Apple: Ziele wegen iPhone 5-Kosten nicht erreicht
Der Computer-Konzern Apple konnte seine Ergebnisse im dritten Quartal erneut kräftig steigern - allerdings nicht so stark, wie die Analysten vermutet hatten. Die neuen Produkte sorgen außerdem für etwas geringere Margen.
Denn, so die Begründung des Managements, die Produktionskosten seien vor allem beim iPhone 5 höher als bei den Vorgängermodellen. So konnte die Zielsetzung von 8,75 Dollar Nettogewinn je Aktie nicht ganz erreicht werden. Laut den Bilanzen für das dritte Quartal lag der Überschuss letztlich bei 8,67 Dollar je Aktie.
Umsatzanteile der Produktgruppen
Insgesamt bedeutet dies aber im Jahresvergleich immer noch eine Steigerung von 6,6 Milliarden auf 8,2 Milliarden Dollar Reingewinn. Dem lag ein Wachstum des Umsatzes von 28,3 Milliarden auf 36 Milliarden Dollar zugrunde. Die Gewinnmarge sank aus den genannten Gründen leicht von 40,3 Prozent auf 40 Prozent.
Obwohl das neue iPhone 5 erst kurz vor dem Abschluss des Quartals auf den Markt kam und viele Kunden im Vorfeld ihre Smartphone-Anschaffung auf diesen Termin verschoben, konnten trotzdem 26,9 Millionen Geräte abgesetzt werden. Das sind 58 Prozent mehr als im dritten Quartal des Vorjahres, als das iPhone 4S auf den Markt kam. Hinzu kamen 14 Millionen verkaufte iPads, was einem Plus um 26 Prozent entspricht. Die Zahl der verkauften Macs lag mit 4,9 Millionen Stück allerdings nur 1 Prozent über dem Vorjahreswert - wobei allerdings zu berücksichtigen ist, dass auch hier Kunden auf die nun vorgestellten neuen Produkte warteten und die meisten Computer-Hersteller rückläufige Verkaufszahlen verzeichnen.
So konnte Apple-Chef Tim Cook letztlich aber doch neue Rekordwerte für ein drittes Quartal verkünden und darauf verweisen, dass das letzte Jahresviertel voraussichtlich erneut klare Bestwerte bringen wird. "Wir gehen mit den bisher besten iPhones, iPads, Macs und iPods in das vierte Quartal", erklärte Cook. Dem pflichten auch die Analysten bei und erwarten, dass sich Apple mit dem iPhone 5 ein erneutes Kopf-an-Kopf-Rennen mit Samsung liefern wird.
(Grafik: Statista)
Umsatzanteile der Produktgruppen
Insgesamt bedeutet dies aber im Jahresvergleich immer noch eine Steigerung von 6,6 Milliarden auf 8,2 Milliarden Dollar Reingewinn. Dem lag ein Wachstum des Umsatzes von 28,3 Milliarden auf 36 Milliarden Dollar zugrunde. Die Gewinnmarge sank aus den genannten Gründen leicht von 40,3 Prozent auf 40 Prozent.
Obwohl das neue iPhone 5 erst kurz vor dem Abschluss des Quartals auf den Markt kam und viele Kunden im Vorfeld ihre Smartphone-Anschaffung auf diesen Termin verschoben, konnten trotzdem 26,9 Millionen Geräte abgesetzt werden. Das sind 58 Prozent mehr als im dritten Quartal des Vorjahres, als das iPhone 4S auf den Markt kam. Hinzu kamen 14 Millionen verkaufte iPads, was einem Plus um 26 Prozent entspricht. Die Zahl der verkauften Macs lag mit 4,9 Millionen Stück allerdings nur 1 Prozent über dem Vorjahreswert - wobei allerdings zu berücksichtigen ist, dass auch hier Kunden auf die nun vorgestellten neuen Produkte warteten und die meisten Computer-Hersteller rückläufige Verkaufszahlen verzeichnen.
So konnte Apple-Chef Tim Cook letztlich aber doch neue Rekordwerte für ein drittes Quartal verkünden und darauf verweisen, dass das letzte Jahresviertel voraussichtlich erneut klare Bestwerte bringen wird. "Wir gehen mit den bisher besten iPhones, iPads, Macs und iPods in das vierte Quartal", erklärte Cook. Dem pflichten auch die Analysten bei und erwarten, dass sich Apple mit dem iPhone 5 ein erneutes Kopf-an-Kopf-Rennen mit Samsung liefern wird.
(Grafik: Statista)
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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