Explosion: Verletzte bei Auftragshersteller Pegatron
Am Wochenende ist es erneut zu einem Zwischenfall bei einem chinesischen Auftragshersteller gekommen. Diesmal traf es das Unternehmen Pegatron. In dessen Werk im Songjiang-Industriepark in Shanghai ist es zu einer Explosion gekommen.
Todesopfer soll es nicht gegeben haben. Allerdings wurden nach Angaben des Unternehmens 61 Arbeiter verletzt. 23 von ihnen mussten anschließend im Krankenhaus behandelt werden. Lebensgefahr soll bei keinem der Betroffenen bestanden haben. Einige von ihnen blieben aber für einige Zeit unter ärztlicher Beobachtung.
Die Behörden haben unter dessen die Untersuchung hinsichtlich der Ursachen für das Unglück aufgenommen. Bis diese beendet sind und Experten den Zustand der Produktionsanlagen nach Reparaturarbeiten als unbedenklich einschätzen liegt die Produktion in dem Werk still.
Was genau in dem fraglichen Bereich hergestellt wurde, wollte Pegatron nicht offenbaren. In dem Betrieb sollen aber unter anderem auch Komponenten für Apple-Produkte gefertigt werden. Lokale Zeitungen sprechen davon, dass in dem Bereich, in dem sich die Explosion ereignete, Teile des Displays vom iPad 2 gefertigt würden und ein längerer Produktionsausfall ab dem kommenden Quartal Einfluss auf die Lieferfähigkeit des Computer-Konzerns haben könnte.
Nach Angaben von Charles Lin, Finanzchef bei Pegatron, kam es infolge der Explosion nicht zu einem Brand. Daher könnte die Ursache in einer Verpuffung von Gas oder Staub liegen. Durch den Vorfall seien einige Maschinen leicht beschädigt worden. Ein Teil der Anlagen liegt noch komplett still, bei anderen finden hingegen bereits Testläufe statt.
Die Zwischenfälle bei Auftragsherstellern in China sind zumeist eine Ursache schlechter Arbeitsschutz-Bedingungen. Die Unternehmen sind durch den Druck, den ihre Großkunden auf die Preise ausüben, gezwungen, möglichst billig zu produzieren, sonst droht der Verlust wichtiger Aufträge. Da man gleichzeitig die vorgegebenen Qualitätsnormen erfüllen muss, besteht letztlich nur die Möglichkeit, auf Kosten der Belegschaft möglichst weitgehende Einsparungen zu erzielen.
Die Behörden haben unter dessen die Untersuchung hinsichtlich der Ursachen für das Unglück aufgenommen. Bis diese beendet sind und Experten den Zustand der Produktionsanlagen nach Reparaturarbeiten als unbedenklich einschätzen liegt die Produktion in dem Werk still.
Was genau in dem fraglichen Bereich hergestellt wurde, wollte Pegatron nicht offenbaren. In dem Betrieb sollen aber unter anderem auch Komponenten für Apple-Produkte gefertigt werden. Lokale Zeitungen sprechen davon, dass in dem Bereich, in dem sich die Explosion ereignete, Teile des Displays vom iPad 2 gefertigt würden und ein längerer Produktionsausfall ab dem kommenden Quartal Einfluss auf die Lieferfähigkeit des Computer-Konzerns haben könnte.
Nach Angaben von Charles Lin, Finanzchef bei Pegatron, kam es infolge der Explosion nicht zu einem Brand. Daher könnte die Ursache in einer Verpuffung von Gas oder Staub liegen. Durch den Vorfall seien einige Maschinen leicht beschädigt worden. Ein Teil der Anlagen liegt noch komplett still, bei anderen finden hingegen bereits Testläufe statt.
Die Zwischenfälle bei Auftragsherstellern in China sind zumeist eine Ursache schlechter Arbeitsschutz-Bedingungen. Die Unternehmen sind durch den Druck, den ihre Großkunden auf die Preise ausüben, gezwungen, möglichst billig zu produzieren, sonst droht der Verlust wichtiger Aufträge. Da man gleichzeitig die vorgegebenen Qualitätsnormen erfüllen muss, besteht letztlich nur die Möglichkeit, auf Kosten der Belegschaft möglichst weitgehende Einsparungen zu erzielen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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