Microsoft nennt Details zu seiner Crypto-Offensive
Anfang Dezember hat das Redmonder Unternehmen ein Maßnahmenpaket im Zusammenhang mit der NSA-Schnüffelaffäre angekündigt. Der dafür verantwortliche Microsoft-Experte Mark Russinovich hat nun einige Informationen dazu verraten.
Mark Russinovich, der den für die Top-Denker des Unternehmens reservierten Titel Microsoft Technical Fellow trägt, ist jener Mann in Redmond, der die Microsoft-Server vor der National Security Agency (NSA) sicher machen soll. Dieser hat nun gegenüber dem Technik-Magazin Wired verraten, wie das erreicht werden soll.
Russinovich ist einer von etwa fünf bis sechs Microsoft-Mitarbeitern, die sich mit der NSA "anlegen" und den illegalen Aktivitäten des US-Nachrichtendienstes ein Ende bereiten sollen. Und er weiß wohl, was er tut, da Russinovich als einer der maßgeblichen Architekten des Microsoft-Cloud-Dienstes Azure gilt - Azure war schließlich bereits zum Zeitpunkt, als die NSA-Affäre bekannt wurde, vollständig verschlüsselt.
"Es war für Microsoft ein Weckruf, vor allem die Enthüllung des Anzapfens der Verbindungen zwischen Datenzentren", sagt Russinovich im Hinblick auf die zahlreichen von Edward Snowden im vergangenen Sommer veröffentlichten NSA-Dokumente.
Die erste Idee bzw. Anti-NSA-Maßnahme des Redmonder Unternehmens war die Errichtung "enormer Netzwerk-Router": Dorthin sollten die Daten von den Servern geschickt werden, um verschlüsselt zu werden, erst danach sollte die Weiterleitung erfolgen. Man verwarf diese Überlegungen aber recht schnell wieder, sowohl aus Kosten- als auch Sicherheitsgründen, letzteres weil es bloß einen einzigen Key zur Verschlüsselung der Microsoft-Daten gegeben hätte.
Der aktuelle Plan sieht hingegen vor, dass die einzelnen Server innerhalb der Datenzentren immer dann verschlüsseln (mit Hilfe freier CPU-Ressourcen), wenn bzw. bevor die Information ihn verlässt. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Daten tatsächlich an ein anderes Data Center geschickt werden oder nicht. "Jeder individuelle Dienst soll immer dann, wenn er mit einem anderen Dienst kommuniziert, den dazugehörigen Kanal verschlüsseln", erklärt Russinovich. 100-prozentige Sicherheit kann es jedoch nicht geben, da laut Russinovich das erschreckendste Szenario jenes ist, dass die NSA einen Mitarbeiter innerhalb des Datenzentrums anwirbt oder bedroht.
Russinovich ist einer von etwa fünf bis sechs Microsoft-Mitarbeitern, die sich mit der NSA "anlegen" und den illegalen Aktivitäten des US-Nachrichtendienstes ein Ende bereiten sollen. Und er weiß wohl, was er tut, da Russinovich als einer der maßgeblichen Architekten des Microsoft-Cloud-Dienstes Azure gilt - Azure war schließlich bereits zum Zeitpunkt, als die NSA-Affäre bekannt wurde, vollständig verschlüsselt.
"Es war für Microsoft ein Weckruf, vor allem die Enthüllung des Anzapfens der Verbindungen zwischen Datenzentren", sagt Russinovich im Hinblick auf die zahlreichen von Edward Snowden im vergangenen Sommer veröffentlichten NSA-Dokumente.
Die erste Idee bzw. Anti-NSA-Maßnahme des Redmonder Unternehmens war die Errichtung "enormer Netzwerk-Router": Dorthin sollten die Daten von den Servern geschickt werden, um verschlüsselt zu werden, erst danach sollte die Weiterleitung erfolgen. Man verwarf diese Überlegungen aber recht schnell wieder, sowohl aus Kosten- als auch Sicherheitsgründen, letzteres weil es bloß einen einzigen Key zur Verschlüsselung der Microsoft-Daten gegeben hätte.
Der aktuelle Plan sieht hingegen vor, dass die einzelnen Server innerhalb der Datenzentren immer dann verschlüsseln (mit Hilfe freier CPU-Ressourcen), wenn bzw. bevor die Information ihn verlässt. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Daten tatsächlich an ein anderes Data Center geschickt werden oder nicht. "Jeder individuelle Dienst soll immer dann, wenn er mit einem anderen Dienst kommuniziert, den dazugehörigen Kanal verschlüsseln", erklärt Russinovich. 100-prozentige Sicherheit kann es jedoch nicht geben, da laut Russinovich das erschreckendste Szenario jenes ist, dass die NSA einen Mitarbeiter innerhalb des Datenzentrums anwirbt oder bedroht.
Thema:
Microsofts Aktienkurs in Euro
Interessante & lustige Microsoft-Videos
- What's Next? - Netflix zeigt Zukunfts-Dokumentation mit Bill Gates
- Microsoft PC Manager: Neues Tool für die Systempflege im Anmarsch
- Bill Gates gesteht Sucht: "Ich kann nicht aufhören, Wordle zu spielen"
- Bill Gates zu "neuem" Trendsport Pickleball: "Spiele es seit 50 Jahren"
- Dokumentation: Ein Leben nach Microsoft
- Microsoft zeigt Baufortschritte beim Ost-Campus in Puget Sound
- Windows 95: Keynote-Video ist erstmals in voller Länge zu sehen
- Windows Startup-Sounds Remix - Nächster Hinweis auf Windows 11
- Satya Nadella und Phil Spencer sprechen über das Thema 'Gaming'
- Microsoft zeigt, wie man sich die Büro-Meetings der Zukunft vorstellt
Beliebte Microsoft-Downloads
Weiterführende Links
- Microsoft Corporation
- Satya Nadella-Themenspecial
- Xbox Series X-Themenspecial
- Xbox One-Themenspecial
- Windows 11-Themenspecial
- Windows 10-Themenspecial
- Office-Themenspecial
- Microsoft Research-Themenspecial
- Microsoft HoloLens-Themenspecial
- Microsoft Surface-Themenspecial
- Microsoft-Hardware-Themenspecial
- Künstliche Intelligenz-Themenspecial
Beliebt im Preisvergleich
- Windows & Sonstige:
Beliebte Windows 10 FAQ Einträge
Neue Nachrichten
- Spiele als Dauerwerbesendung: EA plant Reklame 'direkt im Gameplay'
- Nutzen umstritten, UK bannt dennoch Social Media für Unter-16-Jährige
- Fox kauft Roku: Neuer Streaming-Gigant für 22 Milliarden Dollar
- Drohnen-Alternative: Schlangenroboter prüfen Hochspannungsleitungen
- 110 Billiarden Kilometer: Forscher arbeiten an Karte von Pilzgeflechten
- Genialer 5G-Tarif ist zurück: Vodafone Unlimited-Flat für 14,99 Euro
- Zelda Ocarina of Time: Leak verrät neue Details zum Gameplay
Videos
Neueste Downloads
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen