Schwere Explosion bei Hynix erschüttert RAM-Markt
Eine Explosion in einem Werk des Speicherherstellers Hynix hat den Arbeitsspeicher-Sektor erschüttert. Aktuell ist noch unklar, welche Auswirkungen der Ausfall der Produktionsanlage haben wird.
Die Katastrophe ereignete sich am heutigen Nachmittag (Ortszeit) im ostchinesischen Wuxi, wo die Fabs 1 und 2 von Hynix stehen. Hier werden unter anderem wichtige Grafikspeicher für Nvidia und verschiedene andere Produkte hergestellt. Das Unternehmen stellte die Fertigung in den Anlagen umgehend ein und hat dadurch fürs erste etwa die Hälfte seiner Produktionskapazität verloren.
Zur Stunde ist noch unklar, ob und wie viele Opfer durch die Explosion und den nachfolgenden Brand zu beklagen sind, von denen zahlreiche chinesische Medien und Blogs berichten. Ersten Informationen zufolge soll es zumindest keine Toten gegeben haben. Die Feuerwehr benötigte erst einmal anderthalb Stunden, um das Feuer unter Kontrolle zu bekommen. Es wird also noch einige Zeit dauern, bis die Ursache und die Folgen untersucht werden können.
Angesichts dessen, dass Hynix einen Weltmarktanteil von rund 25 Prozent hat, wird sich die Katastrophe unweigerlich auf den Markt für Arbeitsspeicher auswirken, da ein spürbarer Teil der Kapazitäten erst einmal wegfällt. Kurz nach den ersten Meldungen schossen die Preise für die Chips entsprechend erst einmal um gut 10 Prozent nach oben.
(Foto: Kitguru.net)
Ausnahmslos alle Hersteller reagierten aber schnell und setzten den Handel vorübergehend aus. Man will nun abwarten, welche konkreten Informationen die kommenden Tage bringen und den Markt dann wieder unter etwas kontrollierteren Bedingungen anlaufen lassen, hieß es.
Branchenkenner befürchten nun, dass der Speichermarkt nun eine ähnliche Entwicklung durchlaufen könnte, wie sie der Festplatten-Sektor gerade hinter sich hat. Bei einer Flutkatastrophe in Thailand waren vor zwei Jahren ebenfalls signifikante Teile der weltweiten Produktionskapazität zerstört worden, was die Preise für die Speichersysteme über Monate auf teils den doppelten Wert nach oben trieb.
Danke für den Hinweis an unseren Leser Robert the_fate.
Zur Stunde ist noch unklar, ob und wie viele Opfer durch die Explosion und den nachfolgenden Brand zu beklagen sind, von denen zahlreiche chinesische Medien und Blogs berichten. Ersten Informationen zufolge soll es zumindest keine Toten gegeben haben. Die Feuerwehr benötigte erst einmal anderthalb Stunden, um das Feuer unter Kontrolle zu bekommen. Es wird also noch einige Zeit dauern, bis die Ursache und die Folgen untersucht werden können.
Angesichts dessen, dass Hynix einen Weltmarktanteil von rund 25 Prozent hat, wird sich die Katastrophe unweigerlich auf den Markt für Arbeitsspeicher auswirken, da ein spürbarer Teil der Kapazitäten erst einmal wegfällt. Kurz nach den ersten Meldungen schossen die Preise für die Chips entsprechend erst einmal um gut 10 Prozent nach oben.
(Foto: Kitguru.net)
Ausnahmslos alle Hersteller reagierten aber schnell und setzten den Handel vorübergehend aus. Man will nun abwarten, welche konkreten Informationen die kommenden Tage bringen und den Markt dann wieder unter etwas kontrollierteren Bedingungen anlaufen lassen, hieß es.
Branchenkenner befürchten nun, dass der Speichermarkt nun eine ähnliche Entwicklung durchlaufen könnte, wie sie der Festplatten-Sektor gerade hinter sich hat. Bei einer Flutkatastrophe in Thailand waren vor zwei Jahren ebenfalls signifikante Teile der weltweiten Produktionskapazität zerstört worden, was die Preise für die Speichersysteme über Monate auf teils den doppelten Wert nach oben trieb.
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