Storage-Kapazitäten steigen weltweit sehr schnell an
Die Hersteller von Speichersystemen verzeichneten zuletzt zwar nur schwache Umsatzsteigerungen, was aber nicht darüber hinwegtäuschen sollte, dass der Bedarf an Kapazitäten weiterhin stark zunimmt.
Im dritten Quartal wurden weltweit inzwischen 7,9 Milliarden Dollar für Festplatten-basierte Storage-Produkte ausgegeben, was im Jahresvergleich einer Steigerung um 3,7 Prozent entspricht. Dabei entfiel ein Umsatz von 5,9 Milliarden Dollar auf externe Speichersysteme, wobei das Wachstum hier mit 3,3 Prozent etwas schwächer ausfällt. Der übrige Teil bezieht sich auf Speicher, der direkt in Servern verbaut wird. Das berichtete das Marktforschungsinstitut IDC.
In den drei Monaten von Juli bis September lieferten die Produzenten von Storage-Systemen dabei insgesamt eine Speicherkapazität von rund 7.104 Petabyte aus. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Anstieg um 24,4 Prozent. Geht man davon aus, dass hier rund 7 Millionen Festplatten mit 1 Terabyte Speicherplatz verkauft wurden, wäre der Anteil am gesamten Festplattenvertrieb relativ gering.
Denn weltweit setzten die Hersteller insgesamt 139 Millionen Festplatten ab. Selbst wenn davon auszugehen ist, dass die durchschnittliche Kapazität von Server-Festplatten geringer ist, als bei Speichern für herkömmliche Computer, bekommt man doch eine Vorstellung davon, wie stark der verfügbare Speicherplatz insgesamt steigt.
Der größte Anbieter von Storage-Systemen ist weiterhin mit großem Abstand EMC. Dieser vereint rund 30 Prozent des Marktes auf sich. In gehörigem Abstand folgen dann NetApp und IBM, die jeweils über der 11-Prozent-Marke liegen. Gleichauf folgen dann Hitachi und Hewlett-Packard mit jeweils 9,7 Prozent. Diese beiden Anbieter haben sich zuletzt stark angenähert, nachdem Hitachi um 13,8 Prozent zulegte und Hewlett-Packard 11 Prozent Umsatz verlor. Eine Reihe kleinerer Anbieter kommt schließlich zusammengenommen auf 27 Prozent Marktanteil.
In den drei Monaten von Juli bis September lieferten die Produzenten von Storage-Systemen dabei insgesamt eine Speicherkapazität von rund 7.104 Petabyte aus. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Anstieg um 24,4 Prozent. Geht man davon aus, dass hier rund 7 Millionen Festplatten mit 1 Terabyte Speicherplatz verkauft wurden, wäre der Anteil am gesamten Festplattenvertrieb relativ gering.
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Christian Kahle
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