Redmagic Astra 2 im Test: Ein Premium-Mini-Tablet mit OLED-Display
Das Redmagic Astra 2 kombiniert ein 9,06 Zoll großes OLED-Display mit 185 Hertz, dem Snapdragon 8 Elite Gen 5 und einer aktiven Flüssigkeitskühlung. Das kompakte Android-Tablet richtet sich vor allem an anspruchsvolle Spieler und erreicht im Test von TabletBlog die bislang höchste Leistung eines Android-Tablets im dortigen Testfeld. Die Preise beginnen bei 699 Euro für 12 GB RAM und 256 GB Speicher. Die größere Variante mit 16 GB RAM und 512 GB Speicher kostet 799 Euro. Schwächen zeigen sich bei der Gehäusetemperatur, der Lautsprecherposition und der langfristigen Softwarepflege.
Über einen roten Schalter gelangen Nutzer in den Gaming Space. Dort lassen sich Spiele starten, Leistungsprofile anpassen und Benachrichtigungen unterdrücken. Zu den Gaming-Funktionen gehören lokales Upscaling und Zwischenbildberechnung. Zwei lineare Vibrationsmotoren sorgen zudem für präzises haptisches Feedback.
In Delta Force und Fortnite erreicht das Tablet bei hohen Grafikeinstellungen flüssige 120 Bilder pro Sekunde. Bei Genshin Impact lässt sich die Bildausgabe mithilfe der Zwischenbildberechnung von den nativen 60 auf 144 FPS steigern. Diese Werte entsprechen allerdings nicht der Zahl der tatsächlich vom Spiel gerenderten Bilder. Die zusätzlichen Grafikfunktionen können außerdem die Eingabeverzögerung erhöhen. Welche Aufgaben der beworbene Gaming-Coprozessor Red Core R4 genau übernimmt, erläutert Redmagic nur unzureichend.
Die Flüssigkeitskühlung ersetzt den Lüfter des Vorgängers. Im Stresstest hält das Tablet 81 Prozent seiner ursprünglichen Leistung, während das OnePlus Pad 4 auf rund 77 Prozent kommt. Die Wärmeentwicklung bleibt dennoch ein Problem: Unter Dauerlast messen die Tester mehr als 50 Grad Celsius. Bei anspruchsvollen Minecraft-Szenen sinkt die Bildrate nach etwa 20 Minuten auf rund 40 FPS. Die Kühlung transportiert die Wärme zwar effektiv nach außen, macht das Gehäuse aber unangenehm heiß.
Das OLED-Panel löst mit 2400 x 1504 Pixeln auf und bietet kräftige Farben sowie tiefe Schwarzwerte. Redmagic nennt eine Spitzenhelligkeit von 1600 Nits und eine Standardhelligkeit von 1100 Nits. Die maximale Bildwiederholrate von 185 Hertz wird in vielen Spielen allerdings nicht ausgereizt, da diese häufig auf 120 FPS begrenzt sind. Das Seitenverhältnis von 16:10 eignet sich gut für Videos. Trotz des großen Displays bleibt das Tablet dank schmaler Ränder vergleichsweise kompakt.
Die Stereo-Lautsprecher liefern einen klaren Klang, werden beim Spielen im Querformat jedoch häufig von den Händen verdeckt. Das Aluminiumgehäuse ist sauber verarbeitet und nach IP54 gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Zwei USB-C-Anschlüsse bieten unterschiedliche Möglichkeiten: Der seitliche Port unterstützt USB 3.2 und Bildausgabe, der untere USB 2.0. Ein microSD-Steckplatz, ein SIM-Fach und ein Kopfhöreranschluss fehlen. Die rückseitige 13-Megapixel-Kamera eignet sich für Dokumente und 4K-Videos mit 30 FPS. Die Neun-Megapixel-Frontkamera genügt für Videotelefonie.
Der Akku fasst 8300 mAh und ermöglicht im Videotest bei maximaler Helligkeit eine Laufzeit von 10 Stunden und 54 Minuten. Geladen wird mit bis zu 75 Watt. Beim Bypass Charging versorgt das Netzteil das Tablet direkt, wodurch der Akku bei längeren Spielsitzungen weniger belastet wird. In Minecraft steigt die Bildrate damit gegenüber dem Akkubetrieb leicht an.
Für 699 beziehungsweise 799 Euro bietet das Redmagic Astra 2 hohe Spieleleistung, ein helles OLED-Display und nützliche Gaming-Funktionen. Die starke Wärmeentwicklung, verdeckte Lautsprecher und fehlende Speichererweiterung trüben den Gesamteindruck. Vor allem die Beschränkung auf zwei große Android-Updates macht das Tablet für langfristig orientierte Nutzer weniger attraktiv. Für anspruchsvolle Android-Spieler ist es dagegen eine leistungsstarke Alternative.
