iFixit: Der neue iMac ist nur schwer reparierbar
Schön und schlank ist er, selbst reparierbar dagegen kaum. Das ist das Kurzfazit der Reparaturspezialisten von iFixit, die den neuesten iMac bereits zerlegt haben. Und das Urteil ist recht klar: Der neue iMac ist nur etwas für Profi-Schrauber.
Die Wertung von 'iFixit' ist eindeutig: Drei von zehn möglichen Punkten verteilt die auf Selbstreparaturen spezialisierte Webseite für den neuen iMac, urteilt also, dass das Gerät eine ziemlich große Herausforderung ist (Eine Zehner-Wertung bedeutet besonders leichte Reparierbarkeit).
Bis zum Arbeitsspeicher ist es beim neuen iMac ein weiter Weg
Bevor man überhaupt erst daran denkt, den neuen All-in-One-Bildschirm-Rechner von Apple aufzuschrauben, muss man sich ein ganzes Arsenal an Schraubenziehern und anderen Werkzeugen besorgen. Dazu zählt auch ein Fön oder eine professionelle so genannte Heat Gun. Denn man muss dem Gerät zunächst einheizen, um das das Display vom nunmehr verklebten Gehäuse zu bekommen - das steht im Gegensatz zum Vorgänger-Modell, bei dem noch Magnete zum Einsatz kamen.
Beim Innenleben hat Apple alles über den Haufen geworfen, iFixit schreibt, dass nichts mehr an das Vorjahresmodell erinnere. Auffällig ist beispielsweise, dass das kalifornische Unternehmen statt eines 3,5-Zoll-Laufwerks eines mit 2,5 Zoll (wie sie auch bei Laptops verwendet werden) verbaut. Das Laufwerk steckt zudem in einer Gummihülle, was Vibrationen minimieren soll. Ebenfalls geändert hat sich übrigens das Belüftungs-Konzept: Statt mehrerer kleiner Lüfter kommt nun ein großer zum Einsatz.
Eine "nervenaufreibende" Angelegenheit sind laut iFixit die Lautsprecher: Wer diese entfernen will (um an das Mainboard heranzukommen), der muss nicht nur zuvor föhnen und schrauben, sondern die Audio-Einheiten auch von kleinen Widerhaken lösen.
Hat man diese Prozedur erfolgreich überstanden, kommt man an das Board heran. Die darauf befindliche CPU sowie die RAM-Riegel (zwei Mal vier GB, Hynix PC3-12800) sind auch austauschbar, da nicht angelötet. Angesichts des Aufwandes, der zum Zerlegen eines iMacs notwendig ist, komme das aber angelöteten RAMs praktisch gleich, meint iFixit. Gleiches gilt für die CPU (Intel Core i5-3330S, 2,7 GHz).
Im Fazit lobt iFixit zwar die prinzipielle Austauschbarkeit der RAM-Riegel, de Facto ist aber das Gegenteil der Fall, da diese Hardware hinter Display und Mainboard regelrecht "vergraben" sei. Ergo: Nur 3 von 10 Punkten.
Siehe auch: Apple bringt neue, besonders flache iMac-Modelle
Bis zum Arbeitsspeicher ist es beim neuen iMac ein weiter Weg
Bevor man überhaupt erst daran denkt, den neuen All-in-One-Bildschirm-Rechner von Apple aufzuschrauben, muss man sich ein ganzes Arsenal an Schraubenziehern und anderen Werkzeugen besorgen. Dazu zählt auch ein Fön oder eine professionelle so genannte Heat Gun. Denn man muss dem Gerät zunächst einheizen, um das das Display vom nunmehr verklebten Gehäuse zu bekommen - das steht im Gegensatz zum Vorgänger-Modell, bei dem noch Magnete zum Einsatz kamen.
Beim Innenleben hat Apple alles über den Haufen geworfen, iFixit schreibt, dass nichts mehr an das Vorjahresmodell erinnere. Auffällig ist beispielsweise, dass das kalifornische Unternehmen statt eines 3,5-Zoll-Laufwerks eines mit 2,5 Zoll (wie sie auch bei Laptops verwendet werden) verbaut. Das Laufwerk steckt zudem in einer Gummihülle, was Vibrationen minimieren soll. Ebenfalls geändert hat sich übrigens das Belüftungs-Konzept: Statt mehrerer kleiner Lüfter kommt nun ein großer zum Einsatz.
Eine "nervenaufreibende" Angelegenheit sind laut iFixit die Lautsprecher: Wer diese entfernen will (um an das Mainboard heranzukommen), der muss nicht nur zuvor föhnen und schrauben, sondern die Audio-Einheiten auch von kleinen Widerhaken lösen.
Hat man diese Prozedur erfolgreich überstanden, kommt man an das Board heran. Die darauf befindliche CPU sowie die RAM-Riegel (zwei Mal vier GB, Hynix PC3-12800) sind auch austauschbar, da nicht angelötet. Angesichts des Aufwandes, der zum Zerlegen eines iMacs notwendig ist, komme das aber angelöteten RAMs praktisch gleich, meint iFixit. Gleiches gilt für die CPU (Intel Core i5-3330S, 2,7 GHz).
Im Fazit lobt iFixit zwar die prinzipielle Austauschbarkeit der RAM-Riegel, de Facto ist aber das Gegenteil der Fall, da diese Hardware hinter Display und Mainboard regelrecht "vergraben" sei. Ergo: Nur 3 von 10 Punkten.
Siehe auch: Apple bringt neue, besonders flache iMac-Modelle
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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