Bericht: FBI soll Mikrophone anzapfen und abhören
Spätestens seit der PRISM-Affäre durch Whistleblower Edward Snowden kommen fast täglich immer neue Berichte über diverse Schnüffelaktivitäten ans Licht. Nun heißt es, dass auch die US-Bundespolizei FBI auf diverse "Hacker-Taktiken" setzt.
Wie das Wall Street Journal (WSJ) berichtet, setzen US-Ermittlungsbehörden immer häufiger auf Methoden, die man im Normalfall eher mit verbrecherischen Hackern assoziieren würde. Das WSJ beruft sich hierbei auf Recherchen in diversen Gerichtsdokumenten sowie auf Gespräche mit beteiligten Personen, die aus verständlichen Gründen lieber nicht genannt werden wollten.
Grundsätzlich habe der (gerichtlich bewilligte) Einsatz von Hacking-Werkzeugen zuletzt zugenommen, da die Behörden mit dem Einsatz moderner Kommunikationstechnologien durch die Verdächtigen mithalten müssten. Dazu zählen laut WSJ Zugriffe auf Online-Chats und Verschlüsselungstools.
Entwickelt werden derartige Werkzeuge entweder vom FBI selbst oder werden von Drittanbietern aus dem privaten Sektor zugekauft. Interessant ist dabei vor allem eine Methode: Laut Wall Street Journal sei das FBI in der Lage, die Mikrophone von Android-Smartphones anzuzapfen, um damit die laufenden Gespräche mithören und aufzeichnen zu können. Der Informant, ein ehemaliger Regierungsmitarbeiter, sagte außerdem, dass die Behörden das auch bei Laptops durchführen könnten, und alles, ohne dass der Nutzer etwas davon mitbekommt.
Vorrangig werden diese Methoden bei organisiertem Verbrechen, Kindesmissbrauch und Terrorismus eingesetzt, heißt es. Bei Hackern scheut man diese Art des Abhörens jedoch, weil man befürchtet, dass diese daraufkommen und die Art der Methode publik machen könnten. Auch Bugs von Internet-Seiten würden aktiv ausgenutzt, erwartungsgemäß heuert man auch qualifiziertes Personal mit "Hacking-Fähigkeiten" an.
Grundsätzlich habe der (gerichtlich bewilligte) Einsatz von Hacking-Werkzeugen zuletzt zugenommen, da die Behörden mit dem Einsatz moderner Kommunikationstechnologien durch die Verdächtigen mithalten müssten. Dazu zählen laut WSJ Zugriffe auf Online-Chats und Verschlüsselungstools.
Entwickelt werden derartige Werkzeuge entweder vom FBI selbst oder werden von Drittanbietern aus dem privaten Sektor zugekauft. Interessant ist dabei vor allem eine Methode: Laut Wall Street Journal sei das FBI in der Lage, die Mikrophone von Android-Smartphones anzuzapfen, um damit die laufenden Gespräche mithören und aufzeichnen zu können. Der Informant, ein ehemaliger Regierungsmitarbeiter, sagte außerdem, dass die Behörden das auch bei Laptops durchführen könnten, und alles, ohne dass der Nutzer etwas davon mitbekommt.
Vorrangig werden diese Methoden bei organisiertem Verbrechen, Kindesmissbrauch und Terrorismus eingesetzt, heißt es. Bei Hackern scheut man diese Art des Abhörens jedoch, weil man befürchtet, dass diese daraufkommen und die Art der Methode publik machen könnten. Auch Bugs von Internet-Seiten würden aktiv ausgenutzt, erwartungsgemäß heuert man auch qualifiziertes Personal mit "Hacking-Fähigkeiten" an.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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