Social-Spam: Facebook schafft Sponsored Stories ab
Facebook verabschiedet sich von einer umstrittenen Werbeform: Der Social-Media-Konzern hat angekündigt, dass die sogenannten Sponsored Stories nicht mehr im Nachrichtenstrom der Nutzer platziert werden sollen.
Ende für den Social-Spam
Schon im vergangenen Jahr war bekannt geworden, dass Facebook wohlmöglich nicht an der Social-Media-Marketingidee Sponsored Stories festhalten will. Jetzt hat der Internet-Konzern bekannt gegeben, dass dieses oft kritisierte Werbe-Format ab dem 9. April endgültig nicht mehr zum Einsatz kommen soll.
"Es wird nicht länger erlaubt sein, Domain und Open Graph Sponsored Stories zu erstellen. Bestehende (...) Sponsored Stories werden ab dem 9. April nicht mehr ausgeliefert", schreibt das Unternehmen in einem Blogbeitrag, der sich an Entwickler richtet.
Diesem Eintrag ist aber auch noch eine andere Botschaft zu entnehmen: Facebook wird die Sponsored Stories zwar in ihrer jetzigen Form nicht mehr in den News-Feed der Nutzer einbinden. Viele der zugrunde liegenden Hintergrund-Ideen und Technologien werden sich aber in anderen Werbe-Formaten wiederfinden.
Werbeträger wider Willen
Bei den Sponsored Stories verbindet das soziale Netzwerk die Aktivitäten seiner Nutzer mit passenden Werbebotschaften und verbreitet diese im Nachrichtenstrom des Freundeskreises. Setzt man sich beispielsweise mit einem Unternehmen oder Produkt auf Facebook auseinander und markiert diese mit "Gefällt mir" kann man so im News-Stream der vernetzten Freunde als Werbeträger auftauchen.
Bereits kurz nach dem Start der Sponsored Stories im Jahr 2011 war wegen dieser Werbe-Idee gegen Facebook eine Sammelklage von Nutzern eingereicht worden. Der klare Vorwurf: Das Netzwerk nutzt Informationen wie Namen und Profilbilder für gezielte Anzeigen, ohne die Zustimmung der Mitglieder eingeholt zu haben. Im August letzten Jahres konnte Facebook dieses Verfahren gegen eine Zahlung von 20 Millionen Dollar mit einem Vergleich beenden.
Dass das Unternehmen jetzt die Einstellung der Sponsored Stories verkündet, ist also wenig überraschend. Die Sorgen der Mitglieder waren für Facebook aber offiziell nicht der Grund für diesen Schritt. Wie der Internet-Konzern erklärt, würden Änderungen an der Werbeplattform die umstrittenen gesponserten Anzeigen jetzt überflüssig machen.
Schon im vergangenen Jahr war bekannt geworden, dass Facebook wohlmöglich nicht an der Social-Media-Marketingidee Sponsored Stories festhalten will. Jetzt hat der Internet-Konzern bekannt gegeben, dass dieses oft kritisierte Werbe-Format ab dem 9. April endgültig nicht mehr zum Einsatz kommen soll.
"Es wird nicht länger erlaubt sein, Domain und Open Graph Sponsored Stories zu erstellen. Bestehende (...) Sponsored Stories werden ab dem 9. April nicht mehr ausgeliefert", schreibt das Unternehmen in einem Blogbeitrag, der sich an Entwickler richtet.
Diesem Eintrag ist aber auch noch eine andere Botschaft zu entnehmen: Facebook wird die Sponsored Stories zwar in ihrer jetzigen Form nicht mehr in den News-Feed der Nutzer einbinden. Viele der zugrunde liegenden Hintergrund-Ideen und Technologien werden sich aber in anderen Werbe-Formaten wiederfinden.
Werbeträger wider Willen
Bei den Sponsored Stories verbindet das soziale Netzwerk die Aktivitäten seiner Nutzer mit passenden Werbebotschaften und verbreitet diese im Nachrichtenstrom des Freundeskreises. Setzt man sich beispielsweise mit einem Unternehmen oder Produkt auf Facebook auseinander und markiert diese mit "Gefällt mir" kann man so im News-Stream der vernetzten Freunde als Werbeträger auftauchen.
Bereits kurz nach dem Start der Sponsored Stories im Jahr 2011 war wegen dieser Werbe-Idee gegen Facebook eine Sammelklage von Nutzern eingereicht worden. Der klare Vorwurf: Das Netzwerk nutzt Informationen wie Namen und Profilbilder für gezielte Anzeigen, ohne die Zustimmung der Mitglieder eingeholt zu haben. Im August letzten Jahres konnte Facebook dieses Verfahren gegen eine Zahlung von 20 Millionen Dollar mit einem Vergleich beenden.
Dass das Unternehmen jetzt die Einstellung der Sponsored Stories verkündet, ist also wenig überraschend. Die Sorgen der Mitglieder waren für Facebook aber offiziell nicht der Grund für diesen Schritt. Wie der Internet-Konzern erklärt, würden Änderungen an der Werbeplattform die umstrittenen gesponserten Anzeigen jetzt überflüssig machen.
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