Chinesische Firmen sind längst keine Copycats mehr
Dass chinesische Unternehmen vor allem Produkte aus dem Ausland kopieren ist ein Image, das aus längst vergangenen Tagen stammt. Heute sieht die Lage völlig anders aus. Innovationen stehen im Mittelpunkt.
Zu diesem Ergebnis kamen Ökonomen der Technischen Universität München (TUM) und der Munich Innovation Group nach einer Analyse von chinesischen Firmen. Zuerst begannen demnach Telekommunikations-Unternehmen auf eigene Entwicklungen zu setzen und begründeten damit einen Trend, der sich über die chinesische Industrie verbreitet. Schon junge Firmen sichern sich massiv Patentrechte in Europa und den USA - ohne dort aber wahrgenommen zu werden, hieß es.
Eines der herausstechendsten Beispiele ist der Telekommunikations-Ausrüster Huawei. Dieser hat eine europäische Forschungs- und Entwicklungszentrale in München errichtet und rekrutiert Ingenieurabsolventen der Münchner Hochschulen. Und immer mehr Firmen gehen in die gleiche Richtung.
"Lange hatten chinesische Firmen das Image, ihre westlichen Konkurrenten einfach zu kopieren. Aber die Zahl ihrer Patentanmeldungen ist in den vergangenen Jahren massiv gestiegen", erklärte Philipp Sandner vom Lehrstuhl für Strategie und Organisation der TUM. "China hat eine große Zahl aufstrebender Unternehmen, die eine aggressive Internationalisierungsstrategie verfolgen - aber trotzdem in Europa und den USA kaum wahrgenommen werden."
Die Forscher kamen zu dem klaren Ergebnis, dass immer weniger chinesische Unternehmen auf Imitation setzen. Für die meisten spielen hingegen selbst entwickelte Technologien eine dominante Rolle in ihrem Geschäftsmodell. Der größte Teil der chinesischen Firmen agiert dabei zwar weiterhin vor allem auf dem Heimatmarkt, doch auch dies ändert sich zusehends. Laut dem Europäischen Patentamt haben chinesische Organisationen 2012 mehr als 18.000 Patentanmeldungen für europäische Patente eingereicht. Damit kamen in diesem Jahr 7,3 Prozent aller europäischen Patentanmeldungen aus China, womit das Land auf Rang 4 steht, nach den USA (24,6 Prozent), Japan (20,1 Prozent), und Deutschland (13,3 Prozent).
Eines der herausstechendsten Beispiele ist der Telekommunikations-Ausrüster Huawei. Dieser hat eine europäische Forschungs- und Entwicklungszentrale in München errichtet und rekrutiert Ingenieurabsolventen der Münchner Hochschulen. Und immer mehr Firmen gehen in die gleiche Richtung.
"Lange hatten chinesische Firmen das Image, ihre westlichen Konkurrenten einfach zu kopieren. Aber die Zahl ihrer Patentanmeldungen ist in den vergangenen Jahren massiv gestiegen", erklärte Philipp Sandner vom Lehrstuhl für Strategie und Organisation der TUM. "China hat eine große Zahl aufstrebender Unternehmen, die eine aggressive Internationalisierungsstrategie verfolgen - aber trotzdem in Europa und den USA kaum wahrgenommen werden."
Die Forscher kamen zu dem klaren Ergebnis, dass immer weniger chinesische Unternehmen auf Imitation setzen. Für die meisten spielen hingegen selbst entwickelte Technologien eine dominante Rolle in ihrem Geschäftsmodell. Der größte Teil der chinesischen Firmen agiert dabei zwar weiterhin vor allem auf dem Heimatmarkt, doch auch dies ändert sich zusehends. Laut dem Europäischen Patentamt haben chinesische Organisationen 2012 mehr als 18.000 Patentanmeldungen für europäische Patente eingereicht. Damit kamen in diesem Jahr 7,3 Prozent aller europäischen Patentanmeldungen aus China, womit das Land auf Rang 4 steht, nach den USA (24,6 Prozent), Japan (20,1 Prozent), und Deutschland (13,3 Prozent).
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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