Smartphones: Samsung und Apple bauen langsam ab
Der weltweite Smartphone-Markt legt weiterhin stark zu. Langsam aber sicher gelingt es dabei auch den Konkurrenten der beiden Marktführer Samsung und Apple endlich etwas Boden gut zu machen.
Insgesamt wurden laut dem Marktforschungsunternehmen IDC im zweiten Quartal 237,9 Millionen Smartphones weltweit verkauft. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 52,3 Prozent zu den 156,2 Millionen Geräten, die im zweiten Jahresviertel 2012 abgesetzt werden konnten.
Lange setzten ausschließlich Samsung und Apple Impulse. Die Südkoreaner mit einer breiten Palette an Geräten, die auch in den unteren Preissegmenten zu haben waren, der Konkurrent mit seinem High End-Flaggschiff iPhone. Viele Versuche, diese Dominanz anzugreifen, waren erfolglos. Das scheint sich jetzt aber langsam zu ändern.
Sowohl Samsung als auch Apple mussten jetzt Marktanteile abgeben - obwohl sie ebenfalls weiterhin bei den Gesamtverkaufszahlen zulegten. Samsung steigerte sich um 43,9 Prozent auf 72,4 Millionen verkaufte Smartphones, was einen Marktanteil von 30,4 Prozent bedeutet - das sind 1,8 Prozentpunkte weniger als im letzten Jahr. Apple verlor hingegen 3,5 Prozentpunkte und kommt nun auf 13,1 Prozent. Die iPhone-Verkaufszahlen legten dabei um 20 Prozent auf 31,2 Millionen Stück zu.
Smartphone-Markt in der Übersicht
Die Nachfolger auf den weiteren Plätzen konnten hingegen ihre Absatzzahlen jeweils deutlich stärker ausbauen, als der Marktdurchschnitt. LG und Lenovo haben ihre Verkaufszahlen beispielsweise jeweils mehr als verdoppelt und kommen nun auf 5,1 beziehungsweise 4,7 Prozent. Auch der chinesische Hersteller ZTE baute seine Position leicht aus und liegt nun bei 4,2 Prozent.
Klare Impulse sahen die Marktforscher aber auch in der Breite der anderen Hersteller. Jene, die es bisher nicht in die Top5 schaffen, steigerten ihre zusammengenommenen Marktanteile immerhin um 2,2 Prozentpunkte auf 42,4 Prozent. Die Marktforscher sehen daher weiterhin eine hohe Dynamik in dem Markt, in dem selbst im scheinbar so klar vergebenen High End-Segment weiterhin die Möglichkeit besteht, dass sich ein neuer Anbieter etablieren kann.
Lange setzten ausschließlich Samsung und Apple Impulse. Die Südkoreaner mit einer breiten Palette an Geräten, die auch in den unteren Preissegmenten zu haben waren, der Konkurrent mit seinem High End-Flaggschiff iPhone. Viele Versuche, diese Dominanz anzugreifen, waren erfolglos. Das scheint sich jetzt aber langsam zu ändern.
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