OS X und Bitcoin-Mining:
4chan schlägt wieder zu
Die Anarcho-Community 4chan ist bekannt dafür, dass sie immer wieder unbedarfte Nutzer mit falschen Versprechen trollt. Eine Woche nach einem fatalen Xbox-One-Hoax gelang den anonymen Mitgliedern ein weiterer folgenschwerer "Streich".
4chan, wo ausnahmslos alle Nutzer als "Anonymous" posten, hat es sich zur Tradition gemacht, Technik-User mit mehr oder weniger cleveren "Hoaxes", also Streichen, zu veräppeln. Und dieses Mal traf es leichtgläubige Mac-Besitzer, da man Ende vergangener Woche begann, ein Gerücht im Zusammenhang mit der virtuellen Währung Bitcoin zu verbreiten. Das berichtet der Sicherheitsforscher Graham Cluley in einem Beitrag auf seinem Blog.
Und zwar behaupten die Urheber dieses "Scherzes", dass Apple seit bereits 2009 in allen seinen Produkten mit OS X eine "geheime Bitcoin-Mining-Software" eingebaut hat, diese müsse allerdings erst "entsperrt" werden. In weiterer Folge, so das falsche Versprechen, könnten Bitcoins auf einem Apple-Rechner "so effizient wie auf einem High-End-PC" generiert werden.
OS-X-Bitcoin-Hoax: Nicht ausprobieren!
Um aus dem Mac eine Bitcoin-Mine zu machen, müsse man lediglich eine kurze Kommandozeile eingeben, so der von 4chan verbreitete Text. Der Befehl hat allerdings bei Unix-basierten Systemen (dazu gehört OS X) einen anderen Effekt zur Folge, nämlich das Löschen aller Dateien und Ordner auf dem Rechner. Es sind bereits auch schon Nutzer darauf reingefallen, berichtet die Seite Daily Dot.
Cluley schreibt, dass dieser Hoax die vielen Bitcoin-Berichte der letzten Zeit in Mainstream-Medien aufgreift und unbedarften Nutzern einreden will, dass man die virtuelle Währung mit einfachsten Mitteln generieren könne, was natürlich nicht der Fall ist.
Erst vor einer Woche war ein anderer vergleichbarer Hoax bekannt geworden, damals hat 4chan einigen Xbox-One-Besitzern eingeredet, dass man mit Hilfe einer versteckten Entwickler-Einstellung die Abwärtskompatibilität (zur Xbox 360) freischalten könne. Doch statt der in Aussicht gestellten Funktionalität mussten einige ein böses Erwachen feststellen, da die Xbox One danach nicht mehr starten wollte.
Siehe auch: Abwärtskompatibilität - 4chan trollt Xbox-One-Nutzer
Und zwar behaupten die Urheber dieses "Scherzes", dass Apple seit bereits 2009 in allen seinen Produkten mit OS X eine "geheime Bitcoin-Mining-Software" eingebaut hat, diese müsse allerdings erst "entsperrt" werden. In weiterer Folge, so das falsche Versprechen, könnten Bitcoins auf einem Apple-Rechner "so effizient wie auf einem High-End-PC" generiert werden.
OS-X-Bitcoin-Hoax: Nicht ausprobieren!
Um aus dem Mac eine Bitcoin-Mine zu machen, müsse man lediglich eine kurze Kommandozeile eingeben, so der von 4chan verbreitete Text. Der Befehl hat allerdings bei Unix-basierten Systemen (dazu gehört OS X) einen anderen Effekt zur Folge, nämlich das Löschen aller Dateien und Ordner auf dem Rechner. Es sind bereits auch schon Nutzer darauf reingefallen, berichtet die Seite Daily Dot.
Cluley schreibt, dass dieser Hoax die vielen Bitcoin-Berichte der letzten Zeit in Mainstream-Medien aufgreift und unbedarften Nutzern einreden will, dass man die virtuelle Währung mit einfachsten Mitteln generieren könne, was natürlich nicht der Fall ist.
Erst vor einer Woche war ein anderer vergleichbarer Hoax bekannt geworden, damals hat 4chan einigen Xbox-One-Besitzern eingeredet, dass man mit Hilfe einer versteckten Entwickler-Einstellung die Abwärtskompatibilität (zur Xbox 360) freischalten könne. Doch statt der in Aussicht gestellten Funktionalität mussten einige ein böses Erwachen feststellen, da die Xbox One danach nicht mehr starten wollte.
Siehe auch: Abwärtskompatibilität - 4chan trollt Xbox-One-Nutzer
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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