Lenovo Yoga Tab Gen 2: Das neue Allrounder-Tablet im Test
Das Lenovo Yoga Tab Gen 2 kombiniert ein hochauflösendes 11,1-Zoll-Display mit einem neuen MediaTek-Prozessor, einem größeren Akku und einem verbesserten Eingabestift. Zum Preis von 649 Euro richtet sich das Android-Tablet vor allem an Nutzer, die handschriftliche Notizen anfertigen, zeichnen und mobil arbeiten möchten. Im Test der Kollegen von TabletBlog zeigen sich Fortschritte bei Stiftbedienung, Akkulaufzeit und Softwareversorgung. Bei der Spieleleistung bleibt das Gerät dagegen hinter den Erwartungen zurück.
Der Lenovo Tab Pen Pro 2 ist eine der wichtigsten Neuerungen. Er unterstützt 8192 Druckstufen, Neigungserkennung und haptisches Feedback und wird kabellos am Tablet geladen. In Notiz- und Zeichenanwendungen wie MyScript Notes, GoodNotes und Lenovos eigener App funktioniert die Eingabe präzise und ohne auffällige Verzögerungen. Für professionelle Kreativarbeit bleibt das iPad mit Apple Pencil Pro wegen seiner größeren Auswahl spezialisierter Apps eine Alternative.
Als Prozessor kommt der MediaTek Dimensity 9500s zum Einsatz, kombiniert mit 8 GB RAM und 256 GB UFS-4.0-Speicher. Gegenüber dem Vorgänger mit Snapdragon 8 Gen 3 steigt die CPU-Leistung in Geekbench 6 um rund 20 Prozent im Single-Core- und um knapp 50 Prozent im Multi-Core-Test. Im Vergleich mit aktuellen Konkurrenzmodellen fällt das Bild jedoch gemischt aus. Auch unter längerer Belastung sinkt die Leistung deutlich. Spiele profitieren nicht durchgehend von der neuen Hardware: Während Delta Force mit stabilen 120 FPS läuft, fällt die Bildrate bei Fortnite unter bestimmten Einstellungen geringer aus als beim Vorgänger. Minecraft zeigt mit aufwendigen Grafikeffekten ebenfalls deutliche Leistungseinbrüche.
Das 11,1 Zoll große LCD löst mit 3840 x 2560 Pixel auf und unterstützt bis zu 144 Hz. Mit rund 415 ppi stellt es Texte und feine Details scharf dar. Die Helligkeit von 600 Nits genügt für die meisten Alltagssituationen. Das 3:2-Format eignet sich besonders zum Lesen und Arbeiten, während bei Filmen größere schwarze Balken entstehen. Der Kontrast fällt zudem geringer aus als bei OLED-Displays. Die vier Lautsprecher überzeugen dagegen mit klarer Wiedergabe, guter Stereotrennung und für die Gerätegröße ordentlichem Bass.
Der auf 11.000 mAh gewachsene Akku ermöglicht im standardisierten Videotest eine Laufzeit von acht Stunden und 27 Minuten. Der Vorgänger erreichte unter gleichen Bedingungen lediglich fünf Stunden. Geladen wird mit bis zu 68 Watt. Die kompakte Tastatur bietet einen angenehmen Tastenanschlag, ihr kleines Touchpad erschwert jedoch die Bedienung. Ein Desktopmodus und der Videoausgang über USB-C mit DisplayPort erweitern die Einsatzmöglichkeiten.
Für 649 Euro ist das Yoga Tab Gen 2 damit vor allem für produktives Arbeiten, Notizen und Zeichnungen interessant. Wer primär spielen möchte, findet im Xiaomi Pad 8 Pro eine leistungsfähige Alternative. Samsungs Galaxy Tab S11 bietet Vorteile bei Filmen, während Lenovos Tablet insbesondere mit seinem Stift, der verbesserten Laufzeit und der langen Update-Zusage punktet. Ein Wechsel vom Vorgänger lohnt sich daher weniger wegen der Rechenleistung als wegen dieser Verbesserungen.
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Der Lenovo Tab Pen Pro 2 ist eine der wichtigsten Neuerungen. Er unterstützt 8192 Druckstufen, Neigungserkennung und haptisches Feedback und wird kabellos am Tablet geladen. In Notiz- und Zeichenanwendungen wie MyScript Notes, GoodNotes und Lenovos eigener App funktioniert die Eingabe präzise und ohne auffällige Verzögerungen. Für professionelle Kreativarbeit bleibt das iPad mit Apple Pencil Pro wegen seiner größeren Auswahl spezialisierter Apps eine Alternative.
Als Prozessor kommt der MediaTek Dimensity 9500s zum Einsatz, kombiniert mit 8 GB RAM und 256 GB UFS-4.0-Speicher. Gegenüber dem Vorgänger mit Snapdragon 8 Gen 3 steigt die CPU-Leistung in Geekbench 6 um rund 20 Prozent im Single-Core- und um knapp 50 Prozent im Multi-Core-Test. Im Vergleich mit aktuellen Konkurrenzmodellen fällt das Bild jedoch gemischt aus. Auch unter längerer Belastung sinkt die Leistung deutlich. Spiele profitieren nicht durchgehend von der neuen Hardware: Während Delta Force mit stabilen 120 FPS läuft, fällt die Bildrate bei Fortnite unter bestimmten Einstellungen geringer aus als beim Vorgänger. Minecraft zeigt mit aufwendigen Grafikeffekten ebenfalls deutliche Leistungseinbrüche.
Das 11,1 Zoll große LCD löst mit 3840 x 2560 Pixel auf und unterstützt bis zu 144 Hz. Mit rund 415 ppi stellt es Texte und feine Details scharf dar. Die Helligkeit von 600 Nits genügt für die meisten Alltagssituationen. Das 3:2-Format eignet sich besonders zum Lesen und Arbeiten, während bei Filmen größere schwarze Balken entstehen. Der Kontrast fällt zudem geringer aus als bei OLED-Displays. Die vier Lautsprecher überzeugen dagegen mit klarer Wiedergabe, guter Stereotrennung und für die Gerätegröße ordentlichem Bass.
Der auf 11.000 mAh gewachsene Akku ermöglicht im standardisierten Videotest eine Laufzeit von acht Stunden und 27 Minuten. Der Vorgänger erreichte unter gleichen Bedingungen lediglich fünf Stunden. Geladen wird mit bis zu 68 Watt. Die kompakte Tastatur bietet einen angenehmen Tastenanschlag, ihr kleines Touchpad erschwert jedoch die Bedienung. Ein Desktopmodus und der Videoausgang über USB-C mit DisplayPort erweitern die Einsatzmöglichkeiten.
Gut fürs produktive Arbeiten
Das 6,2 Millimeter dünne Aluminiumgehäuse wiegt rund 480 Gramm. Ein microSD-Steckplatz unterstützt Karten bis 2 TB. Lenovo verspricht sieben große Android-Updates bis Android 24 sowie Sicherheitsupdates bis 2033. Abstriche gibt es bei der Frontkamera, die von 13 auf 8 Megapixel schrumpft, und beim weiterhin fehlenden Fingerabdrucksensor. Die Gesichtserkennung funktioniert zwar schnell, eignet sich aber nicht für alle sicherheitsrelevanten Anwendungen.Für 649 Euro ist das Yoga Tab Gen 2 damit vor allem für produktives Arbeiten, Notizen und Zeichnungen interessant. Wer primär spielen möchte, findet im Xiaomi Pad 8 Pro eine leistungsfähige Alternative. Samsungs Galaxy Tab S11 bietet Vorteile bei Filmen, während Lenovos Tablet insbesondere mit seinem Stift, der verbesserten Laufzeit und der langen Update-Zusage punktet. Ein Wechsel vom Vorgänger lohnt sich daher weniger wegen der Rechenleistung als wegen dieser Verbesserungen.
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