Netflix: Piraterie zeigt die Beliebtheit von TV-Serien
Der bekannte Streaming-Dienst Netflix gilt derzeit als die wohl wichtigste Alternative zu illegalen Downloads von Filmen und TV-Serien. Und das nicht ganz zufällig, da man ganz bewusst die Popularität von Produktionen mit Hilfe von Piraterie-Sites ermittelt.
Wie das Filesharing-Blog TorrentFreak berichtet, hat der US-Streaming-Anbieter die Torrent-Verzeichnisse und sonstigen Anbieter von Piraterie-Inhalten besonders gut im Blick. Aber nicht etwa, weil man dagegen vorgehen will, sondern weil man auf diese ermittelt, was gerade populär ist.
Das verriet Kelly Merryman, die als Vice President of Content Acquisition bei Netflix für den Einkauf verantwortlich ist, anlässlich des Starts des Dienstes in den Niederlanden. Merryman meinte gegenüber der Seite Tweakers, dass man sich vor dem Kauf einer Serie ansehe, wie beliebt diese auf Piraterie-Seiten ist.
Damit kann man etwa ermitteln, welche Shows auf bestimmten lokalen Märkten eine große Gefolgschaft haben. Als Beispiel nannte sie die Action-Serie "Prison Break". Diese ist in den Niederlanden bis heute sehr beliebt, also hat man sich entschlossen, die Serie ins Angebot aufzunehmen.
In einem anderen Interview bewies auch Netflix-CEO Reed Hastings ein sehr entspanntes Verhältnis zur Piraterie: Denn der Chef des Streaming-Portals meinte, dass man davon letztlich profitiere: "Klar gibt es einiges an Torrent-Downloads, und das auf der ganzen Welt, aber einiges davon schafft lediglich eine Nachfrage."
Hastings sieht Raubkopien also nicht zwangsläufig schlecht. Die Torrent-Nutzer sind für ihn letztlich eine Zielgruppe: "Netflix ist um so vieles einfacher als 'Torrenting'. Man muss sich nicht mit Dateien herumschlagen, sie herunterladen und verschieben. Man klickt einfach und schaut."
Netflix will also vor allem durch Komfort punkten und auch die gewünschten Inhalte im Angebot haben. Wie TorrentFreak schreibt, ist diese Strategie auch erfolgreich: Laut CEO Hastings sei in Kanada der einschlägige Torrent-Traffic um 50 Prozent gefallen, nachdem man Netflix dort vor drei Jahren an den Start ging.
Das verriet Kelly Merryman, die als Vice President of Content Acquisition bei Netflix für den Einkauf verantwortlich ist, anlässlich des Starts des Dienstes in den Niederlanden. Merryman meinte gegenüber der Seite Tweakers, dass man sich vor dem Kauf einer Serie ansehe, wie beliebt diese auf Piraterie-Seiten ist.
Damit kann man etwa ermitteln, welche Shows auf bestimmten lokalen Märkten eine große Gefolgschaft haben. Als Beispiel nannte sie die Action-Serie "Prison Break". Diese ist in den Niederlanden bis heute sehr beliebt, also hat man sich entschlossen, die Serie ins Angebot aufzunehmen.
In einem anderen Interview bewies auch Netflix-CEO Reed Hastings ein sehr entspanntes Verhältnis zur Piraterie: Denn der Chef des Streaming-Portals meinte, dass man davon letztlich profitiere: "Klar gibt es einiges an Torrent-Downloads, und das auf der ganzen Welt, aber einiges davon schafft lediglich eine Nachfrage."
Hastings sieht Raubkopien also nicht zwangsläufig schlecht. Die Torrent-Nutzer sind für ihn letztlich eine Zielgruppe: "Netflix ist um so vieles einfacher als 'Torrenting'. Man muss sich nicht mit Dateien herumschlagen, sie herunterladen und verschieben. Man klickt einfach und schaut."
Netflix will also vor allem durch Komfort punkten und auch die gewünschten Inhalte im Angebot haben. Wie TorrentFreak schreibt, ist diese Strategie auch erfolgreich: Laut CEO Hastings sei in Kanada der einschlägige Torrent-Traffic um 50 Prozent gefallen, nachdem man Netflix dort vor drei Jahren an den Start ging.
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