Apple präsentiert Samsung 2 Milliarden-Rechnung
Seite Ende März wird die zweite Patentklage zwischen Apple und Samsung verhandelt. Die ersten Gerichtstermine brachten bereits sehr viel interessantes Material zu Tage.
Unter anderem gab es da ein Schreiben von Apple, in dem die verantwortlichen Manager beklagten, dass Apple nicht das zu bieten habe, was die Kunden suchen. Jetzt gibt es weiteren Diskussionsstoff. Apple hat nun vor Gericht vorrechnen lassen, warum das Unternehmen aus Cupertino über zwei Milliarden US-Dollar Schadensersatz von Samsung verlangt und wie man genau die Schadenssumme errechnet hat.
Apple wirft Samsung vor, in der Galaxy-Reihe nicht lizenzierte Patente von Apple genutzt zu haben und damit ihren Geräten eine unfairen Vorteil verschafft zu haben. Die Koreaner hätten daraus unter anderem einen Preisvorteil gezogen, weil sie sich die Patentgebühren gespart hatten.
Der von Apple beauftragte Schadensexperte Christoph Vellturo hat gestern vor Gericht vorgerechnet, wie hoch der entstandene Schaden bei Apple sein soll. Sein Kollege John Hauser hatte dazu eine Studie unter Smartphonenutzern durchgeführt und insgesamt über 3000 Stunden Recherche in die Auflistung aller möglichen entstandenen Schäden aufgewendet.
Neben dem eigentlich Schaden durch die nicht gezahlten Lizenzgebühren stehen nämlich vor allem entgangene Geräteverkäufe auf der Berechnung von Apple. In dem für den Prozess relevanten Zeitraum von Anfang 2011 bis Ende 2013 haben Smartphones und Tablets von Samsung, die laut der Klageschrift gleichfalls von Apples Patenten profitierten, nochmal einen deutlichen Zuwachs bei den Marktanteilen erlangt. Das sei im Endeffekt zu unrecht geschehen, so die Argumentation von Apples Anwälten, denn Samsung habe den Kunden Errungenschaften weitergereicht, die ihnen nicht zustanden.
In der Untersuchung bei potentiellen Smartphonekäufern habe sich gezeigt, dass die Kunden eher für Funktionen als für eine Marke bereit sind, tiefer in die Tasche zu greifen.
Die von Apple geforderte Schadensersatzsumme beläuft sich auf über zwei Milliarden, da das Unternehmen davon ausgeht, deutlich mehr iPhones hätte verkaufen können. Schließlich sei kein fairer Wettkampf entstanden, wenn Samsung die eigene Geräte durch Apple entweder hätte patentieren lassen oder ohne den entsprechenden Funktionen hätte verkaufen müssen.
Bei rund 37 Millionen nicht lizensierten Samsung-Geräten für den entsprechenden Zeitraum, kommen die Experten dann auf über zwei Milliarden US-Dollar Forderungshöhe. Samsung lehnt das komplett ab, da man sich darauf beruft, dass die zitierten Patente Apple zu unrecht zugesprochen wurden.
Apple wirft Samsung vor, in der Galaxy-Reihe nicht lizenzierte Patente von Apple genutzt zu haben und damit ihren Geräten eine unfairen Vorteil verschafft zu haben. Die Koreaner hätten daraus unter anderem einen Preisvorteil gezogen, weil sie sich die Patentgebühren gespart hatten.
Der von Apple beauftragte Schadensexperte Christoph Vellturo hat gestern vor Gericht vorgerechnet, wie hoch der entstandene Schaden bei Apple sein soll. Sein Kollege John Hauser hatte dazu eine Studie unter Smartphonenutzern durchgeführt und insgesamt über 3000 Stunden Recherche in die Auflistung aller möglichen entstandenen Schäden aufgewendet.
Neben dem eigentlich Schaden durch die nicht gezahlten Lizenzgebühren stehen nämlich vor allem entgangene Geräteverkäufe auf der Berechnung von Apple. In dem für den Prozess relevanten Zeitraum von Anfang 2011 bis Ende 2013 haben Smartphones und Tablets von Samsung, die laut der Klageschrift gleichfalls von Apples Patenten profitierten, nochmal einen deutlichen Zuwachs bei den Marktanteilen erlangt. Das sei im Endeffekt zu unrecht geschehen, so die Argumentation von Apples Anwälten, denn Samsung habe den Kunden Errungenschaften weitergereicht, die ihnen nicht zustanden.
In der Untersuchung bei potentiellen Smartphonekäufern habe sich gezeigt, dass die Kunden eher für Funktionen als für eine Marke bereit sind, tiefer in die Tasche zu greifen.
Die von Apple geforderte Schadensersatzsumme beläuft sich auf über zwei Milliarden, da das Unternehmen davon ausgeht, deutlich mehr iPhones hätte verkaufen können. Schließlich sei kein fairer Wettkampf entstanden, wenn Samsung die eigene Geräte durch Apple entweder hätte patentieren lassen oder ohne den entsprechenden Funktionen hätte verkaufen müssen.
Bei rund 37 Millionen nicht lizensierten Samsung-Geräten für den entsprechenden Zeitraum, kommen die Experten dann auf über zwei Milliarden US-Dollar Forderungshöhe. Samsung lehnt das komplett ab, da man sich darauf beruft, dass die zitierten Patente Apple zu unrecht zugesprochen wurden.
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