'RIP Michael Schumacher':
Für Facebook kein Verstoß
Der derzeit nach einem Skiunfall um sein Leben kämpfende Rennfahrer Michael Schumacher wird auf zahlreichen Facebook-Fanseiten bereits für tot erklärt. Die verfrühten Kondolenzseiten stellen für Facebook aber keinen Verstoß dar.
Das soziale Netzwerk Facebook kann mitunter eine geeignete Plattform darstellen, um den Tod von Mitmenschen oder auch Prominenten zu verarbeiten. Wenn dort derartige Kondolenzseiten eingerichtet werden, noch bevor eine Person tot ist, dann ist das vor allem eines: geschmack- und respektlos.
Wie Mobilegeeks unter Berufung auf das Blog Mimikama berichtet, ist das nun im Falle des deutschen Rennfahrers Michael Schumacher passiert. Denn kurz nachdem bekannt wurde, dass der mehrfache Formel-1-Weltmeister in Lebensgefahr schwebt, tauchten auf Facebook zahlreiche mit "R.I.P. Michael Schumacher" betitelte Seiten auf. Dort gibt es dann hirnverbrannte Statements wie "1 Like = 1 Respect" zu lesen, was natürlich darauf hindeutet, dass hier skrupellose Like-Sammler am Werk sind.
Für Facebook kein Verstoß gegen Gemeinschaftsstandards
Die Sache könnte man schnell ins Gruselkabinett der Internet-Idiotien einordnen, da diese "Fanseiten" sicherlich von vielen Nutzern schnell als Verstoß gemeldet werden. Doch einer macht hier mit: der Plattformbetreiber.
Denn wie sich mittlerweile herausstellt, hat Facebook anscheinend kein Problem damit. Denn wer solche "Requiescat In Pace"-Seiten als Verstoß bzw. Belästigung meldet, der bekommt nach einer Zeit vom Betreiber des sozialen Netzwerks mitgeteilt, dass es keiner sei. "Die Seite wurde nicht entfernt" ist in der Statuszeile zu lesen, Facebook schreibt weiter, dass man die Beanstandung geprüft habe, dabei wurde allerdings "festgestellt, dass sie nicht gegen unsere Gemeinschaftsstandards verstößt."
Damit legitimiert Facebook derartige Seiten im Grunde, was dem Netzwerk nun auch viel Kritik eingebracht hat: Viele fragen sich, welche "Gemeinschaftsstandards" das sein können, die derartige Geschmacklosigkeiten erlauben.
Anmerkung: Um solchen Seiten nicht noch mehr Aufmerksamkeit zu geben, wollten wir diese Nachricht ursprünglich nicht bringen. Weil Facebook aber die Seiten nicht wie erwartet oder erhofft entfernt, haben wir uns entschlossen, die Meldung dennoch zu veröffentlichen - vielleicht überlegt sich Facebook noch einmal, wie man einen "Gemeinschaftsstandard" definiert.
Wie Mobilegeeks unter Berufung auf das Blog Mimikama berichtet, ist das nun im Falle des deutschen Rennfahrers Michael Schumacher passiert. Denn kurz nachdem bekannt wurde, dass der mehrfache Formel-1-Weltmeister in Lebensgefahr schwebt, tauchten auf Facebook zahlreiche mit "R.I.P. Michael Schumacher" betitelte Seiten auf. Dort gibt es dann hirnverbrannte Statements wie "1 Like = 1 Respect" zu lesen, was natürlich darauf hindeutet, dass hier skrupellose Like-Sammler am Werk sind.
Für Facebook kein Verstoß gegen Gemeinschaftsstandards
Die Sache könnte man schnell ins Gruselkabinett der Internet-Idiotien einordnen, da diese "Fanseiten" sicherlich von vielen Nutzern schnell als Verstoß gemeldet werden. Doch einer macht hier mit: der Plattformbetreiber.
Denn wie sich mittlerweile herausstellt, hat Facebook anscheinend kein Problem damit. Denn wer solche "Requiescat In Pace"-Seiten als Verstoß bzw. Belästigung meldet, der bekommt nach einer Zeit vom Betreiber des sozialen Netzwerks mitgeteilt, dass es keiner sei. "Die Seite wurde nicht entfernt" ist in der Statuszeile zu lesen, Facebook schreibt weiter, dass man die Beanstandung geprüft habe, dabei wurde allerdings "festgestellt, dass sie nicht gegen unsere Gemeinschaftsstandards verstößt."
Damit legitimiert Facebook derartige Seiten im Grunde, was dem Netzwerk nun auch viel Kritik eingebracht hat: Viele fragen sich, welche "Gemeinschaftsstandards" das sein können, die derartige Geschmacklosigkeiten erlauben.
Anmerkung: Um solchen Seiten nicht noch mehr Aufmerksamkeit zu geben, wollten wir diese Nachricht ursprünglich nicht bringen. Weil Facebook aber die Seiten nicht wie erwartet oder erhofft entfernt, haben wir uns entschlossen, die Meldung dennoch zu veröffentlichen - vielleicht überlegt sich Facebook noch einmal, wie man einen "Gemeinschaftsstandard" definiert.
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