Fairphone: Erstes "faires" Smartphone vorbestellbar
Die niederländische Initiative Fairphone hat damit begonnen, die ersten Vorbestellungen für das von ihr geplante erste Smartphone entgegen zu nehmen, das unter "fairen" Bedingungen gefertigt und vertrieben werden soll.
Zum Preis von 325 Euro können europäische Interessenten ab sofort ihre Bestellung für die erste Variante des Fairphone abgeben. Das erste Modell, das ab Herbst ausgeliefert werden soll, erfüllt die Hoffnung auf ein wirkliches "Fair-Trade-Smartphone" allerdings noch nicht ganz, doch die Entwickler haben nach eigenen Angaben etliche Maßnahmen getroffen, um sicherzustellen, dass die Produktion und die Gewinnung der für das Gerät benötigten Materialien unter fairen Bedingungen erfolgen.
Erstes Modell des Fairphone
Unter anderem sollen die benötigten Mineralien bereits zum Teil aus Minen im Kongo stammen, bei denen sicher ist, dass die Gewinne aus ihrem Betrieb nicht in die Finanzierung von Milizen oder Konfliktparteien fließen. Auch die Materialien für den bei dem Telefon verwendeten Lötzinn und die Kondensatoren sollen "konfliktfrei" sein, also nicht von Lieferanten stammen, deren Förderungsaktivitäten Kriegshandlungen finanzieren.
Auch bei der Produktion des Smartphones bei chinesischen Partnern will Fairphone sicherstellen, dass die Mitarbeiter unter fairen Bedingungen tätig sind. Es sollen gute Arbeitsbedingungen geschaffen und dauerhaft überwacht, Umweltschutz garantiert und Recycling-Maßnahmen durchgesetzt werden, heißt es. Es gebe noch diverse Herausforderungen, weshalb man eine realistische Herangehensweise gewählt habe und unter anderem einen Wohlfahrts-Fonds für die Arbeiter schaffen will.
Neben den aus fair arbeitenden Quellen stammenden Materialien setzt Fairphone auch auf eine möglichst hohe Umweltverträglichkeit seines Produkts. Es wird daher aus recyclebaren Gehäusematerialien gefertigt. Außerdem will man eine möglicht große Offenheit und Zugänglichkeit der Hardware- und Software sicherstellen. Als Standard-Betriebssystem läuft zwar Android 4.2 "Jelly Bean", doch die Käufer können auf Wunsch auch mit anderen Betriebssystemen experimentieren. Unter anderem wird es vollen Root-Zugriff ab Werk geben.
Erstes Modell des Fairphone
Damit möglichst wenig Müll anfällt, wird das erste Fairphone in einer minimalen Verpackung ausgeliefert und kommt zudem ohne ein sonst bei anderen Geräten grundsätzlich mitgeliefertes Netzteil daher. Wer dennoch ein Netzteil erwerben möchte, kann es für 7,50 Euro nachkaufen. Für jedes verkaufte Fairphone fließen außerdem drei Euro an eine Initiative, die gebrauchte Telefone aus Ghana einer Wiederverwertung in Belgien zuführt.
Durch möglichst transparente Prozesse will Fairphone sicherstellen, dass man auch weiterhin den eigenen Zielen treu bleibt. So wird ausführlich über die Preise einzelner Komponenten und deren Lieferanten informiert, heißt es.
Technisch befindet sich das Fairphone auf einem aktuellen Stand. Das Gerät hat ein 4,3 Zoll großes Display mit einer qHD-Auflösung von 960x540 Pixeln und einer Abdeckung aus Dragontrail-Glas. Unter der Haube steckt ein 1,2 Gigahertz schneller MediaTek MT6589M ARM Cortex-A7 Prozessor mit vier Rechenkernen, der zusammen mit einem Gigabyte Arbeitsspeicher und 16 GB Flash-Speicher verbaut wird.
Außerdem verfügt das Gerät über eine 8-Megapixel-Kamera auf der Rückseite und eine 1,3-MP-Cam auf der Front, einen MicroSD-Kartenslot, WLAN, Bluetooth und GPS-Unterstützung. Es funkt per Quadband-UMTS und GSM und unterstützt die Verwendung von zwei SIM-Karten gleichzeitig. Der Akku des 9,8 Millimeter dicken und 165 Gramm schweren Smartphones hat eine Kapazität von 2000mAh.
