Yahoo-Chefin Marissa Mayer verbietet Heimarbeit
Marissa Mayer, seit 2012 an der Spitze des Internet-Pioniers Yahoo, hat bei Mitarbeitern einiges an Ärger ausgelöst: In einem Memo hat sie nämlich die Arbeit von zu Hause untersagt, das Home-Office soll es künftig nicht mehr geben.
Wie 'AllThingsD' berichtet, soll es derzeit nach einem internen Schreiben bei Yahoo eine "Vielzahl von sehr verärgerten Angestellten" geben, dieses wurde dem Blog auch zugespielt. Darin stellt Personalchefin Jackie Reses im Auftrag von Chief Executive Officer Marissa Mayer fest, dass "bei Arbeit von zu Hause oft Geschwindigkeit und Qualität geopfert" würden.
Schwingt die Mitarbeiter-Peitsche: Yahoo-CEO Marissa Mayer
"Wir müssen ein Yahoo sein und das beginnt damit, dass wir auch physisch zusammen sind", so Reses. Das bedeutet kurz, dass demnächst jeder Yahoo-Angestellte verpflichtet ist, ins Büro zu kommen. Betroffen sind von dieser Anordnung mehrere Hundert Mitarbeiter, etwa aus dem Kundendienst, die in Vollzeit von zu Hause aus arbeiten. Allerdings soll die Richtlinie auch für Teilzeit-Mitarbeiter gelten, auch wenn sie Arbeitsvereinbarungen für lediglich einen oder zwei Tage haben.
Die Richtlinie soll ab Juni gelten und konsequent angewandt werden: Entweder man akzeptiert oder kündigt bzw. wird gekündigt. Laut einem Top-Manager soll es bei der Angelegenheit nur "sehr wenig Spielraum" geben.
Doch die neue Richtlinie geht sogar noch weiter: Sinngemäß warnt die Personalchefin von Yahoo die Angestellten, es sich zwei Mal zu überlegen, sollten sie aufgrund von Handwerkern oder ähnlichem mal einen Tag zu Hause bleiben wollen.
Damit führt Yahoo einen für die IT-Branche eher ungewohnten strikten Bürozwang ein, was viele offenbar sehr wütend gemacht hat. "Das ist unverschämt und ein Moral-Killer", sagte ein Mitarbeiter gegenüber AllThingD. Der Ärger bei Betroffenen soll derzeit auch deshalb besonders groß sein, da diese meinen, dass sie sich seinerzeit haben anwerben lassen, weil man ihnen diesbezüglich eben mehr Flexibilität versprochen hat.
Siehe auch: Yahoo zeigt stark überarbeitetes Seitendesign
Schwingt die Mitarbeiter-Peitsche: Yahoo-CEO Marissa Mayer
"Wir müssen ein Yahoo sein und das beginnt damit, dass wir auch physisch zusammen sind", so Reses. Das bedeutet kurz, dass demnächst jeder Yahoo-Angestellte verpflichtet ist, ins Büro zu kommen. Betroffen sind von dieser Anordnung mehrere Hundert Mitarbeiter, etwa aus dem Kundendienst, die in Vollzeit von zu Hause aus arbeiten. Allerdings soll die Richtlinie auch für Teilzeit-Mitarbeiter gelten, auch wenn sie Arbeitsvereinbarungen für lediglich einen oder zwei Tage haben.
Die Richtlinie soll ab Juni gelten und konsequent angewandt werden: Entweder man akzeptiert oder kündigt bzw. wird gekündigt. Laut einem Top-Manager soll es bei der Angelegenheit nur "sehr wenig Spielraum" geben.
Doch die neue Richtlinie geht sogar noch weiter: Sinngemäß warnt die Personalchefin von Yahoo die Angestellten, es sich zwei Mal zu überlegen, sollten sie aufgrund von Handwerkern oder ähnlichem mal einen Tag zu Hause bleiben wollen.
Damit führt Yahoo einen für die IT-Branche eher ungewohnten strikten Bürozwang ein, was viele offenbar sehr wütend gemacht hat. "Das ist unverschämt und ein Moral-Killer", sagte ein Mitarbeiter gegenüber AllThingD. Der Ärger bei Betroffenen soll derzeit auch deshalb besonders groß sein, da diese meinen, dass sie sich seinerzeit haben anwerben lassen, weil man ihnen diesbezüglich eben mehr Flexibilität versprochen hat.
Siehe auch: Yahoo zeigt stark überarbeitetes Seitendesign
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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