USA soll nicht 'mitlesen':
Russland verbannt iPad
Die NSA liest überall fleißig mit. Um den USA nicht weiterhin so einfach Staatsgeheimnisse zu verraten, hat die russische Regierung jetzt kurzen Prozess gemacht und alle iPads für die Regierungspolitiker abgeschafft.
Gesurft wird im russischen Parlament daher ab sofort nicht mehr mit Apples iPad, sondern mit Samsung Galaxy Tablets. Über die vermeintliche Gefahr für die russische Regierungsvertreter hat Nikolai Nikiforow, Minister für Telekommunikation, in dieser Woche aufgeklärt. Nachdem klar war, dass die NSA auch künftig nicht auf Ausspähaktionen verzichten wolle, werde man für die russischen Politiker keine US-amerikanischen Produkte für die Kommunikation zulassen, hieß es. Der französische Pressedienst hatte die Nachricht aufgegriffen, nachdem plötzlich keinerlei iPads mehr im Parlament zu sehen waren.
Wie BusinessInsider berichtet, will Russland aber vorerst keinerlei weitere Maßnahmen und schon gar keine Sanktionen verhängen, obwohl die Gerüchteküche gleich etwas derartiges verlautet hatte. Der Verzicht auf Apples iPad sei laut Nikiforow erste einmal eine Anweisung an die Regierungsvertreter. Es gehe dabei vorrangig um Prävention, denn man befürchtet tatsächlich, dass ein mögliches Ausspionieren durch ein iPad wahrscheinlicher sei, als über ein Samsung-Gerät aus Süd-Korea.
Das russische Volk müsse sich nach den ganzen Veröffentlichungen rund um die Abhörskandale der letzten Zeit, die von den USA ausgegangen waren nun selbst eine Meinung bilden. Der Staat werde keinerlei Empfehlungen ausgeben.
Russlands Premierminister Dmitry Medvedev hatte vor vier Jahren einen Besuch bei Apple in Cupertino abgestattet. Damals hatte er sich noch in der Funktion als Präsident der Russischen Föderation mit Apple-Gründer Steve Jobs getroffen und von ihm ein iPhone geschenkt bekommen. Heute hat man allem Anschein nach nicht mehr so ein gutes Verhältnis zu dem US-Unternehmen.
Wie BusinessInsider berichtet, will Russland aber vorerst keinerlei weitere Maßnahmen und schon gar keine Sanktionen verhängen, obwohl die Gerüchteküche gleich etwas derartiges verlautet hatte. Der Verzicht auf Apples iPad sei laut Nikiforow erste einmal eine Anweisung an die Regierungsvertreter. Es gehe dabei vorrangig um Prävention, denn man befürchtet tatsächlich, dass ein mögliches Ausspionieren durch ein iPad wahrscheinlicher sei, als über ein Samsung-Gerät aus Süd-Korea.
Das russische Volk müsse sich nach den ganzen Veröffentlichungen rund um die Abhörskandale der letzten Zeit, die von den USA ausgegangen waren nun selbst eine Meinung bilden. Der Staat werde keinerlei Empfehlungen ausgeben.
Russlands Premierminister Dmitry Medvedev hatte vor vier Jahren einen Besuch bei Apple in Cupertino abgestattet. Damals hatte er sich noch in der Funktion als Präsident der Russischen Föderation mit Apple-Gründer Steve Jobs getroffen und von ihm ein iPhone geschenkt bekommen. Heute hat man allem Anschein nach nicht mehr so ein gutes Verhältnis zu dem US-Unternehmen.
Thema:
Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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