6-TB-Festplatten mit Helium-Füllung werden geliefert
Die Western Digital-Tochter HGST hat jetzt mit der Auslieferung ihrer ersten Festplatten begonnen, die eine Speicherkapazität von 6 Terabyte aufweisen. Möglich macht dies eine Helium-Füllung.
Das Unternehmen stellte die Technologie bereits vor über einem Jahr vor und kündigte damals die ersten entsprechenden Speichersysteme für Mitte 2013 an. Nach einigen Verzögerungen sind die neuen Festplatten nun tatsächlich zu haben. Das Modell Ultrastar He6 ist allerdings nicht für Privatkunden gedacht, sondern soll Rechenzentren mit mehr Kapazitäten versorgen.
Die Hohlräume im Inneren der Festplatten sind mit Helium befüllt. Das Gas weist eine geringere Dichte als Luft auf und leitet trotzdem Wärme besser. Dies bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich: So kann das Innere kompakter gestaltet werden, ohne die Gefahr einer Überhitzung heraufzubeschwören, der Laufwiderstand wird geringer und die Eigenvibration der Platter fällt weniger stark aus.
Helium-gefülltes 6 TB Ultrastar He6 Laufwerk von HGST
Dadurch wurde es letztlich möglich, in das gleiche 3,5-Zoll-Gehäuse statt der üblichen vier nun sieben Platter zu integrieren. Da nach Angaben der Energiebedarf pro Terabyte um bis zu 49 Prozent gesenkt werden konnte, müssen Datenzentren beim Einsatz der Speichermedien auch nicht mit einem höheren Energiebedarf kalkulieren - dieser liegt insgesamt sogar um rund ein Viertel niedriger als bei den aktuellen 4-Terabyte-Modellen. So sollen die neuen Speicher schlicht Platz im Rechenzentrum sparen.
Grundsätzlich sieht man die Helium-Technologie bei Western Digital als einen Bestandteil der Strategie zur Steigerung der Speicherkapazitäten an. Aktuell arbeite man an Systemen, die diese mit neuen Speichertechniken wie dem Shingled Magnetic Recording (SMR) oder dem Heat-Assited Magnetic Recording (HAMR) kombinieren. Das soll im kommenden Jahr zu neuen Systemen mit eventuell noch mehr Platz führen. Und auch andere Nutzergruppen sollen dann mit den Vorteilen der neuen Technologie in Berührung kommen, hieß es.
Festplatten von HGST im WinFuture Preisvergleich.
Die Hohlräume im Inneren der Festplatten sind mit Helium befüllt. Das Gas weist eine geringere Dichte als Luft auf und leitet trotzdem Wärme besser. Dies bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich: So kann das Innere kompakter gestaltet werden, ohne die Gefahr einer Überhitzung heraufzubeschwören, der Laufwiderstand wird geringer und die Eigenvibration der Platter fällt weniger stark aus.
Helium-gefülltes 6 TB Ultrastar He6 Laufwerk von HGST
Dadurch wurde es letztlich möglich, in das gleiche 3,5-Zoll-Gehäuse statt der üblichen vier nun sieben Platter zu integrieren. Da nach Angaben der Energiebedarf pro Terabyte um bis zu 49 Prozent gesenkt werden konnte, müssen Datenzentren beim Einsatz der Speichermedien auch nicht mit einem höheren Energiebedarf kalkulieren - dieser liegt insgesamt sogar um rund ein Viertel niedriger als bei den aktuellen 4-Terabyte-Modellen. So sollen die neuen Speicher schlicht Platz im Rechenzentrum sparen.
Grundsätzlich sieht man die Helium-Technologie bei Western Digital als einen Bestandteil der Strategie zur Steigerung der Speicherkapazitäten an. Aktuell arbeite man an Systemen, die diese mit neuen Speichertechniken wie dem Shingled Magnetic Recording (SMR) oder dem Heat-Assited Magnetic Recording (HAMR) kombinieren. Das soll im kommenden Jahr zu neuen Systemen mit eventuell noch mehr Platz führen. Und auch andere Nutzergruppen sollen dann mit den Vorteilen der neuen Technologie in Berührung kommen, hieß es.
Festplatten von HGST im WinFuture Preisvergleich.
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