Google könnte die Heimüberwachungsfirma Dropcam übernehmen
Das Suchmaschinenunternehmen hat Anfang des Jahres den Thermostat-Hersteller Nest für 3,2 Milliarden Dollar übernommen, nun bereitet Google die zweite Übernahme im Zusammenhang mit den vier Wänden seiner Nutzer vor. Und die Pläne werden sicherlich so manchen Datenschützer alarmieren.
Die Dropcam-Kameras sind mit der Cloud vernetzt
Dropcam-Systeme erlauben es dem Nutzer, sein Haus mit einer Reihe an Kameras auszustatten, aufgenommene oder auch live übertragene Videos können auch (mit Hilfe von Push-Nachrichten etwa bei registrierten bzw. verdächtigen Bewegungen) auf externe Internet-taugliche Geräte geschickt werden. Generell werden die Aufzeichnungen in der Cloud abgelegt, sodass der Hausbesitzer ständig einen Blick darauf werfen kann.
Wie weit fortgeschritten die Übernahmegespräche sind, schreibt The Information nicht, auch ein möglicher Preis wird nicht genannt. Einen Kommentar dazu wollten beide daran beteiligten Unternehmen ebenfalls nicht abgeben.
Google wertet zwar bekanntlich einige Nutzerdaten für Werbezwecke aus, eine "Totalüberwachung" durch Kameras kann aber wohl dennoch ausgeschlossen werden, da das Unternehmen derzeit (oder schon immer) selbst unter strenger Beobachtung externer Datenschützer steht.
Cloud ermöglicht dem Nutzer mobilen Überwachungskamera-Zugang
Das von der EU jüngst gewährte "Recht auf Vergessen" im Zusammenhang mit Google-Suchanfragen hat eine erneute Debatte rund um Privatsphäre ausgelöst. Indirekt könnte das kalifornische Unternehmen demnächst quasi selbst Öl ins Feuer dieser Diskussion gießen, da man nach Angaben von The Information das Startup Dropcam kaufen will - einen Hersteller von vernetzten Überwachungssystemen.
Die Dropcam-Kameras sind mit der Cloud vernetzt
Dropcam-Systeme erlauben es dem Nutzer, sein Haus mit einer Reihe an Kameras auszustatten, aufgenommene oder auch live übertragene Videos können auch (mit Hilfe von Push-Nachrichten etwa bei registrierten bzw. verdächtigen Bewegungen) auf externe Internet-taugliche Geräte geschickt werden. Generell werden die Aufzeichnungen in der Cloud abgelegt, sodass der Hausbesitzer ständig einen Blick darauf werfen kann.
Wie weit fortgeschritten die Übernahmegespräche sind, schreibt The Information nicht, auch ein möglicher Preis wird nicht genannt. Einen Kommentar dazu wollten beide daran beteiligten Unternehmen ebenfalls nicht abgeben.
Vermutliche Reaktionen: Bedenken und Kritik
Sollte dieser Deal aber tatsächlich über die Bühne gehen, dann sind sicherlich einige fast schon hysterische Reaktionen zu erwarten: Wie seinerzeit bei Microsofts angeblich "spionierender" Kinect-Kamera - die damalige Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner bezeichnete die Xbox One (aufgrund Kinect) als "Trojaner" - dürfte es auch hier zahlreiche Bedenkenträger geben.Google wertet zwar bekanntlich einige Nutzerdaten für Werbezwecke aus, eine "Totalüberwachung" durch Kameras kann aber wohl dennoch ausgeschlossen werden, da das Unternehmen derzeit (oder schon immer) selbst unter strenger Beobachtung externer Datenschützer steht.
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