Noch hat die Produktion des Fairphone nicht begonnen. Die Entwickler versuchen zunächst 5000 Vorbestellungen für das neue Smartphone zu sammeln, bevor sie die Fertigung einleiten. Die Auslieferung des ersten Modells soll dann im Herbst 2013 anlaufen. Bisher wurden bereits fast 1400 Vorbestellungen abgegeben.
Erstes Modell des Fairphone
Unter anderem sollen die benötigten Mineralien bereits zum Teil aus Minen im Kongo stammen, bei denen sicher ist, dass die Gewinne aus ihrem Betrieb nicht in die Finanzierung von Milizen oder Konfliktparteien fließen. Auch die Materialien für den bei dem Telefon verwendeten Lötzinn und die Kondensatoren sollen "konfliktfrei" sein, also nicht von Lieferanten stammen, deren Förderungsaktivitäten Kriegshandlungen finanzieren.
Auch bei der Produktion des Smartphones bei chinesischen Partnern will Fairphone sicherstellen, dass die Mitarbeiter unter fairen Bedingungen tätig sind. Es sollen gute Arbeitsbedingungen geschaffen und dauerhaft überwacht, Umweltschutz garantiert und Recycling-Maßnahmen durchgesetzt werden, heißt es. Es gebe noch diverse Herausforderungen, weshalb man eine realistische Herangehensweise gewählt habe und unter anderem einen Wohlfahrts-Fonds für die Arbeiter schaffen will.
Neben den aus fair arbeitenden Quellen stammenden Materialien setzt Fairphone auch auf eine möglichst hohe Umweltverträglichkeit seines Produkts. Es wird daher aus recyclebaren Gehäusematerialien gefertigt. Außerdem will man eine möglicht große Offenheit und Zugänglichkeit der Hardware- und Software sicherstellen. Als Standard-Betriebssystem läuft zwar Android 4.2 "Jelly Bean", doch die Käufer können auf Wunsch auch mit anderen Betriebssystemen experimentieren. Unter anderem wird es vollen Root-Zugriff ab Werk geben.
Erstes Modell des Fairphone
Damit möglichst wenig Müll anfällt, wird das erste Fairphone in einer minimalen Verpackung ausgeliefert und kommt zudem ohne ein sonst bei anderen Geräten grundsätzlich mitgeliefertes Netzteil daher. Wer dennoch ein Netzteil erwerben möchte, kann es für 7,50 Euro nachkaufen. Für jedes verkaufte Fairphone fließen außerdem drei Euro an eine Initiative, die gebrauchte Telefone aus Ghana einer Wiederverwertung in Belgien zuführt.
Durch möglichst transparente Prozesse will Fairphone sicherstellen, dass man auch weiterhin den eigenen Zielen treu bleibt. So wird ausführlich über die Preise einzelner Komponenten und deren Lieferanten informiert, heißt es.
Technisch befindet sich das Fairphone auf einem aktuellen Stand. Das Gerät hat ein 4,3 Zoll großes Display mit einer qHD-Auflösung von 960x540 Pixeln und einer Abdeckung aus Dragontrail-Glas. Unter der Haube steckt ein 1,2 Gigahertz schneller MediaTek MT6589M ARM Cortex-A7 Prozessor mit vier Rechenkernen, der zusammen mit einem Gigabyte Arbeitsspeicher und 16 GB Flash-Speicher verbaut wird.
Außerdem verfügt das Gerät über eine 8-Megapixel-Kamera auf der Rückseite und eine 1,3-MP-Cam auf der Front, einen MicroSD-Kartenslot, WLAN, Bluetooth und GPS-Unterstützung. Es funkt per Quadband-UMTS und GSM und unterstützt die Verwendung von zwei SIM-Karten gleichzeitig. Der Akku des 9,8 Millimeter dicken und 165 Gramm schweren Smartphones hat eine Kapazität von 2000mAh.
Noch hat die Produktion des Fairphone nicht begonnen. Die Entwickler versuchen zunächst 5000 Vorbestellungen für das neue Smartphone zu sammeln, bevor sie die Fertigung einleiten. Die Auslieferung des ersten Modells soll dann im Herbst 2013 anlaufen. Bisher wurden bereits fast 1400 Vorbestellungen abgegeben.
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