Zusammenarbeit zw. Mensch und Roboter schwierig
Ingenieure arbeiten seit einiger Zeit daran, Robotern beizubringen, bei ihrer Arbeit auf Menschen zu achten. Jetzt nahm sich die Wissenschaft auch einmal der Gegenseite an und kam zu wenig positiven Ergebnissen.
Mensch und Roboter arbeiten heute meist strikt getrennt voneinander - vor allem in der industriellen Produktion. Zukünftig sollen sich jedoch beide gegenseitig zur Hand gehen können. Dafür müssen die Roboter beispielsweise lernen, ihre Tätigkeit nicht stur nach dem vorgebenen Programm zu erledigen, sondern flexibel auf den Menschen zu reagieren.
Allerdings deuten aktuelle Erkenntnisse einer Untersuchung der Universität Bonn darauf hin, dass die größeren Probleme wohl auf der Seite des Menschen zu finden sein werden. Denn wenn der Roboter schneller wird oder er seine Bewegungsbahn variiert und damit unvorhersehbarer wird nehmen bei den Probanden Stress- und Fehlerhäufigkeit zu.
Der Psychologe Markus Koppenborg untersuchte im Labor, wie Probanden die Zusammenarbeit mit einem Roboter hinsichtlich Gefahren und Beanspruchung empfinden und wie ihre Arbeitsleistung beeinflusst wird. Hierfür nutzte Koppenborg ein Virtual-Reality-Labor. Auf einem acht mal drei Meter großen, halbkreisförmigen Großbildschirm wurde ein täuschend echt aussehender dreidimensionaler Roboter in einer Industriehalle projiziert, der Werkstücke zu verschiedenen Behältern transportierte. An einem Schaltpult konnten die Probanden durch Knopfdruck Befehle an den künstlichen Helfer erteilen. "Das Besondere bei dem Experiment war, dass sich die Arbeitsräume von Mensch und Roboter überschnitten", berichtete Koppenborg.
Die Probanden hatten an einem Computer Produktionsaufgaben zu erledigen und mussten gleichzeitig noch den Roboter anweisen, wohin er die Werkstücke transportieren sollte. Zudem wurde die Bewegungsgeschwindigkeit des Roboters gesteigert und seine Bewegungsbahn variiert, wodurch seine Bewegungen unvorhersehbarer wurden. Dabei wurden die Leistungen der Testpersonen und ihre Herzfrequenz gemessen.
Die Ergebnisse zeigten, dass bei den Probanden Leistungseinbußen bei der Aufgabenbearbeitung zu verzeichnen waren, sobald der Roboter in variierender Bahn arbeitete. Je schneller die Maschine dabei wurde, desto größer war das Empfinden von Angst und Beanspruchung bei den Testpersonen. Wenn Mensch und Maschine zukünftig also tatsächlich einmal Hand in Hand arbeiten sollen, müssen erstere entweder mit der Zeit mehr Vertrauen in die Technik gewinnen oder letztere können ihre Leistungsfähigkeit nur sehr begrenzt ausspielen.
Allerdings deuten aktuelle Erkenntnisse einer Untersuchung der Universität Bonn darauf hin, dass die größeren Probleme wohl auf der Seite des Menschen zu finden sein werden. Denn wenn der Roboter schneller wird oder er seine Bewegungsbahn variiert und damit unvorhersehbarer wird nehmen bei den Probanden Stress- und Fehlerhäufigkeit zu.
Der Psychologe Markus Koppenborg untersuchte im Labor, wie Probanden die Zusammenarbeit mit einem Roboter hinsichtlich Gefahren und Beanspruchung empfinden und wie ihre Arbeitsleistung beeinflusst wird. Hierfür nutzte Koppenborg ein Virtual-Reality-Labor. Auf einem acht mal drei Meter großen, halbkreisförmigen Großbildschirm wurde ein täuschend echt aussehender dreidimensionaler Roboter in einer Industriehalle projiziert, der Werkstücke zu verschiedenen Behältern transportierte. An einem Schaltpult konnten die Probanden durch Knopfdruck Befehle an den künstlichen Helfer erteilen. "Das Besondere bei dem Experiment war, dass sich die Arbeitsräume von Mensch und Roboter überschnitten", berichtete Koppenborg.
Die Probanden hatten an einem Computer Produktionsaufgaben zu erledigen und mussten gleichzeitig noch den Roboter anweisen, wohin er die Werkstücke transportieren sollte. Zudem wurde die Bewegungsgeschwindigkeit des Roboters gesteigert und seine Bewegungsbahn variiert, wodurch seine Bewegungen unvorhersehbarer wurden. Dabei wurden die Leistungen der Testpersonen und ihre Herzfrequenz gemessen.
Die Ergebnisse zeigten, dass bei den Probanden Leistungseinbußen bei der Aufgabenbearbeitung zu verzeichnen waren, sobald der Roboter in variierender Bahn arbeitete. Je schneller die Maschine dabei wurde, desto größer war das Empfinden von Angst und Beanspruchung bei den Testpersonen. Wenn Mensch und Maschine zukünftig also tatsächlich einmal Hand in Hand arbeiten sollen, müssen erstere entweder mit der Zeit mehr Vertrauen in die Technik gewinnen oder letztere können ihre Leistungsfähigkeit nur sehr begrenzt ausspielen.
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