Mobilfunk: Daten ziehen bald an Telefonie vorbei
Der Mobilfunkmarkt wird immer stärker von den Datenverbindungen geprägt. Wie schon im Festnetz vor einiger Zeit sinkt hier die Bedeutung der Sprachtelefonie nun sogar.
In diesem Jahr werden in Deutschland voraussichtlich bereits 9,6 Milliarden Euro Umsatz mit mobilen Datendiensten generiert, was im Vergleich zum Vorjahr einem Zuwachs um 5,5 Prozent entspräche. Eine entsprechende Prognose veröffentlichte der IT-Branchenverband BITKOM heute unter Berufung auf aktuelle Daten des Marktforschungs-Instituts EITO.
Weniger dynamisch verlaufe hingegen die Entwicklung bei mobilen Sprachdiensten, hieß es. Zwar steigt die Anzahl der abgehenden Gesprächsminuten auch in diesem Jahr wohl um rund 1 Milliarde auf 111 Milliarden. Doch obwohl so viel mit dem Handy telefoniert wird wie noch nie, sinkt der Umsatz mit Telefonaten um 6 Prozent auf 10,9 Milliarden Euro. Seit 2010 ist der Markt für Mobiltelefonie bereits um 3,4 Milliarden Euro geschrumpft.
"Die Mobilfunk-Branche erlebt gerade einen Zeiten-Wechsel. In den nächsten Jahren wird die mobile Datenkommunikation an der mobilen Telefonie vorbeiziehen", kommentierte Jens Schulte-Bockum aus dem BITKOM-Präsidium die Zahlen.
Noch deutlicher als an den Umsätzen zeigt sich die zunehmende Bedeutung des Datenverkehrs allerdings an der Traffic-Entwicklung. Während das mobile Datenvolumen in Deutschland im Jahr 2008 bei 11 Millionen Gigabyte lag, werden es in diesem Jahr voraussichtlich 330 Millionen Gigabyte werden. Damit ist der Traffic innerhalb von nur sechs Jahren um den Faktor 30 gestiegen.
Schulte-Bockum geht davon aus, dass das Datenvolumen in den kommenden Jahren weiterhin kräftig wachsen wird. Hierzu werden neben der weiter zunehmenden Verbreitung von mobilen Endgeräten auch neue Technologien im Automotive-Bereich oder bei der Kommunikation zwischen Maschinen beitragen.
Weniger dynamisch verlaufe hingegen die Entwicklung bei mobilen Sprachdiensten, hieß es. Zwar steigt die Anzahl der abgehenden Gesprächsminuten auch in diesem Jahr wohl um rund 1 Milliarde auf 111 Milliarden. Doch obwohl so viel mit dem Handy telefoniert wird wie noch nie, sinkt der Umsatz mit Telefonaten um 6 Prozent auf 10,9 Milliarden Euro. Seit 2010 ist der Markt für Mobiltelefonie bereits um 3,4 Milliarden Euro geschrumpft.
"Die Mobilfunk-Branche erlebt gerade einen Zeiten-Wechsel. In den nächsten Jahren wird die mobile Datenkommunikation an der mobilen Telefonie vorbeiziehen", kommentierte Jens Schulte-Bockum aus dem BITKOM-Präsidium die Zahlen.
Noch deutlicher als an den Umsätzen zeigt sich die zunehmende Bedeutung des Datenverkehrs allerdings an der Traffic-Entwicklung. Während das mobile Datenvolumen in Deutschland im Jahr 2008 bei 11 Millionen Gigabyte lag, werden es in diesem Jahr voraussichtlich 330 Millionen Gigabyte werden. Damit ist der Traffic innerhalb von nur sechs Jahren um den Faktor 30 gestiegen.
Schulte-Bockum geht davon aus, dass das Datenvolumen in den kommenden Jahren weiterhin kräftig wachsen wird. Hierzu werden neben der weiter zunehmenden Verbreitung von mobilen Endgeräten auch neue Technologien im Automotive-Bereich oder bei der Kommunikation zwischen Maschinen beitragen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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