Galaxy-Gear-Uhr könnte Samsung-Phone erfordern
Der koreanische Hersteller Samsung wird auf der IFA Anfang September seine mit großer Spannung erwartete Smartwatch vorstellen, so viel scheint festzustehen. Was diese leistet und welche Geräte sie voraussetzt, ist aber noch unklar.
Bis zum 4. September, also dem Tag des großen Samsung-Events in Berlin, dauert es zwar nicht mehr lange, doch bereits im Vorfeld gibt es schon seit einer ganzen Weile zahlreiche Spekulationen zu den Geräten, die das Unternehmen im Vorfeld der IFA vorstellen wird. Neben dem Galaxy Note 3 scheint die Smartwatch Galaxy Gear ein Fixstarter zu sein.
Wie GigaOm berichtet, soll Samsung im Vorfeld der Präsentation gleich mehrere Varianten der "intelligenten" Uhr an Entwickler verteilt haben. Diese unterscheiden sich auch beim Design voneinander, die "meisten" davon sollen allerdings quadratische Bildschirme mit einer Diagonale von 2,5 Zoll haben (inklusive des Gehäuses sollen es drei Zoll sein).
Siehe auch: Bericht - Samsungs Smartwatch Galaxy Gear zur IFA
Im Inneren des Gerät steckt nach Angaben von GigaOm ein Dual-Core-Prozessor, bereits in früheren Berichten hieß es, dass es sich hierbei um einen Samsung-eigene Exynos-4212-CPU handeln soll (Takt: 1,5 GHz). Als GPU wird eine Mali-400-MP4-Einheit genannt, außerdem heißt es, dass das OLED-Display am Handgelenk mit 320 x 320 Pixel auflösen werde.
Die Smartwatch soll überdies eine (im Armband) integrierte Kamera mitbringen, NFC-Unterstützung soll die Synchronisation mit einem anderen mobilen Gerät erleichtern, außerdem soll auch Bluetooth 4.0 LE bereitstehen.
Die Smartwatch soll zudem per Bewegungssensor aktivierbar sein und zwar dann, wenn man eine entsprechende Geste des "Auf-die-Uhr-Guckens" macht. Der Touchscreen werde zwar Swipe- und Gestenbedienung unterstützen, aber wahrscheinlich keine Text-Eingabe, da der Bildschirm schlichtweg zu klein dafür ist.
Unklar ist noch, welche Android-Version anfangs auf der Galaxy-Gear-Uhr installiert sein wird, nach Angaben von GigaOm gebe es derzeit (Entwickler-)Geräte mit Android 4.1 sowie Android 4.2. Wie eng die Anbindung an Google sein wird, ist derzeit die wohl größte offene Frage. Denn derzeit scheint es, als würde Samsung Google Play außen vor lassen und stattdessen auf den eigenen App Store setzen.
Letzteres könnte eine relevante Einschränkung zur Folge haben, nämlich dass Galaxy Gear lediglich Samsung-eigene Smartphones und Tablets unterstützen wird. Von Seiten der Koreaner hat man zuletzt immer wieder gehört, dass sie sich von Google immer mehr lösen wollen. Eine Galaxy-Exklusivität der Smartwatch würde die potenzielle Zielgruppe zwar schmälern, den Samsung-Smartphones aber ein womöglich zugkräftiges Alleinstellungsmerkmal verschaffen.
Wie GigaOm berichtet, soll Samsung im Vorfeld der Präsentation gleich mehrere Varianten der "intelligenten" Uhr an Entwickler verteilt haben. Diese unterscheiden sich auch beim Design voneinander, die "meisten" davon sollen allerdings quadratische Bildschirme mit einer Diagonale von 2,5 Zoll haben (inklusive des Gehäuses sollen es drei Zoll sein).
Siehe auch: Bericht - Samsungs Smartwatch Galaxy Gear zur IFA
Im Inneren des Gerät steckt nach Angaben von GigaOm ein Dual-Core-Prozessor, bereits in früheren Berichten hieß es, dass es sich hierbei um einen Samsung-eigene Exynos-4212-CPU handeln soll (Takt: 1,5 GHz). Als GPU wird eine Mali-400-MP4-Einheit genannt, außerdem heißt es, dass das OLED-Display am Handgelenk mit 320 x 320 Pixel auflösen werde.
Die Smartwatch soll überdies eine (im Armband) integrierte Kamera mitbringen, NFC-Unterstützung soll die Synchronisation mit einem anderen mobilen Gerät erleichtern, außerdem soll auch Bluetooth 4.0 LE bereitstehen.
Die Smartwatch soll zudem per Bewegungssensor aktivierbar sein und zwar dann, wenn man eine entsprechende Geste des "Auf-die-Uhr-Guckens" macht. Der Touchscreen werde zwar Swipe- und Gestenbedienung unterstützen, aber wahrscheinlich keine Text-Eingabe, da der Bildschirm schlichtweg zu klein dafür ist.
Unklar ist noch, welche Android-Version anfangs auf der Galaxy-Gear-Uhr installiert sein wird, nach Angaben von GigaOm gebe es derzeit (Entwickler-)Geräte mit Android 4.1 sowie Android 4.2. Wie eng die Anbindung an Google sein wird, ist derzeit die wohl größte offene Frage. Denn derzeit scheint es, als würde Samsung Google Play außen vor lassen und stattdessen auf den eigenen App Store setzen.
Letzteres könnte eine relevante Einschränkung zur Folge haben, nämlich dass Galaxy Gear lediglich Samsung-eigene Smartphones und Tablets unterstützen wird. Von Seiten der Koreaner hat man zuletzt immer wieder gehört, dass sie sich von Google immer mehr lösen wollen. Eine Galaxy-Exklusivität der Smartwatch würde die potenzielle Zielgruppe zwar schmälern, den Samsung-Smartphones aber ein womöglich zugkräftiges Alleinstellungsmerkmal verschaffen.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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