Microsoft Remote Desktop jetzt für Android und iOS
Heute ist großer Release-Day in Redmond: Microsoft bietet ab sofort einen eigenen Remote Desktop (RDP) Client an, mit dem Windows-PC von Android- und iOS-Geräten aus der Ferne gesteuert werden können.
Wie bereits angekündigt hat Microsoft heute einen eigenen Remote Desktop Client als kostenlose App für Android und iOS herausgegeben.
Mit den neuen Apps lassen sich damit nun typische Fernwartungsarbeiten mit einem Smartphone oder Tablet vollziehen. Die von Microsoft nun ins Rennen geschickten Clients für iOS und Android, sowie die Neuauflagen für OS X, ermöglichen es einem allerdings nicht nur den kompletten Desktop zu nutzen, sondern über RemoteApp auch nur einzelne Programme abzurufen.
Gerade in Zeiten, in denen BYOD (Bring your own Device, zu Deutsch: Bring dein eigenes Gerät mit) eine immer wichtigere Rolle spielt, ist dies für Microsoft und die Nutzer eine spannende Angelegenheit. So kann man mit seinem eigenen Gerät auf Programme zugreifen, die z.B. auf virtuellen Rechnern in Schulen, der eigenen Firma oder in der Cloud laufen.
Laut Microsoft werden alle Rechner unterstützt, die unter Windows 7, Windows 8, Windows 8.1 oder Server 2012 R2 laufen und den Fernzugriff über die Einstellungen zugelassen haben. Windows 8 ist dabei übrigens aufgrund der Kacheloptik im Vorteil für die Bedienung per Smartphone & Tablet. Jedoch ermöglicht es Mircrosoft mit einer ganzen Reihe an unterstützten Gesten, die Bedienung aller supporteten Windows-Versionen auf Android und iOS nachzuvollziehen.
Beispiele:
Für den Linksklick wird einmal mit einem Finger getappt
Rechtsklick: einmal mit dem Finger getappt und kurz gehalten
Zum Scrollen wird mit zwei Finger gewischt
Der fernzusteuernde PC wird, in einem lokalen Netzwerk, laut The Verge allerdings nicht automatisch erkannt, so wie es andere Clients anbieten, sondern man muss die IP-Adresse manuell eingeben.
Microsoft dürfte sich durch die Apps einiges versprechen: Als einer der Gründe für die Entwicklung der neuen Remote Desktop Clients ist die anschließende Lizenzierung dieser durch die Nutzer zu nennen. Erst kürzlich haben die Redmonder bekanntgegeben, dass die Kosten für Zugriffslizenzen (s.g. CALs) mit dem Server 2012 R2 um rund 20 Prozent steigen werden. Eine Gerätelizenz kostet dann 102 Dollar pro Jahr, eine Benutzerlizenz 118 Dollar. Bestehende Windows Server 2012 Lizenzen können allerdings auf R2-Lizenzen aktualisiert werden.
Downloads:
Remote Desktop für iOS im App Store (ab iOS 6.0)
Remote Desktop für Android im Play-Store (ab Android 2.2)
Microsoft hat für den Schnellstart mit beiden Apps eine Sonderseite eingerichtet, die die ersten Schritte erläutert.
Gerade in Zeiten, in denen BYOD (Bring your own Device, zu Deutsch: Bring dein eigenes Gerät mit) eine immer wichtigere Rolle spielt, ist dies für Microsoft und die Nutzer eine spannende Angelegenheit. So kann man mit seinem eigenen Gerät auf Programme zugreifen, die z.B. auf virtuellen Rechnern in Schulen, der eigenen Firma oder in der Cloud laufen.
Laut Microsoft werden alle Rechner unterstützt, die unter Windows 7, Windows 8, Windows 8.1 oder Server 2012 R2 laufen und den Fernzugriff über die Einstellungen zugelassen haben. Windows 8 ist dabei übrigens aufgrund der Kacheloptik im Vorteil für die Bedienung per Smartphone & Tablet. Jedoch ermöglicht es Mircrosoft mit einer ganzen Reihe an unterstützten Gesten, die Bedienung aller supporteten Windows-Versionen auf Android und iOS nachzuvollziehen.
Beispiele:
Der fernzusteuernde PC wird, in einem lokalen Netzwerk, laut The Verge allerdings nicht automatisch erkannt, so wie es andere Clients anbieten, sondern man muss die IP-Adresse manuell eingeben.
Microsoft dürfte sich durch die Apps einiges versprechen: Als einer der Gründe für die Entwicklung der neuen Remote Desktop Clients ist die anschließende Lizenzierung dieser durch die Nutzer zu nennen. Erst kürzlich haben die Redmonder bekanntgegeben, dass die Kosten für Zugriffslizenzen (s.g. CALs) mit dem Server 2012 R2 um rund 20 Prozent steigen werden. Eine Gerätelizenz kostet dann 102 Dollar pro Jahr, eine Benutzerlizenz 118 Dollar. Bestehende Windows Server 2012 Lizenzen können allerdings auf R2-Lizenzen aktualisiert werden.
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