Apple, Microsoft sollen hohe Auslands-Preise erklären
Das Parlament Australiens hat Vertreter der Unternehmen Apple, Microsoft und Adobe vorgeladen. Diese sollen erklären, wie die vergleichsweise hohen Preise für ihre Produkte in Australien zustande kommen.
Die regierende Labor-Partei reagiert damit auf Beschwerden von Bürgern und Firmen über immer weiter steigende Kosten im Alltag. Als einen Teil davon, werden nun schon seit einiger Zeit die Geschäftspraktiken ausländischer Unternehmen unter die Lupe genommen, die in Australien deutlich mehr für ihre Produkte verlangen, als beispielsweise in den USA.
Es handelt sich vermutlich um das erste Mal, dass ein Parlament auf diesem Weg den Schutz von Verbraucherinteressen angeht, erklärte der australische Abgeordnete Ed Husic laut einem Bericht der Nachrichtenagentur 'Reuters'. Ein eigens eingerichteter Ausschuss, der sich mit der Sache befasst, hatte die drei IT-Unternehmen bereits im Mai des vergangenen Jahres um Stellungnahmen gebeten - allerdings vergebens.
Daher erfolgte nun eine direkte Vorladung. Diese ist nun verpflichtend und bei einer Nichtbeachtung könnten zuständigen Managern im schlimmsten Fall Haftstrafen drohen. Hier müssen sie sich nun dafür rechtfertigen, dass die Preise in Australien oft spürbar höher liegen als in den USA, wo die IT-Firmen beheimatet sind. Dabei profitieren sie nicht nur von den an sich höheren Anschaffungskosten für die jeweiligen Produkte an sich, sondern in letzter Zeit zusätzlich noch von einer für sie günstigen Entwicklung der Wechselkurse.
Verschiedene Firmen hatten die Preisunterschiede in Stellungnahmen bereits darauf zurückgeführt, dass in Australien vergleichsweise hohe Löhne gezahlt werden müssen und der Markt relativ klein ist, womit beispielsweise Ausgaben für den Vertrieb nach Australien schwieriger durch Masse zu kompensieren sind.
Das will Husic bei den IT-Unternehmen aber nicht gelten lassen. So werden beispielsweise Apple-Geräte in China produziert und der Transport nach Australien dürfte günstiger sein als in die USA. Noch weniger erklärbar sind seiner Ansicht nach auch deutlich höhere Preise bei Software-Produkten von Microsoft und Adobe, wo lediglich für die Nutzungs-Lizenz gezahlt wird und die Auslieferung per Download über das Internet erfolgt - womit keine zusätzlichen Kosten für den Vertrieb und Beschäftigte vor Ort auf die Hersteller zukommen.
Es handelt sich vermutlich um das erste Mal, dass ein Parlament auf diesem Weg den Schutz von Verbraucherinteressen angeht, erklärte der australische Abgeordnete Ed Husic laut einem Bericht der Nachrichtenagentur 'Reuters'. Ein eigens eingerichteter Ausschuss, der sich mit der Sache befasst, hatte die drei IT-Unternehmen bereits im Mai des vergangenen Jahres um Stellungnahmen gebeten - allerdings vergebens.
Daher erfolgte nun eine direkte Vorladung. Diese ist nun verpflichtend und bei einer Nichtbeachtung könnten zuständigen Managern im schlimmsten Fall Haftstrafen drohen. Hier müssen sie sich nun dafür rechtfertigen, dass die Preise in Australien oft spürbar höher liegen als in den USA, wo die IT-Firmen beheimatet sind. Dabei profitieren sie nicht nur von den an sich höheren Anschaffungskosten für die jeweiligen Produkte an sich, sondern in letzter Zeit zusätzlich noch von einer für sie günstigen Entwicklung der Wechselkurse.
Verschiedene Firmen hatten die Preisunterschiede in Stellungnahmen bereits darauf zurückgeführt, dass in Australien vergleichsweise hohe Löhne gezahlt werden müssen und der Markt relativ klein ist, womit beispielsweise Ausgaben für den Vertrieb nach Australien schwieriger durch Masse zu kompensieren sind.
Das will Husic bei den IT-Unternehmen aber nicht gelten lassen. So werden beispielsweise Apple-Geräte in China produziert und der Transport nach Australien dürfte günstiger sein als in die USA. Noch weniger erklärbar sind seiner Ansicht nach auch deutlich höhere Preise bei Software-Produkten von Microsoft und Adobe, wo lediglich für die Nutzungs-Lizenz gezahlt wird und die Auslieferung per Download über das Internet erfolgt - womit keine zusätzlichen Kosten für den Vertrieb und Beschäftigte vor Ort auf die Hersteller zukommen.
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