Ford-Chef Alan Mulally bald neuer Microsoft-CEO?
Mit Alan Mulally könnte bald ein externer Manager an die Spitze von Microsoft treten. Der bisherige Chef des Autokonzerns Ford ist laut den Quellen einer renommierten US-Journalisten jüngst zum heißesten Kandidaten für die Nachfolge von Steve Ballmer aufgestiegen.
Wie die Journalistin Kara Swisher über All Things Digital unter Berufung auf unternehmensnahe Quellen berichtet, ist Alan Mulally aktuell der bevorzugte Kandidat für die Position des Microsoft-CEOs. Erst vor einigen Wochen habe Mulally einen Weggang von Ford noch kategorisch ausgeschlossen, doch inzwischen sei der für seinen Führungsstil bekannte Manager durchaus offen für die Idee, künftig den weltgrößten Softwarehersteller zu leiten.
Ford-CEO Alan Mulally und Steve Ballmer
Mulally ist auf den ersten Blick als Auto-Boss eine überraschende Wahl, doch seine Verbindungen zu Microsoft sind enger als man denken mag. So war der Ford-Chef jüngst einer der engsten Berater rund um den scheidenden Microsoft-Chef Steve Ballmer, als es darum ging, eine neue Management-Struktur für das Unternehmen zu schaffen. Außerdem will Mulally angeblich schon lange wieder in den Nordwesten der USA zurückkehren und besitzt ein Haus in Seattle. Er wäre somit nicht weit von seinem neuen Arbeitsplatz wohnhaft.
Ein weiterer Faktor, der auf Mulally hindeutet, ist angeblich, dass das Management von Ford dem CEO jüngst die Möglichkeit eingeräumt hat, sich vor Ablauf seines Arbeitsvertrags von der Führungsspitze des Autobauers zurückzuziehen. Der Manager hat im Rahmen der vergangenen Krise der nordamerikanischen Autohersteller außerdem umfangreiche Erfahrung damit gemacht, was nötig ist, um Unternehmen neu auszurichten - und genau das hatte Steve Ballmer jüngst für Microsoft angekündigt und als Grund für seinen eigenen Rücktritt genannt.
Unterdessen gelten der Nokia-Chef Stephen Elop, der im Rahmen der Übernahme der Handysparte des finnischen Unternehmens zurück zu Microsoft wechselt, und der ehemalige Skype-CEO Tony Bates ebenfalls als aussichtsreiche Kandidaten auf den Job als Microsoft-Chef. Zwar sei Elop weiterhin einer der Hauptkandidaten, doch jüngst habe es einen internen Trend zu Ford-Boss Mulally gegeben, heißt es.
Noch wurden keine formellen Vertragsverhandlungen zwischen Mulally und Microsoft geführt, die Gespräche seien aber ernsthafter Natur, so Swishers Bericht weiter. Bei der Entscheidung darüber, wer neuer Microsoft-CEO wird, hat Firmengründer Bill Gates angeblich ein entscheidendes Wort mitzureden. Er sei jüngst wieder häufiger auf dem Campus des Softwarekonzerns unterwegs und außerdem Teil der Arbeitsgruppe, die den neuen CEO wählen soll. Aktuell wollten sich weder Ford noch Microsoft zu dem Thema äußern.
Ford-CEO Alan Mulally und Steve Ballmer
Mulally ist auf den ersten Blick als Auto-Boss eine überraschende Wahl, doch seine Verbindungen zu Microsoft sind enger als man denken mag. So war der Ford-Chef jüngst einer der engsten Berater rund um den scheidenden Microsoft-Chef Steve Ballmer, als es darum ging, eine neue Management-Struktur für das Unternehmen zu schaffen. Außerdem will Mulally angeblich schon lange wieder in den Nordwesten der USA zurückkehren und besitzt ein Haus in Seattle. Er wäre somit nicht weit von seinem neuen Arbeitsplatz wohnhaft.
Ein weiterer Faktor, der auf Mulally hindeutet, ist angeblich, dass das Management von Ford dem CEO jüngst die Möglichkeit eingeräumt hat, sich vor Ablauf seines Arbeitsvertrags von der Führungsspitze des Autobauers zurückzuziehen. Der Manager hat im Rahmen der vergangenen Krise der nordamerikanischen Autohersteller außerdem umfangreiche Erfahrung damit gemacht, was nötig ist, um Unternehmen neu auszurichten - und genau das hatte Steve Ballmer jüngst für Microsoft angekündigt und als Grund für seinen eigenen Rücktritt genannt.
Unterdessen gelten der Nokia-Chef Stephen Elop, der im Rahmen der Übernahme der Handysparte des finnischen Unternehmens zurück zu Microsoft wechselt, und der ehemalige Skype-CEO Tony Bates ebenfalls als aussichtsreiche Kandidaten auf den Job als Microsoft-Chef. Zwar sei Elop weiterhin einer der Hauptkandidaten, doch jüngst habe es einen internen Trend zu Ford-Boss Mulally gegeben, heißt es.
Noch wurden keine formellen Vertragsverhandlungen zwischen Mulally und Microsoft geführt, die Gespräche seien aber ernsthafter Natur, so Swishers Bericht weiter. Bei der Entscheidung darüber, wer neuer Microsoft-CEO wird, hat Firmengründer Bill Gates angeblich ein entscheidendes Wort mitzureden. Er sei jüngst wieder häufiger auf dem Campus des Softwarekonzerns unterwegs und außerdem Teil der Arbeitsgruppe, die den neuen CEO wählen soll. Aktuell wollten sich weder Ford noch Microsoft zu dem Thema äußern.
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