Studie: Für Teens ist Facebook “tot und begraben”
Der große Hype scheint gebrochen: Laut einer neuen Studie wollen Jugendliche nichts mehr mit Facebook zu tun haben. Das größte soziale Netzwerk der Welt verliert bei jungen Menschen immer mehr an Bedeutung.
Wegen Alten und Eltern keine Likes
Facebook hat ein echtes Demografie-Problem: Eine neue Studie legt nahe, dass das soziale Netzwerk für junge Menschen im Alter von 16-18 Jahren nicht nur an Bedeutung verliert. Vielmehr soll es für diese Gruppe mittlerweile sogar peinlich sein, mit Facebook in Verbindung gebracht zu werden.
Studie: Teens finden Facebook peinlich
Diese negative Assoziation mit Facebook soll sich vor allem darauf gründen, dass immer mehr ältere Menschen das Netzwerk nutzen. Mittlerweile ist es auch üblich, dass Kinder und Teens mit Eltern und Verwandten auf Facebook in Kontakt kommen. "Wo sich einst Eltern Sorgen machten, wenn ihre Kinder Facebook beitraten, sind es heute die Kinder, die uns sagen, dass ihre Familien darauf bestehen, dass sie dort bleiben und über ihr Leben posten.", fassen die Forscher die aktuellen Erkenntnisse zusammen.
Facebook: Für Jugendliche "tot und begraben"
Die Studie mit dem Namen "Global Social Media Impact Study" wurde unter der Leitung von Professor Daniel Miller vom University College London erstellt und hat das Facebook-Nutzerverhalten in neun Städten über 15 Monate untersucht. Dabei standen auch Teenager und junge Erwachsene im Fokus der Forschung.
Gerade diese Gruppe scheint nun eben immer mehr auf andere soziale Dienste zu setzen. So erfreuen sich beispielsweise Snapchat und Twitter großer Beliebtheit. Das soll laut den Forschern unter anderem auch daran liegen, dass diese Netzwerke prinzipiell einfacher zu nutzen sind als Facebook. Darüber hinaus ist Facebook immer noch ein Dienst, der stark auf das Web setzt. Die oben genannten Alternativen funktionieren dagegen auf mobilen Geräten besonders gut.
Die Macher formulieren das Ergebnis ihrer Forschungen ziemlich drastisch: "Was wir aus der Arbeit mit 16-18-Jährigen aus UK gelernt haben ist, (...)dass Facebook für diese eigentlich tot und begraben ist"
Alle Informationen zu der Studie haben die Macher in einem Blog zusammengefasst. Außerdem hat der Studien-Leiter Miller ausführlich zu den aktuellen Ergebnissen Stellung bezogen. Man darf gespannt sein, wie sich die Nutzung von Facebook in Zukunft verändern wird. Ein baldiger Tod des größten sozialen Netzwerks scheint aber auch nach dieser Studie vorerst ausgeschlossen.
Facebook hat ein echtes Demografie-Problem: Eine neue Studie legt nahe, dass das soziale Netzwerk für junge Menschen im Alter von 16-18 Jahren nicht nur an Bedeutung verliert. Vielmehr soll es für diese Gruppe mittlerweile sogar peinlich sein, mit Facebook in Verbindung gebracht zu werden.
Studie: Teens finden Facebook peinlich
Diese negative Assoziation mit Facebook soll sich vor allem darauf gründen, dass immer mehr ältere Menschen das Netzwerk nutzen. Mittlerweile ist es auch üblich, dass Kinder und Teens mit Eltern und Verwandten auf Facebook in Kontakt kommen. "Wo sich einst Eltern Sorgen machten, wenn ihre Kinder Facebook beitraten, sind es heute die Kinder, die uns sagen, dass ihre Familien darauf bestehen, dass sie dort bleiben und über ihr Leben posten.", fassen die Forscher die aktuellen Erkenntnisse zusammen.
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Die Studie mit dem Namen "Global Social Media Impact Study" wurde unter der Leitung von Professor Daniel Miller vom University College London erstellt und hat das Facebook-Nutzerverhalten in neun Städten über 15 Monate untersucht. Dabei standen auch Teenager und junge Erwachsene im Fokus der Forschung.
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