert und uns vor der totalen nuklearen Auslöschung bewahrt hat, gab es eine Art Balance. Im vergangenen Jahrzehnt war Terrorismus das Ziel und man 'musste' jeden überwachen. Die Balance ist nun völlig anders und das war wie ein Schock."In Sachen eigene Datenschutz-Verfehlungen räumte Brin auch Fehler ein (etwa die WLAN-Erfassung durch die StreetView-Autos), beteuerte aber, dass man alles unternehme, um die Nutzerdaten zu schützen: "Wir könnten nicht überleben, wenn die Leute uns nicht vertrauten."
"Gesellschaft noch nicht bereit für Gesichtserkennung"
Auch Google Glass wurde in diesem Zusammenhang erwähnt, dazu meinte Brin, dass sein Unternehmen die App-Entwickler explizit angewiesen habe, auf Gesichtserkennung zu verzichten: "Unsere Gesellschaft hat noch nicht herausgefunden, wie sie damit umgehen soll."Google+ kam ebenfalls als Thema auf und hier ließ Brin aufhorchen, da er zugab, dass seine (indirekte) Beteiligung daran ein Fehler gewesen sei: "Ich bin wahrscheinlich die unpassendste Person, um über Social zu sprechen. Ich bin nämlich selbst nicht besonders sozial, sondern eher eine Art Sonderling/Spinner ('Weirdo')."
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