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Über einen roten Schalter gelangen Nutzer in den Gaming Space. Dort lassen sich Spiele starten, Leistungsprofile anpassen und Benachrichtigungen unterdrücken. Zu den Gaming-Funktionen gehören lokales Upscaling und Zwischenbildberechnung. Zwei lineare Vibrationsmotoren sorgen zudem für präzises haptisches Feedback.
In Delta Force und Fortnite erreicht das Tablet bei hohen Grafikeinstellungen flüssige 120 Bilder pro Sekunde. Bei Genshin Impact lässt sich die Bildausgabe mithilfe der Zwischenbildberechnung von den nativen 60 auf 144 FPS steigern. Diese Werte entsprechen allerdings nicht der Zahl der tatsächlich vom Spiel gerenderten Bilder. Die zusätzlichen Grafikfunktionen können außerdem die Eingabeverzögerung erhöhen. Welche Aufgaben der beworbene Gaming-Coprozessor Red Core R4 genau übernimmt, erläutert Redmagic nur unzureichend.
Flüssigkeit statt Lüfter
Auch die Benchmarks bescheinigen dem Gerät eine hohe Leistung. Im Vergleich zum OnePlus Pad 4 liegt das Astra 2 bei den Prozessorwerten rund drei bis vier Prozent vorn. Gegenüber dem Samsung Galaxy Tab S11 beträgt der Vorsprung bei Mehrkernaufgaben etwa ein Viertel. Im Grafiktest 3DMark Wild Life Extreme übertrifft es das OnePlus um rund sieben Prozent und das Lenovo Legion Tab 3 um etwa 60 Prozent. Das iPad Pro mit M5 bleibt allerdings ungefähr ein Viertel voraus.Die Flüssigkeitskühlung ersetzt den Lüfter des Vorgängers. Im Stresstest hält das Tablet 81 Prozent seiner ursprünglichen Leistung, während das OnePlus Pad 4 auf rund 77 Prozent kommt. Die Wärmeentwicklung bleibt dennoch ein Problem: Unter Dauerlast messen die Tester mehr als 50 Grad Celsius. Bei anspruchsvollen Minecraft-Szenen sinkt die Bildrate nach etwa 20 Minuten auf rund 40 FPS. Die Kühlung transportiert die Wärme zwar effektiv nach außen, macht das Gehäuse aber unangenehm heiß.
Das OLED-Panel löst mit 2400 x 1504 Pixeln auf und bietet kräftige Farben sowie tiefe Schwarzwerte. Redmagic nennt eine Spitzenhelligkeit von 1600 Nits und eine Standardhelligkeit von 1100 Nits. Die maximale Bildwiederholrate von 185 Hertz wird in vielen Spielen allerdings nicht ausgereizt, da diese häufig auf 120 FPS begrenzt sind. Das Seitenverhältnis von 16:10 eignet sich gut für Videos. Trotz des großen Displays bleibt das Tablet dank schmaler Ränder vergleichsweise kompakt.
Die Stereo-Lautsprecher liefern einen klaren Klang, werden beim Spielen im Querformat jedoch häufig von den Händen verdeckt. Das Aluminiumgehäuse ist sauber verarbeitet und nach IP54 gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Zwei USB-C-Anschlüsse bieten unterschiedliche Möglichkeiten: Der seitliche Port unterstützt USB 3.2 und Bildausgabe, der untere USB 2.0. Ein microSD-Steckplatz, ein SIM-Fach und ein Kopfhöreranschluss fehlen. Die rückseitige 13-Megapixel-Kamera eignet sich für Dokumente und 4K-Videos mit 30 FPS. Die Neun-Megapixel-Frontkamera genügt für Videotelefonie.
Läuft flüssig
Die Android-Oberfläche reagiert im Test flüssig, größere Softwareprobleme fallen nicht auf. Ein wesentlicher Nachteil ist jedoch das Update-Versprechen: Redmagic garantiert lediglich zwei große Android-Versionsupdates. Sicherheitsaktualisierungen soll es in Europa fünf Jahre lang geben.Der Akku fasst 8300 mAh und ermöglicht im Videotest bei maximaler Helligkeit eine Laufzeit von 10 Stunden und 54 Minuten. Geladen wird mit bis zu 75 Watt. Beim Bypass Charging versorgt das Netzteil das Tablet direkt, wodurch der Akku bei längeren Spielsitzungen weniger belastet wird. In Minecraft steigt die Bildrate damit gegenüber dem Akkubetrieb leicht an.
Für 699 beziehungsweise 799 Euro bietet das Redmagic Astra 2 hohe Spieleleistung, ein helles OLED-Display und nützliche Gaming-Funktionen. Die starke Wärmeentwicklung, verdeckte Lautsprecher und fehlende Speichererweiterung trüben den Gesamteindruck. Vor allem die Beschränkung auf zwei große Android-Updates macht das Tablet für langfristig orientierte Nutzer weniger attraktiv. Für anspruchsvolle Android-Spieler ist es dagegen eine leistungsstarke Alternative.
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