Nexus 4: Britischer Google-Chef entschuldigt sich
Dan Cobley, Chef von Google UK, hat sich öffentlich für das Chaos rund um das Nexus 4 entschuldigt: Cobley spricht Klartext und meint, dass die Sache für Kunden "nicht akzeptabel" und die eigene Kommunikation "mangelhaft" gewesen sei.
Dass die Markteinführung des neusten Google-Smartphones Nexus 4 alles andere als optimal war und ist, kann man mittlerweile als gegeben ansehen. Vor etwa einem Monat war das Gerät binnen Minuten ausverkauft, eine zweite Welle an Smartphones wurde vor knapp zwei Wochen wieder im Play Store angeboten, doch auch dabei kam es zu Schwierigkeiten, da manchen eine mehrere Wochen lange Lieferzeit in Aussicht gestellt wurde.
Der Suchmaschinenriese war nach den Lieferproblemen und dem chaotischen Bestellvorgang aber bisher höchst schweigsam, und äußerte sich mit Ausnahme eines kurzen Entschuldigungs-Statements vor einem Monat praktisch gar nicht dazu.
Begehrt, aber nur schwer zu bekommen: Nexus 4
Nun hat mit Dan Cobley allerdings der erste Topmanager des Unternehmens eine "uneingeschränkte Entschuldigung" ausgesprochen. Der britische Google-Chef äußerte sich auf Google+ zu der Angelegenheit (via 'Android Central'), nachdem er von einigen enttäuschten Kunden dort angesprochen worden ist.
In seinem Schreiben heißt es, dass Dan Cobley sich völlig bewusst sei, dass das, "was ihr durchmachen müsst, inakzeptabel ist und wir Nächte und Wochenenden durcharbeiten, um die Angelegenheit zu lösen." Grund dafür sei laut Cobley aber auch, dass die Lieferungen von Hersteller LG "knapp und unregelmäßig" seien. Des Weiteren sei aber die Informationspolitik von Google "mangelhaft" gewesen, weshalb Cobley seine nun vorbehaltlose Entschuldigung für Service und Kommunikation anbietet.
Der Google-Manager versicherte jenen Bestellern, denen als Versandtermin ursprünglich ein Zeitpunkt vor Weihnachten angezeigt worden war, dass sie ihr Gerät noch diese Woche erhalten werden bzw. sollten. Wessen bestelltes Gerät (zumindest in Großbritannien) später als angekündigt auf den Weg gebracht worden ist, der kann sich zumindest mit einer Gutschrift in Höhe der Versandgebühr trösten.
Siehe auch: LG - Nexus 4 Probleme wegen riesiger Nachfrage
Der Suchmaschinenriese war nach den Lieferproblemen und dem chaotischen Bestellvorgang aber bisher höchst schweigsam, und äußerte sich mit Ausnahme eines kurzen Entschuldigungs-Statements vor einem Monat praktisch gar nicht dazu.
Begehrt, aber nur schwer zu bekommen: Nexus 4
Nun hat mit Dan Cobley allerdings der erste Topmanager des Unternehmens eine "uneingeschränkte Entschuldigung" ausgesprochen. Der britische Google-Chef äußerte sich auf Google+ zu der Angelegenheit (via 'Android Central'), nachdem er von einigen enttäuschten Kunden dort angesprochen worden ist.
In seinem Schreiben heißt es, dass Dan Cobley sich völlig bewusst sei, dass das, "was ihr durchmachen müsst, inakzeptabel ist und wir Nächte und Wochenenden durcharbeiten, um die Angelegenheit zu lösen." Grund dafür sei laut Cobley aber auch, dass die Lieferungen von Hersteller LG "knapp und unregelmäßig" seien. Des Weiteren sei aber die Informationspolitik von Google "mangelhaft" gewesen, weshalb Cobley seine nun vorbehaltlose Entschuldigung für Service und Kommunikation anbietet.
Der Google-Manager versicherte jenen Bestellern, denen als Versandtermin ursprünglich ein Zeitpunkt vor Weihnachten angezeigt worden war, dass sie ihr Gerät noch diese Woche erhalten werden bzw. sollten. Wessen bestelltes Gerät (zumindest in Großbritannien) später als angekündigt auf den Weg gebracht worden ist, der kann sich zumindest mit einer Gutschrift in Höhe der Versandgebühr trösten.
Siehe auch: LG - Nexus 4 Probleme wegen riesiger Nachfrage
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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