Berlin: Bombenalarm stoppt iPad-Verkaufsstart
Der Verkaufsstart des neuen iPad Air verlief heute in Berlin nicht so glatt, wie es sich viele Interessierte wohl gewünscht hätten. Die Polizei räumte den Apple Store am Kurfürstendamm für gut zwei Stunden.
Der Grund war ein Bombenalarm, der durch einen herrenlosen Koffer hervorgerufen wurde, teilte die Berliner Polizei mit. Um im Zweifelsfall keine Passanten zu gefährden, wurde der nähere Umkreis abgesperrt und die anliegenden Geschäfte geräumt. Auch die Apple-Kunden mussten sich vorübergehend zurückziehen.
Gegen Mittag untersuchten dann Kriminaltechniker den Koffer und öffneten ihn, um zu prüfen, ob möglicherweise Sprengstoff enthalten sei. Allerdings konnte dann schnell Entwarnung gegeben werden: Im Inneren fanden die Beamten lediglich Werkzeug und Elektronik, die darauf hindeuteten, dass der Koffer einem Wartungstechniker gehört, der nun ohne Arbeitsmaterialien dasteht. Die Sperrungen wurden kurz darauf wieder aufgehoben.
Dutzende Nutzer, die im Apple Store anstanden, um an das iPad Air zu kommen, konnten sich nun erneut anstellen. Während der Vorfall für diese sicherlich nicht gerade angenehm war, konnte die Polizei die Situation quasi meisterhaft bestreiten. Denn diese war ohnehin bereits vor Ort als die Leitstelle telefonisch über den Koffer informiert wurde. Denn man hatte damit gerechnet, dass größere Menschenmengen am Apple Store auftauchen würden und war schon darauf eingestellt, kurzfristig Absperrungen zu errichten.
Jene, die schon länger vor dem Apple Store gewartet hatten, um möglichst mit als erste an die neuen Geräte zu kommen, waren von dem Problem nicht betroffen. Eigentlich öffnet der Apple Store in Berlin erst um 10 Uhr, wegen des iPad-Verkaufsstarts öffneten sich die Türen diesmal aber schon zwei Stunden früher, so dass der erste Schwung an Kunden bereits durch war, als die Polizei sich entschied, die Straße abzusperren.
Gegen Mittag untersuchten dann Kriminaltechniker den Koffer und öffneten ihn, um zu prüfen, ob möglicherweise Sprengstoff enthalten sei. Allerdings konnte dann schnell Entwarnung gegeben werden: Im Inneren fanden die Beamten lediglich Werkzeug und Elektronik, die darauf hindeuteten, dass der Koffer einem Wartungstechniker gehört, der nun ohne Arbeitsmaterialien dasteht. Die Sperrungen wurden kurz darauf wieder aufgehoben.
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