Microsoft macht mit Surface nach wie vor ein Minus
Bei der zweiten Generation der Surface-Tablets hat das Redmonder Unternehmen vieles richtig gemacht und die Geräte in so mancher Hinsicht verbessert. Geholfen hat das aber nur bedingt, da die Sparte nach wie vor Verluste macht.
Demnach kann der Redmonder Konzern in den ersten drei Monaten von 2014 einen Surface-Umsatz in Höhe von 494 Millionen Dollar vorweisen, das ist im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres immerhin ein Plus von etwa 50 Prozent. Allerdings stehen dem 539 Millionen Dollar an Ausgaben (Produktion des Tablets sowie von Accessoires) gegenüber, im ersten Quartal 2014 stand also unter dem Strich ein Minus von 45 Millionen Dollar.
Nimmt man die vergangenen neun Monate (wieder bis Ende März 2014) her, so zeigen die Zahlen noch höhere Verluste der Sparte: Der Umsatz betrug in diesem Zeitraum rund 1,8 Milliarden Dollar, während auf der Ausgabenseite ein Betrag von 2,1 Milliarden Dollar an die Börsenaufsicht gemeldet wurde. Als Verlust mussten also etwa 300 Millionen Dollar bekannt gegeben werden. Hauptverantwortlich für die Verluste war vor allem der September 2013, für diesen Monat meldete Microsoft ein Minus von 216 Millionen Dollar.
Siehe auch: Ultrabook-Tablet - Microsoft Surface Pro 2 im Test
Schleppendes Surface-Geschäft
Mit den anfangs erwähnten Verbesserungen konnte Microsoft zwar die Verkäufe steigern, wie nun bekannt wird, war das bisher aber nicht genug: Denn die Seite Computerworld hat in einer Pflichtmeldung an die US-amerikanische Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) konkrete Zahlen zu Surface entdeckt.Demnach kann der Redmonder Konzern in den ersten drei Monaten von 2014 einen Surface-Umsatz in Höhe von 494 Millionen Dollar vorweisen, das ist im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres immerhin ein Plus von etwa 50 Prozent. Allerdings stehen dem 539 Millionen Dollar an Ausgaben (Produktion des Tablets sowie von Accessoires) gegenüber, im ersten Quartal 2014 stand also unter dem Strich ein Minus von 45 Millionen Dollar.
Nimmt man die vergangenen neun Monate (wieder bis Ende März 2014) her, so zeigen die Zahlen noch höhere Verluste der Sparte: Der Umsatz betrug in diesem Zeitraum rund 1,8 Milliarden Dollar, während auf der Ausgabenseite ein Betrag von 2,1 Milliarden Dollar an die Börsenaufsicht gemeldet wurde. Als Verlust mussten also etwa 300 Millionen Dollar bekannt gegeben werden. Hauptverantwortlich für die Verluste war vor allem der September 2013, für diesen Monat meldete Microsoft ein Minus von 216 Millionen Dollar.
Die Entwicklung stimmt
Fairerweise sollte hervorgehoben werden, dass die Richtung trotz der roten Zahlen stimmt: Mit den 45 Millionen aus dem ersten Quartal von 2014 scheint Microsoft dieses Geschäftsgebiet langsam in den Griff zu bekommen, schließlich sind die ersten Monate eines Jahres in der Elektronikbranche auch nicht gerade die umsatzstärkste Phase.Siehe auch: Ultrabook-Tablet - Microsoft Surface Pro 2 im Test
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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