TOR-Betreiber unter Kinderpornographie-Verdacht
Erneut hat es eine Hausdurchsuchung und Beschlagnahmungen bei einem Betreiber von Servern gegeben, die zum Anonymisierungs-Netzwerk TOR gehören. Aktuell traf es einen Aktivisten in Österreich.
Bei dem 20-jährigen Administrator stellte die Polizei 20 Computer, Tablets, Smartphones, eine Spielekonsole sowie diverse externe Speichermedien sicher. Diese sollen nun bezüglich des Vorwurfes überprüft werden, wonach der Betroffene Kinderpornographie verbreitet hat. Solche Anschuldigungen weist dieser jedoch von sich.
Wie bereits in anderen Fällen wurde offenbar lediglich das Anonymisierungs-Netzwerk von Kriminellen verwendet, um ihre Identität zu verschleiern. Denn bei einer Vernehmung wurde dem Österreicher erklärt, dass bei Ermittlungen gegen die Verbreitung von Missbrauchs-Dokumentationen seine IP-Adresse auftauchte. Hinter dieser verbirgt sich allerdings ein Exit Node des TOR-Netzes, durch den der anonymisierte Datenfluss einer ganzen Reihe von Nutzern ins Internet durchgereicht wird.
Im Zuge der Vernehmung konnte der Administrator den Beamten offenbar verständlicher machen, dass er nicht zwangsläufig selbst für die Daten verantwortlich ist, die über seine IP-Adresse geroutet wurden, und wie ein TOR Exit Node funktioniert. Laut einem Bericht der 'Futurezone' seien sie zumindest freundlicher geworden, als ihnen bewusst wurde, dass sie wahrscheinlich gar keinen Anbieter von Kinderpornographie vor sich haben.
Trotzdem kommen auf den Betroffenen wohl noch einige Unannehmlichkeiten zu. Auch wenn das Ermittlungsverfahren gegen ihn eingestellt wird, womit letztlich zu rechnen ist, gilt es einige bürokratische Hürden zu überwinden, um die beschlagnahmten Geräte zurückzuerhalten. Er will die Situation aber auch nutzen, um den rechtlichen Status des Betriebes eines TOR-Knotens in Österreich von einem Gericht endgültig klären zu lassen. Wegen der dafür notwendigen Anwaltskosten werden nun Spenden gesammelt.
Wie bereits in anderen Fällen wurde offenbar lediglich das Anonymisierungs-Netzwerk von Kriminellen verwendet, um ihre Identität zu verschleiern. Denn bei einer Vernehmung wurde dem Österreicher erklärt, dass bei Ermittlungen gegen die Verbreitung von Missbrauchs-Dokumentationen seine IP-Adresse auftauchte. Hinter dieser verbirgt sich allerdings ein Exit Node des TOR-Netzes, durch den der anonymisierte Datenfluss einer ganzen Reihe von Nutzern ins Internet durchgereicht wird.
Im Zuge der Vernehmung konnte der Administrator den Beamten offenbar verständlicher machen, dass er nicht zwangsläufig selbst für die Daten verantwortlich ist, die über seine IP-Adresse geroutet wurden, und wie ein TOR Exit Node funktioniert. Laut einem Bericht der 'Futurezone' seien sie zumindest freundlicher geworden, als ihnen bewusst wurde, dass sie wahrscheinlich gar keinen Anbieter von Kinderpornographie vor sich haben.
Trotzdem kommen auf den Betroffenen wohl noch einige Unannehmlichkeiten zu. Auch wenn das Ermittlungsverfahren gegen ihn eingestellt wird, womit letztlich zu rechnen ist, gilt es einige bürokratische Hürden zu überwinden, um die beschlagnahmten Geräte zurückzuerhalten. Er will die Situation aber auch nutzen, um den rechtlichen Status des Betriebes eines TOR-Knotens in Österreich von einem Gericht endgültig klären zu lassen. Wegen der dafür notwendigen Anwaltskosten werden nun Spenden gesammelt.
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