Bald geht mehr RAM in Mobilgeräte als in Computer
Wie stark die Bedeutung mobiler Endgeräte für die Hardware-Branche inzwischen geworden ist, zeigt das Verhältnis, dass dieses Segment beim Arbeitsspeicher zum klassischen Computer inzwischen hat.
Der Zustand der RAM-Produzenten galt lange als ein Indikator für die Entwicklung in der PC-Industrie. Denn die beiden Sektoren waren lange untrennbar miteinander verbunden. Das ändert sich aber zusehends. Denn in spätestens zwei Jahren soll mehr Arbeitsspeicher in Tablets und Smartphones verbaut werden, als in Desktop-PCs, Notebooks und Servern.
Quasi seit 1980 wurde stets deutlich mehr als die Hälfte der Arbeitsspeicher-Chips in PCs oder Notebooks verbaut. Selbst als vor zehn Jahren die Bandbreite der Elektronik-Produkte, in denen RAM-Elemente eingesetzt wurden, deutlich zugenommen hatte, sorgten die Computer-Hersteller für 65 Prozent des Umsatzes der Arbeitsspeicher-Produzenten. Inzwischen ist der Wert schon unter die 50-Prozent-Marke gesunken und bis zum Ende des kommenden Jahres sollen es dann schon nur noch um die 40 Prozent sein, prognostizierte das Marktforschungsunternehmen IHS iSuppli.
2015 sollen die Hersteller der RAM-Bausteine dann mehr Umsatz durch Lieferungen an die Produzenten mobiler Endgeräte machen als mit solchen, die in klassischen Computern verbaut werden. Erstere werden dann voraussichtlich Chips für 11,6 Milliarden Dollar einkaufen, letztere nur noch für 9,9 Milliarden Dollar.
Das bedeutet letztlich nicht einfach nur eine Verschiebung hin zu anderen Auftraggebern. Denn bisher lagen der Schwerpunkt bei der technologischen Entwicklung entsprechender Chips und die weite Teile der Produktstrategie klar auf dem PC-Bereich. Zukünftig wird man sich stärker an den etwas anderen Anforderungen der Mobilgeräte-Hersteller orientieren müssen. Denn bei diesen kommt es beispielsweise viel stärker auf Kompaktheit und einen energiesparenden Betrieb an.
Davon kann letztlich aber wiederum auch die Computer-Branche profitieren. Denn diese erhält so auch Zugang zu besseren Chips für sehr kompakte Notebooks, die quasi der einzige signifikant wachsende Teilbereich der Industrie sind.
Quasi seit 1980 wurde stets deutlich mehr als die Hälfte der Arbeitsspeicher-Chips in PCs oder Notebooks verbaut. Selbst als vor zehn Jahren die Bandbreite der Elektronik-Produkte, in denen RAM-Elemente eingesetzt wurden, deutlich zugenommen hatte, sorgten die Computer-Hersteller für 65 Prozent des Umsatzes der Arbeitsspeicher-Produzenten. Inzwischen ist der Wert schon unter die 50-Prozent-Marke gesunken und bis zum Ende des kommenden Jahres sollen es dann schon nur noch um die 40 Prozent sein, prognostizierte das Marktforschungsunternehmen IHS iSuppli.
2015 sollen die Hersteller der RAM-Bausteine dann mehr Umsatz durch Lieferungen an die Produzenten mobiler Endgeräte machen als mit solchen, die in klassischen Computern verbaut werden. Erstere werden dann voraussichtlich Chips für 11,6 Milliarden Dollar einkaufen, letztere nur noch für 9,9 Milliarden Dollar.
Das bedeutet letztlich nicht einfach nur eine Verschiebung hin zu anderen Auftraggebern. Denn bisher lagen der Schwerpunkt bei der technologischen Entwicklung entsprechender Chips und die weite Teile der Produktstrategie klar auf dem PC-Bereich. Zukünftig wird man sich stärker an den etwas anderen Anforderungen der Mobilgeräte-Hersteller orientieren müssen. Denn bei diesen kommt es beispielsweise viel stärker auf Kompaktheit und einen energiesparenden Betrieb an.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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