ARM reagiert auf drohende Konkurrenz von Intel
Der britische Chipdesigner ARM konnte sich in seinem Kernbereich lange sicher fühlen und erzielte im Zuge des Booms mobiler Geräte starke Wachstumszahlen. Doch nun reagiert die Firma auf neue, starke Konkurrenz.
Angesichts der Bemühungen, die der weltweit größte Chiphersteller Intel daran setzt, im Mobile-Bereich Fuß zu fassen, baut man bei ARM die Investitionen in die Entwicklung besserer Architekturen und das Marketing aus. Das wirkte sich nun auf die Gewinne aus, die das Unternehmen aus seinem ansonsten gut laufenden Geschäft ziehen konnte.
So ist der Umsatz durch das weiterhin schnell steigende Interesse an stromsparenden, leistungsfähigen Chipdesigns zwar um 27 Prozent auf 396 Millionen Euro gestiegen und lag damit klar über den Erwartungen der Analysten. Doch der Nettoüberschuss reduzierte sich im letzten Halbjahr gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres von 89 Millionen auf 72,5 Millionen Euro.
In den ersten sechs Monaten dieses Jahres hat ARM 85,6 Millionen Euro in den Bereich Forschung und Entwicklung investiert. Das sind immerhin 13 Prozent mehr als in der gleichen Zeit im letzten Jahr. Finanzchef Tim Score bemühte sich, die Aussicht auf Konkurrenz aber nicht zu dramatisieren. "Natürlich haben wir Wettbewerber, aber wir haben auch viel Raum für Wachstum", sagte er. "Wir investieren, um sicherstellen zu können, dass wir dieses Potenzial ausschöpfen." Aber auch die Marketing-Ausgaben sind spürbar angezogen. Nach 35 Millionen Euro im letzten Jahr flossen nun bereits fast 42 Millionen Euro in den Bereich.
Um letztlich nicht nur von der Entwicklung des mobilen Segments abhängig zu sein, arbeitet ARM seit einiger Zeit auch daran, in andere Bereiche vorzustoßen, in denen stromsparende Chips von Interesse sind. Vor allem den Server-Markt, in dem wiederum Intel stark ist, peilt das Unternehmen neue Entwicklungen an. Allerdings ist es derzeit noch zu früh, hier eine konkrete Entwicklung erkennen zu können, da die eigentlichen Server-Chips auf ARM-Basis noch nicht nennenswert zur Verfügung stehen.
So ist der Umsatz durch das weiterhin schnell steigende Interesse an stromsparenden, leistungsfähigen Chipdesigns zwar um 27 Prozent auf 396 Millionen Euro gestiegen und lag damit klar über den Erwartungen der Analysten. Doch der Nettoüberschuss reduzierte sich im letzten Halbjahr gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres von 89 Millionen auf 72,5 Millionen Euro.
In den ersten sechs Monaten dieses Jahres hat ARM 85,6 Millionen Euro in den Bereich Forschung und Entwicklung investiert. Das sind immerhin 13 Prozent mehr als in der gleichen Zeit im letzten Jahr. Finanzchef Tim Score bemühte sich, die Aussicht auf Konkurrenz aber nicht zu dramatisieren. "Natürlich haben wir Wettbewerber, aber wir haben auch viel Raum für Wachstum", sagte er. "Wir investieren, um sicherstellen zu können, dass wir dieses Potenzial ausschöpfen." Aber auch die Marketing-Ausgaben sind spürbar angezogen. Nach 35 Millionen Euro im letzten Jahr flossen nun bereits fast 42 Millionen Euro in den Bereich.
Um letztlich nicht nur von der Entwicklung des mobilen Segments abhängig zu sein, arbeitet ARM seit einiger Zeit auch daran, in andere Bereiche vorzustoßen, in denen stromsparende Chips von Interesse sind. Vor allem den Server-Markt, in dem wiederum Intel stark ist, peilt das Unternehmen neue Entwicklungen an. Allerdings ist es derzeit noch zu früh, hier eine konkrete Entwicklung erkennen zu können, da die eigentlichen Server-Chips auf ARM-Basis noch nicht nennenswert zur Verfügung stehen.
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Christian Kahle
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