Unter Radar: Apple betreibt weltgrößten Hedge-Fund
Nahezu unter dem Radar ist in Reno, im US-Bundesstaat Nevada, der weltweit größte Hedge-Fund entstanden. Dieser heißt Braeburn Capital und hat inzwischen Bridgewater, der mit 100 Milliarden Dollar Volumen bisher als größtes Finanzkonstrukt dieser Art gilt, abgelöst.
Wie das US-Magazin 'Zero Hedge' berichtet, steht hinter Braeburn Capital der Computer-Konzern Apple. Und quasi die einzige Aufgabe des Hedge-Funds ist die Verwaltung von dessen Bargeldreserven. 117,2 Milliarden Dollar stecken in dem Fund, der in den letzten Quartalen jeweils um 15 Milliarden Dollar größer wurde. Schätzungsweise dürfte er daher nun 130 Milliarden Dollar wert sein.
Seit sechs Jahren kommt Braeburn Capital nun schon seiner Aufgabe nach und investiert seine Gelder an verschiedenen Börsen. Viel mehr ist offiziell über die Firma nicht bekannt. Lediglich das Steuerregister Nevadas gibt noch etwas mehr Auskunft über das Management des Unternehmens - was aber wiederum kaum etwas überraschendes zu bieten hat.
Über alles weitere kann im Grunde nur gemutmaßt werden. Branchenexperten sind allerdings überzeugt, dass Apple sein Bargeld vor allem deshalb in dem Hedge-Fund parkt, um es möglichst günstig über die Zeit zu bekommen, bis es einmal benötigt wird. Das heißt vor allem, es möglichst dem Zugriff des Finanzamtes in Kalifornien, wo Apples eigener Firmensitz liegt, zu entziehen und die günstigeren Steuergesetze von Nevada zu nutzen.
Ein positiver Nebeneffekt ist es, wenn die Investitionen durch den Hedge-Fund auch noch zusätzlich für Gewinne sorgen. Immerhin 2,5 Milliarden Dollar sollen auf diesem Weg bisher zusätzlich in die Kassen Apples geflossen sein. Offiziell will der Computer-Konzern allerdings keine Angaben zu seinen Aktivitäten in Nevada machen.
Unter der Hand haben Manager des Unternehmens dann aber doch gegenüber der 'New York Times' zu Vorwürfen Stellung genommen, Apple würde Braeburn nutzen, um dem US-Fiskus ihm zustehende Steuereinnahmen zu entziehen. Es sei unfair, dies in diesem Fall zu tun, während tausende anderer Unternehmen in den USA nicht anders verfahren, hieß es.
Seit sechs Jahren kommt Braeburn Capital nun schon seiner Aufgabe nach und investiert seine Gelder an verschiedenen Börsen. Viel mehr ist offiziell über die Firma nicht bekannt. Lediglich das Steuerregister Nevadas gibt noch etwas mehr Auskunft über das Management des Unternehmens - was aber wiederum kaum etwas überraschendes zu bieten hat.
Über alles weitere kann im Grunde nur gemutmaßt werden. Branchenexperten sind allerdings überzeugt, dass Apple sein Bargeld vor allem deshalb in dem Hedge-Fund parkt, um es möglichst günstig über die Zeit zu bekommen, bis es einmal benötigt wird. Das heißt vor allem, es möglichst dem Zugriff des Finanzamtes in Kalifornien, wo Apples eigener Firmensitz liegt, zu entziehen und die günstigeren Steuergesetze von Nevada zu nutzen.
Ein positiver Nebeneffekt ist es, wenn die Investitionen durch den Hedge-Fund auch noch zusätzlich für Gewinne sorgen. Immerhin 2,5 Milliarden Dollar sollen auf diesem Weg bisher zusätzlich in die Kassen Apples geflossen sein. Offiziell will der Computer-Konzern allerdings keine Angaben zu seinen Aktivitäten in Nevada machen.
Unter der Hand haben Manager des Unternehmens dann aber doch gegenüber der 'New York Times' zu Vorwürfen Stellung genommen, Apple würde Braeburn nutzen, um dem US-Fiskus ihm zustehende Steuereinnahmen zu entziehen. Es sei unfair, dies in diesem Fall zu tun, während tausende anderer Unternehmen in den USA nicht anders verfahren, hieß es.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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