Bill Gates nennt Zuckerberg-Internetplan einen Witz
In einem Interview mit der Financial Times übt Bill Gates Kritik an Mark Zuckerbergs Engagement für das Projekt internet.org. Es sei als Priorität zur Verbesserung der Lebensqualität auf unserer Erde ein Witz.
Hintergrund der Kritik ist eine bereits ältere Veröffentlichung von Facebook-Mitgründer Zuckerberg. Der hatte erklärt, ein weltweit ausgebautes Internet sei ein großes Ziel und habe "oberste Priorität". Seine Generation habe als eine der größten Herausforderungen Menschen mit einer Internetverbindung zu versorgen.
Über internet.org engagiert sich der Facebook-Chef gemeinsam mit anderen für den Ausbau der Internet-Verfügbarkeit für die zwei Drittel der Weltbevölkerung, die derzeit Schätzungen zufolge noch keinen Zugang zum Internet haben.
Wie lächerlich dieses Unterfangen nach der Auffassung von Gates ist, machte er deutlich:
"Ich liebe sicherlich die IT", erklärte er gegenüber den Journalisten, "aber wenn wir die Lebensqualität verbessern wollen, gibt es grundlegendere Dinge wie beispielsweise das Überleben und die Ernährung von Kindern zu sichern."
"Als eine Priorität ist das ein Witz. Was ist bedeutender, Internetverbindungen oder ein Malaria-Impfstoff? Wenn sie meinen, die Vernetzung ist der Schlüssel, gut - ich glaube das nicht."
Gates ist bekannt für seine kritischen Worte über den Einfluss, den andere IT-Größen seiner Meinung nach oftmals fehlgeleitet nehmen. Er ist selbst dafür bekannt, sich seit Jahren für Gesundheitsprojekte in Entwicklungsländern zu engagieren. Andere Vermögende sollten sich besser auch für Krankheitsbekämpfung einsetzen: Ihm sei vollkommen unklar, warum es so viele Milliardäre gibt, die lieber einen neuen Museumsflügel finanzieren, anstelle das Geld für Krankheitsprävention oder für den Kampf gegen Erblindung zu nutzen.
Die Möglichkeit Leben zu retten müsse doch Priorität haben. Über ein ähnliches Engagement von Google hatte Gates sich erst im August negativ geäußert. Mit der Aktion Loon, will Google in Afrika mit Hilfe von Ballons für eine bessere Internet-Verbreitung sorgen. Es gebe dringendere Probleme, sagte Gates damals.
Das lesenswerte Interview gibt es in voller Länge bei Financial Times.
Über internet.org engagiert sich der Facebook-Chef gemeinsam mit anderen für den Ausbau der Internet-Verfügbarkeit für die zwei Drittel der Weltbevölkerung, die derzeit Schätzungen zufolge noch keinen Zugang zum Internet haben.
Wie lächerlich dieses Unterfangen nach der Auffassung von Gates ist, machte er deutlich:
"Ich liebe sicherlich die IT", erklärte er gegenüber den Journalisten, "aber wenn wir die Lebensqualität verbessern wollen, gibt es grundlegendere Dinge wie beispielsweise das Überleben und die Ernährung von Kindern zu sichern."
"Als eine Priorität ist das ein Witz. Was ist bedeutender, Internetverbindungen oder ein Malaria-Impfstoff? Wenn sie meinen, die Vernetzung ist der Schlüssel, gut - ich glaube das nicht."
Gates ist bekannt für seine kritischen Worte über den Einfluss, den andere IT-Größen seiner Meinung nach oftmals fehlgeleitet nehmen. Er ist selbst dafür bekannt, sich seit Jahren für Gesundheitsprojekte in Entwicklungsländern zu engagieren. Andere Vermögende sollten sich besser auch für Krankheitsbekämpfung einsetzen: Ihm sei vollkommen unklar, warum es so viele Milliardäre gibt, die lieber einen neuen Museumsflügel finanzieren, anstelle das Geld für Krankheitsprävention oder für den Kampf gegen Erblindung zu nutzen.
Die Möglichkeit Leben zu retten müsse doch Priorität haben. Über ein ähnliches Engagement von Google hatte Gates sich erst im August negativ geäußert. Mit der Aktion Loon, will Google in Afrika mit Hilfe von Ballons für eine bessere Internet-Verbreitung sorgen. Es gebe dringendere Probleme, sagte Gates damals.
Das lesenswerte Interview gibt es in voller Länge bei Financial Times.
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