Ballmer blickt zurück und bedauert Windows Vista
Im Rückblick auf seine 13 Jahre als Chef von Microsoft sieht Steve Ballmer Windows Vista als seinen größten Fehler. Der 57-Jährige zog eine Art Bilanz seiner Amtszeit im Gespräch mit ZDNet und äußerte sich auch dazu, wie es zum Rückzug kam.
Er habe diese Entscheidung erst vor wenigen Tagen bei einem Treffen der Microsoft-Spitze gefällt und verkündet, sagte Ballmer im Gespräch mit Microsoft-Expertin Mary Jo Joley. Möglichkeit und Zeitpunkt eines Rücktritts hätten ihn aber schon in den letzten Monaten häufig beschäftigt. Auf die Frage, ob Weggefährte und Microsoft-Gründer Bill Gates ihn zum Bleiben aufgefordert habe, antwortete Ballmer: "Nein. Bill … Ich meine, nein. Bill respektiert meine Entscheidung." Solche Entscheidungen müssten auf persönlicher Basis gefällt werden.
Börse und Kommentatoren hatten Ballmers Schritt, im Laufe der kommenden 12 Monate Platz für einen Nachfolger zu machen, einhellig begrüßt. "Ich liebe Microsoft. Ich liebe alles an Microsoft. Aber wenn man in Betracht zieht, dass meine persönlichen Pläne mich nicht für immer hier sahen, sah es aus wie der richtige Zeitpunkt für mich, mit dem Rücktritt vorwärts zu gehen", deutete Ballmer an, dass es ihm nicht leicht gefallen war, Konsequenzen zu ziehen.
"Ich hatte wirklich die Chance, eine Menge Fehler zu machen", sagte Ballmer zu dem Thema, was er im Nachhinein am meisten bedauere. Und nennt dann doch das Betriebssystem Windows Vista, was nach langer Entwicklungszeit 2007 erschien, am Markt scheiterte und schon 2009 von Windows 7 abgelöst wurde. Ballmer deutete auch an, dass nicht alle seiner Personalentscheidungen gelungen waren.
Zukunftspläne hat Ballmer nach eigenen Aussagen derzeit noch nicht. Zunächst müsse geklärt werden, wer Microsoft künftig führe. Ballmer gab keinen Hinweis darauf, ob er einen internen oder externen Kandidaten bevorzugen würde. Derweil wird in Medienberichten bereits über eine Menge möglicher Namen spekuliert.
Für den Leser hinterlässt Ballmers Bilanz den Eindruck einer Mischung aus selbstbewusst und selbstgerecht. Während er zum einen wohl mehr oder weniger freiwillig Platz für notwendige Reformen gemacht hat, empfiehlt er Redmond doch, am bisherigen Geschäftsmodell festzuhalten. Es bleibt spannend, was in Zukunft aus der Microsoft-Spitze im Rückblick über Ballmer an die Öffentlichkeit dringt und wer den Konzern nun wieder fit für die Zukunft machen soll.
Börse und Kommentatoren hatten Ballmers Schritt, im Laufe der kommenden 12 Monate Platz für einen Nachfolger zu machen, einhellig begrüßt. "Ich liebe Microsoft. Ich liebe alles an Microsoft. Aber wenn man in Betracht zieht, dass meine persönlichen Pläne mich nicht für immer hier sahen, sah es aus wie der richtige Zeitpunkt für mich, mit dem Rücktritt vorwärts zu gehen", deutete Ballmer an, dass es ihm nicht leicht gefallen war, Konsequenzen zu ziehen.
"Ich hatte wirklich die Chance, eine Menge Fehler zu machen", sagte Ballmer zu dem Thema, was er im Nachhinein am meisten bedauere. Und nennt dann doch das Betriebssystem Windows Vista, was nach langer Entwicklungszeit 2007 erschien, am Markt scheiterte und schon 2009 von Windows 7 abgelöst wurde. Ballmer deutete auch an, dass nicht alle seiner Personalentscheidungen gelungen waren.
Zukunftspläne hat Ballmer nach eigenen Aussagen derzeit noch nicht. Zunächst müsse geklärt werden, wer Microsoft künftig führe. Ballmer gab keinen Hinweis darauf, ob er einen internen oder externen Kandidaten bevorzugen würde. Derweil wird in Medienberichten bereits über eine Menge möglicher Namen spekuliert.
Für den Leser hinterlässt Ballmers Bilanz den Eindruck einer Mischung aus selbstbewusst und selbstgerecht. Während er zum einen wohl mehr oder weniger freiwillig Platz für notwendige Reformen gemacht hat, empfiehlt er Redmond doch, am bisherigen Geschäftsmodell festzuhalten. Es bleibt spannend, was in Zukunft aus der Microsoft-Spitze im Rückblick über Ballmer an die Öffentlichkeit dringt und wer den Konzern nun wieder fit für die Zukunft machen soll.
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