Microsoft will Nook-E-Books für 1 Mrd. $ übernehmen
Der Software-Konzern Microsoft will das E-Book-Geschäft der US-Buchhandelskette Barnes & Noble übernehmen. Immerhin eine Milliarde Dollar sollen in den Deal fließen.
Das geht aus Unterlagen hervor, die dem US-Magazin TechCrunch vorliegen sollen. Barnes & Noble ist auf dem US-Markt der zweitgrößte Anbieter im E-Book-Bereich. Seit einiger Zeit versucht das Unternehmen dem Konkurrenten Amazon mit der eigenen Serie von Geräten, die unter dem Label "Nook" laufen, Paroli zu bieten.
Allerdings laufen die Geschäfte hier nicht besonders gut. So holte man schon vor einiger Zeit zusätzliche Investoren ins Boot - und seitdem hält Microsoft bereits einen Anteil von 17 Prozent an der Tochter Nook Media. Aus dieser sollen die am besten laufenden Teile nun in den Besitz Microsofts übergehen. Dazu gehört beispielsweise das Geschäft mit digitalen Lehrbüchern.
Der Betrieb der E-Book-Plattform und die Hardware-Bereiche sollen demnach bei Barnes & Noble verbleiben. Insbesondere mit den Geräten hatte das Unternehmen nie besonders gut gegen Amazon punkten können. Im Zuge der aktuellen Pläne wird die Handelskette dann auch den Verkauf eines Android-basierten Tablets, das es mit dem Kindle Fire aufnehmen sollte, bis Ende 2014 einstellen, hieß es.
Microsoft wird das E-Book-Geschäft an sich nun wohl weniger stark auf die Nook-Reader, sondern vermehrt als integralen Bestandteil seiner Windows 8-Plattform ausrichten. Immerhin haben die Tablets mit Microsoft-Betriebssystem hier noch kein eigenes Angebot - anders, als es beispielsweise bei Apples iPads der Fall ist. Im Zuge der Beteiligung an Nook Media, die der Software-Konzern erwarb, war auch schon eine Zahlung von 180 Millionen Dollar vereinbart, mit der die Entwicklung von Inhalten für Windows 8-Systeme finanziert werden sollte.
Die Nook-Reader haben sich bisher rund 10 Millionen Mal verkauft. Weiterhin bietet Barnes & Noble eine App für iOS, Android und Windows an, über die Inhalte vermarktet werden können.
Allerdings laufen die Geschäfte hier nicht besonders gut. So holte man schon vor einiger Zeit zusätzliche Investoren ins Boot - und seitdem hält Microsoft bereits einen Anteil von 17 Prozent an der Tochter Nook Media. Aus dieser sollen die am besten laufenden Teile nun in den Besitz Microsofts übergehen. Dazu gehört beispielsweise das Geschäft mit digitalen Lehrbüchern.
Der Betrieb der E-Book-Plattform und die Hardware-Bereiche sollen demnach bei Barnes & Noble verbleiben. Insbesondere mit den Geräten hatte das Unternehmen nie besonders gut gegen Amazon punkten können. Im Zuge der aktuellen Pläne wird die Handelskette dann auch den Verkauf eines Android-basierten Tablets, das es mit dem Kindle Fire aufnehmen sollte, bis Ende 2014 einstellen, hieß es.
Microsoft wird das E-Book-Geschäft an sich nun wohl weniger stark auf die Nook-Reader, sondern vermehrt als integralen Bestandteil seiner Windows 8-Plattform ausrichten. Immerhin haben die Tablets mit Microsoft-Betriebssystem hier noch kein eigenes Angebot - anders, als es beispielsweise bei Apples iPads der Fall ist. Im Zuge der Beteiligung an Nook Media, die der Software-Konzern erwarb, war auch schon eine Zahlung von 180 Millionen Dollar vereinbart, mit der die Entwicklung von Inhalten für Windows 8-Systeme finanziert werden sollte.
Die Nook-Reader haben sich bisher rund 10 Millionen Mal verkauft. Weiterhin bietet Barnes & Noble eine App für iOS, Android und Windows an, über die Inhalte vermarktet werden können.
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