Mark Zuckerberg über die Hintergründe von Home
Der Facebook-Gründer und -Chef Mark Zuckerberg hat in einem ausführlichen Interview über den neuen Android-Launcher Facebook Home gesprochen. Darin erklärt er unter anderem, warum man sich für das Google-Betriebssystem entschieden hat.
In einem langen Interview mit dem Technik-Magazin 'Wired' hat Facebook-Boss Mark Zuckerberg erklärt, dass man zu Google zwar nicht viele "Brücken" geschlagen habe, aber man "im Einklang mit deren offenen Philosophie" sei. Das kann man als Bestätigung sehen, dass Facebook Home in der derzeitigen Form nicht kompatibel mit den Anforderungen von Apples App Store und Microsofts Windows Phone Store ist.
Eine iOS-Version von Facebook Home werde es deshalb auf absehbare Zeit nicht geben: "Wir haben eine ziemlich gute Beziehung zu Apple, aber sie wollen die ganze Nutzer-Erfahrung bei sich behalten." Soll heißen: Eine iPhone-Version von Facebook Home ist derzeit nicht umsetzbar. Auf Nachfrage, ob es der Launcher in den nächsten zwei Jahren doch auf das iPhone schaffen könnte, sagte Zuckerberg: "Ich würde liebend gerne 'Ja' sagen." Man kann also annehmen, dass eben das Gegenteil der Fall ist.
Zuckerberg erklärte auch, warum man nicht gleich ein "echtes" Facebook-Smartphone entwickelt habe: "Wir sind eine Community mit mehr als einer Milliarde Mitgliedern und die Smartphones-Bestseller verkaufen sich - mit Ausnahme des iPhone - etwa zehn oder 20 Millionen Mal. Würden wir ein Phone bauen, dann hätten wir damit gerade ein oder zwei Prozent unserer Nutzer erreichen können." Ziel von Facebook Home sei es aber, so viele "Facebook-Phones" wie nur möglich zu erschaffen.
Das Thema Microsoft kam nur am Rande zur Sprache, auch in einem Interview mit 'Fortune' antwortete Zuckerberg nur ausweichend: "Wir würden es lieben, wenn Microsoft mehr Erfolg mit ihrem Betriebssystem hätte. Das wäre für das gesamte System nur gesund."
Eine iOS-Version von Facebook Home werde es deshalb auf absehbare Zeit nicht geben: "Wir haben eine ziemlich gute Beziehung zu Apple, aber sie wollen die ganze Nutzer-Erfahrung bei sich behalten." Soll heißen: Eine iPhone-Version von Facebook Home ist derzeit nicht umsetzbar. Auf Nachfrage, ob es der Launcher in den nächsten zwei Jahren doch auf das iPhone schaffen könnte, sagte Zuckerberg: "Ich würde liebend gerne 'Ja' sagen." Man kann also annehmen, dass eben das Gegenteil der Fall ist.
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