Snowden: Briten spähen u.a. Berliner Ministerien aus
Nach neuen Berichten gehen die Abhörmaßnahmen des britischen Geheimdienstes GCHQ noch weiter als gedacht. Jetzt wurde bekannt, dass unter anderem das Telefonnetz überwacht wurde, mit dem Behörden und Ministerien in Berlin kommunizieren.
Mehr deutsche Ziele als gedacht
Die Informationen, die die Spionage-Aktivitäten des britischen Geheimdienstes genauer beleuchten, sollen laut einem Bericht des Spiegel bei einer gemeinsamen Auswertung mit der "New York Times" und dem "Guardian" aus den Dokumenten des Whistleblower Edward Snowden entnommen worden sein.
Demnach habe der Nachrichtendienst GCHQ gezielt das Behörden- und Ministerien-Telefonnetz in der deutschen Hauptstadt überwacht. Darüber hinaus soll auch die Kommunikation von mindestens einer deutschen Botschaften abgehört worden sein. So habe man Hinweise darauf gefunden, dass im November 2009 der Telefonanschluss der deutschen Botschaft in Ruanda ein Ziel der Späh-Aktivitäten war.
Er sorgt für immer neu Enthüllungen: Edward Snowden
In diesem Zeitraum soll auch das sogenannte "German Government Network" ins Visier des britischen Geheimdienstes geraten sein. Unter der Einwahlnummer "49-30-180" sind hier viele Ministerien und Behörden in einem gemeinsamen Informationsnetzwerk verbunden.
Auch EU-Kommissare und Premierminister auf der Ziel-Liste
Die neuen Fakten aus den Snowden-Dokumenten rücken noch viele weitere Personen ins Rampenlicht des Späh-Skandals. So soll eine Email-Adresse mit dem Vermerk "Israelischer Premierminister" in der Zieldatenbank des Geheimdienstes aufgetaucht sein. Darüber hinaus könnte der GCHQ sich auch in die Kommunikation von EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia eingeklinkt haben.
Laut dem aktuellen Bericht beschränken sich die Aktivitäten aber nicht nur auf politische Ziele. Unter anderem sollen der Mineralöl-Konzern Total und der französische Rüstungs-Konzern Thales als "Treffer" in den Dokumenten Erwähnung finden. Auch vor Nichtregierungsorganisationen wie "Ärzte der Welt" scheinen die britischen Spione keinen Halt gemacht zu haben.
Wie der Spiegel schreibt, stammen die meisten Hinweise, die zu den aktuellen Enthüllungen geführt haben, aus den Jahren 2008 und 2009. Zu dem konkreten Ausmaß der Spähaktivitäten und ob diese eventuell sogar noch andauern, scheint es aber aktuell keine Informationen zu geben.
Die Informationen, die die Spionage-Aktivitäten des britischen Geheimdienstes genauer beleuchten, sollen laut einem Bericht des Spiegel bei einer gemeinsamen Auswertung mit der "New York Times" und dem "Guardian" aus den Dokumenten des Whistleblower Edward Snowden entnommen worden sein.
Demnach habe der Nachrichtendienst GCHQ gezielt das Behörden- und Ministerien-Telefonnetz in der deutschen Hauptstadt überwacht. Darüber hinaus soll auch die Kommunikation von mindestens einer deutschen Botschaften abgehört worden sein. So habe man Hinweise darauf gefunden, dass im November 2009 der Telefonanschluss der deutschen Botschaft in Ruanda ein Ziel der Späh-Aktivitäten war.
Er sorgt für immer neu Enthüllungen: Edward Snowden
In diesem Zeitraum soll auch das sogenannte "German Government Network" ins Visier des britischen Geheimdienstes geraten sein. Unter der Einwahlnummer "49-30-180" sind hier viele Ministerien und Behörden in einem gemeinsamen Informationsnetzwerk verbunden.
Auch EU-Kommissare und Premierminister auf der Ziel-Liste
Die neuen Fakten aus den Snowden-Dokumenten rücken noch viele weitere Personen ins Rampenlicht des Späh-Skandals. So soll eine Email-Adresse mit dem Vermerk "Israelischer Premierminister" in der Zieldatenbank des Geheimdienstes aufgetaucht sein. Darüber hinaus könnte der GCHQ sich auch in die Kommunikation von EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia eingeklinkt haben.
Laut dem aktuellen Bericht beschränken sich die Aktivitäten aber nicht nur auf politische Ziele. Unter anderem sollen der Mineralöl-Konzern Total und der französische Rüstungs-Konzern Thales als "Treffer" in den Dokumenten Erwähnung finden. Auch vor Nichtregierungsorganisationen wie "Ärzte der Welt" scheinen die britischen Spione keinen Halt gemacht zu haben.
Wie der Spiegel schreibt, stammen die meisten Hinweise, die zu den aktuellen Enthüllungen geführt haben, aus den Jahren 2008 und 2009. Zu dem konkreten Ausmaß der Spähaktivitäten und ob diese eventuell sogar noch andauern, scheint es aber aktuell keine Informationen zu geben.
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