Prism bescherte DuckDuckGo eine Nutzer-Explosion
Die Suchmaschine DuckDuckGo war vor Mitte 2013 vor allem Insidern ein Begriff. Seit den Enthüllungen von Edward Snowden erlebte der Dienst, der gerne als "Anti-Google-Suche" umschrieben wird, ein massives Wachstum.
DuckDuckGo gilt als Anti-Entwurf zu Google, Bing und Co., auch wenn sich auf den ersten Blick kein Unterschied zu den etablierten Suchmaschinen erkennen lässt. Wie bei den Großen des Geschäfts ist auf der Startseite des im September 2008 gestarteten Dienstes ein Logo samt darunter befindlicher Suchleiste zu sehen.
DuckDuckGo sieht zwar aus wie jede andere Websuche, verspricht aber erweiterten Schutz der Nutzer-Privatsphäre
Der Unterschied offenbart sich aber erst nachdem man auf Eingabe gedrückt hat oder ist besser gesagt nicht vordergründig erkennbar. Denn DuckDuckGo, wo man transparent auf einer Privacy-Unterseite offenlegt, was nachverfolgt wird und was nicht, verzichtet vor allem auf zwei Überwachungswerkzeuge: Tracking-Cookies und das Abspeichern von IP-Adressen.
Web-Nutzer, die auch beim Suchen großen Wert auf die Privatsphäre legen, kannten DuckDuckGo bereits vor dem Sommer 2013. Mit den Enthüllungen von Edward Snowden stieg der Anteil an Nutzern aber rasant an, wie TechCrunch berichtet. Und das nahezu augenblicklich: Denn DuckDuckGo kam im Monat vor den Prism-Enthüllungen auf 54,4 Millionen Suchanfragen. Im Monat danach waren es bereits 105,6 Millionen.
Eine regelrecht sprunghafte Verdoppelung der Zugriffe konnte man auch auf das Jahr gerechnet verzeichnen: Im Vorjahr konnte die Suchmaschine unter dem Strich eine Milliarde Anfragen zählen, das ist mehr als das Doppelte im Vergleich zu 2012.
Das Wachstum ist also mehr als erfreulich. Im Vergleich zu Google kann man bei DuckDuckGo aber nach wie vor von Peanuts sprechen: Denn Google konnte 2012 rund 1,2 Billionen Suchen zählen, das waren im Schnitt 3,2 Milliarden Anfragen täglich. Anders gesagt: Google verzeichnet pro Tag etwa drei Mal so viele Suchanfragen wie DuckDuckGo im gesamten Jahr.
DuckDuckGo sieht zwar aus wie jede andere Websuche, verspricht aber erweiterten Schutz der Nutzer-Privatsphäre
Der Unterschied offenbart sich aber erst nachdem man auf Eingabe gedrückt hat oder ist besser gesagt nicht vordergründig erkennbar. Denn DuckDuckGo, wo man transparent auf einer Privacy-Unterseite offenlegt, was nachverfolgt wird und was nicht, verzichtet vor allem auf zwei Überwachungswerkzeuge: Tracking-Cookies und das Abspeichern von IP-Adressen.
Web-Nutzer, die auch beim Suchen großen Wert auf die Privatsphäre legen, kannten DuckDuckGo bereits vor dem Sommer 2013. Mit den Enthüllungen von Edward Snowden stieg der Anteil an Nutzern aber rasant an, wie TechCrunch berichtet. Und das nahezu augenblicklich: Denn DuckDuckGo kam im Monat vor den Prism-Enthüllungen auf 54,4 Millionen Suchanfragen. Im Monat danach waren es bereits 105,6 Millionen.
Eine regelrecht sprunghafte Verdoppelung der Zugriffe konnte man auch auf das Jahr gerechnet verzeichnen: Im Vorjahr konnte die Suchmaschine unter dem Strich eine Milliarde Anfragen zählen, das ist mehr als das Doppelte im Vergleich zu 2012.
Das Wachstum ist also mehr als erfreulich. Im Vergleich zu Google kann man bei DuckDuckGo aber nach wie vor von Peanuts sprechen: Denn Google konnte 2012 rund 1,2 Billionen Suchen zählen, das waren im Schnitt 3,2 Milliarden Anfragen täglich. Anders gesagt: Google verzeichnet pro Tag etwa drei Mal so viele Suchanfragen wie DuckDuckGo im gesamten Jahr.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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