LG erklärt, warum das Nexus 4 einen LTE-Chip hat
Das von LG produzierte Google-Smartphone hat beim Auseinandernehmen durch die Reparatur-Spezialisten von iFixit ein interessantes Detail zu Tage gefördert: In dem Gerät steckt ein LTE-tauglicher Chip. Warum, hat nun LG erklärt.
Wie das Blog 'N-Droid' unter Berufung auf 'Techradar' berichtet, hat sich nun ein LG-Vertreter zum Thema LTE-Chip im Nexus 4 geäußert. Im Google-Phone war vor rund einer Woche entdeckt worden, dass es Hardware-Bestandteile integriert hat, die den Mobilfunkstandard Long Term Evolution (LTE) unterstützen.
LTE wird vom (chronisch ausverkauften) Smartphone aber laut Spezifikationen gar nicht unterstützt, das Vorhandensein des Chips hatte deshalb so einige Spekulationen ausgelöst, was das zu bedeuten hat und ob man die schnellere Datenverbindung nicht vielleicht doch irgendwie aktivieren kann.
Siehe auch: Überraschung - Nexus 4 hat einen LTE-Chip an Bord
Laut einem Sprecher von Hersteller LG kann man derartige Gedanken bzw. Hoffnungen aber getrost vergessen. Gegenüber Techradar sagte dieser, dass die ersten Vermutungen zu diesem Chip auch stimmen: Es ist tatsächlich eine Art Überbleibsel von der (LTE-tauglichen) Hardware-Vorlage zum Nexus 4, dem LG Optimus G.
"Um beim Nexus 4 die bestmöglichen Spezifikationen liefern zu können, verwendet LG den gleichen leistungsfähigen Qualcomm-Snapdragon-Chipsatz, der auch im Optimus G zu finden ist", so der LG-Vertreter. "Dieser Chipsatz ist allerdings nur mit Prozessor und Modem verfügbar und kann auch nicht getrennt verbaut werden."
Ein erhoffter "Hack" der Firmware, um LTE zum Laufen zu bringen, sei aussichtlos, so LG: "Das Modem ist zwar LTE-fähig, was aber nur dann effektiv ist, wenn es mit anderen essentiellen Hardware-Teilen wie Signalverstärker und -Filter kombiniert wird." Eine Software-seitige Aktivierung von LTE sei deshalb aussichtlos, sagt LG.
Siehe auch: Weißes Nexus 4 ist in Großbritannien vorbestellbar
LTE wird vom (chronisch ausverkauften) Smartphone aber laut Spezifikationen gar nicht unterstützt, das Vorhandensein des Chips hatte deshalb so einige Spekulationen ausgelöst, was das zu bedeuten hat und ob man die schnellere Datenverbindung nicht vielleicht doch irgendwie aktivieren kann.
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Laut einem Sprecher von Hersteller LG kann man derartige Gedanken bzw. Hoffnungen aber getrost vergessen. Gegenüber Techradar sagte dieser, dass die ersten Vermutungen zu diesem Chip auch stimmen: Es ist tatsächlich eine Art Überbleibsel von der (LTE-tauglichen) Hardware-Vorlage zum Nexus 4, dem LG Optimus G.
"Um beim Nexus 4 die bestmöglichen Spezifikationen liefern zu können, verwendet LG den gleichen leistungsfähigen Qualcomm-Snapdragon-Chipsatz, der auch im Optimus G zu finden ist", so der LG-Vertreter. "Dieser Chipsatz ist allerdings nur mit Prozessor und Modem verfügbar und kann auch nicht getrennt verbaut werden."
Ein erhoffter "Hack" der Firmware, um LTE zum Laufen zu bringen, sei aussichtlos, so LG: "Das Modem ist zwar LTE-fähig, was aber nur dann effektiv ist, wenn es mit anderen essentiellen Hardware-Teilen wie Signalverstärker und -Filter kombiniert wird." Eine Software-seitige Aktivierung von LTE sei deshalb aussichtlos, sagt LG.
Siehe auch: Weißes Nexus 4 ist in Großbritannien vorbestellbar
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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