Microsoft gewinnt Streit mit Novell um Windows 95
Der Oberste Gerichtshof der USA hat den seit rund 20 Jahren andauernden Rechtsstreit der Softwarehersteller Microsoft und Novell endgültig beendet. In der Auseinandersetzung ging es um angebliche Wettbewerbsverzerrung durch die Redmonder bei der Arbeit an Windows 95.
Wie der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg berichtet, hat der United States Supreme Court die Klage von Novell endgültig abgewiesen und sich damit dem früheren Urteil einer niedrigeren Instanz angeschlossen. Demnach verpflichten die in den USA gültigen Wettbewerbsgesetze ein Unternehmen nicht, mit einem Konkurrenten zusammenzuarbeiten - selbst wenn man wie Microsoft eine dominante Stellung im Markt innehat.
Novell wollte erneut gegen Microsoft vorgehen, weil man dem Softwarekonzern weiterhin wettbewerbsfeindliches Verhalten während der Entwicklung von Windows 95 vorwirft. Der Softwarehersteller, der einst die Textverarbeitung WordPerfect anbot, geht davon aus, dass Microsoft dem Konkurrenten wichtige Komponenten für die Entwicklung von Anwendungen für Windows 95 vorenthielt, so dass WordPerfect erst nach massiven Verzögerungen für das damals neue Betriebssystem eingeführt werden konnte.
Konkret ging es um die sogenannten Namespace Extensions, die Microsoft angeblich absichtlich nicht rechtzeitig bereitgestellt hat, um so dafür zu sorgen, dass Produkte von Konkurrenten wie etwa WordPerfect nicht problemlos mit Windows 95 laufen konnten.
Dadurch hatte sich der Softwarekonzern angeblich einen Wettbewerbsvorteil für die hauseigene Textverarbeitung Word verschafft. Man habe das Betriebssystem absichtlich für die Kunden weniger attraktiv gemacht, um Wettbewerber auszustechen und das eigene Betriebssystem-Monopol zu schützen, so der Vorwurf.
Novell hatte sich wegen der fehlenden Kompatibilität zu Windows 95 massive Verluste eingehandelt. Lag der Marktanteil seiner Produkte vor dem Launch von Microsofts Betriebssystem noch auf einem hohen Niveau, brach er dann rasch ein - dabei hatte Novell WordPerfect erst 1994 für fast 900 Millionen Dollar zugekauft. Durch den technisch bedingten Flop konnte Novell WordPerfect nach dem starken Rückgang der Marktanteile nur noch für 186 Millionen Dollar an Corel verkaufen.
Novell wollte erneut gegen Microsoft vorgehen, weil man dem Softwarekonzern weiterhin wettbewerbsfeindliches Verhalten während der Entwicklung von Windows 95 vorwirft. Der Softwarehersteller, der einst die Textverarbeitung WordPerfect anbot, geht davon aus, dass Microsoft dem Konkurrenten wichtige Komponenten für die Entwicklung von Anwendungen für Windows 95 vorenthielt, so dass WordPerfect erst nach massiven Verzögerungen für das damals neue Betriebssystem eingeführt werden konnte.
Konkret ging es um die sogenannten Namespace Extensions, die Microsoft angeblich absichtlich nicht rechtzeitig bereitgestellt hat, um so dafür zu sorgen, dass Produkte von Konkurrenten wie etwa WordPerfect nicht problemlos mit Windows 95 laufen konnten.
Dadurch hatte sich der Softwarekonzern angeblich einen Wettbewerbsvorteil für die hauseigene Textverarbeitung Word verschafft. Man habe das Betriebssystem absichtlich für die Kunden weniger attraktiv gemacht, um Wettbewerber auszustechen und das eigene Betriebssystem-Monopol zu schützen, so der Vorwurf.
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