Acer: Microsoft zerstört mit Surface sein Ökosystem
Microsofts geplanter Einstieg in den Vertrieb von Tablets stellt nach Auffassung des taiwanischen Computerherstellers Acer eine direkte Gefahr für die zahlreichen Hardware-Partner des Softwarekonzerns dar.
Im Interview mit 'Silicon Beat' erklärte Acer-CEO JT Wang, dass Microsoft mit Surface "etwas unternimmt, um das gesamte Ökosystem zu zerstören". Problematisch sei dabei, dass die Redmonder über enorme Geldreserven verfügen, um ihr Produkt ohne Rücksicht auf Verluste populär zu machen.
Mit all seinem Geld könne Microsoft alle seiner Hardware-Partner außer Gefecht setzen, so Wangs Befürchtung. Die Gründe für die Einführung der Microsoft-eigenen Tablets vermutet der Acer-Chef in dem Wunsch des Software-Riesen, im Wettbewerb mit Apple aggressiver vorgehen und sich nicht mehr auf Marken wie Acer verlassen zu wollen.
Die aktuelle Situation sei für Acer ein Dilemma. Die Sachlage verändere sich mit dem Launch der Microsoft-Tablets mit Windows 8 vollkommen. Es entstehe eine Situation, die es in den 30 Jahren der PC-Geschichte bisher noch nie gegeben habe.
Für die PC-Hersteller ist das Ganze vor allem deshalb problematisch, weil Microsoft mit den Surface-Tablets zum direkten Konkurrenten wird. Neben der attraktiven Hardware fürchten sie wohl, dass die Redmonder die Einstiegspreise ihrer Tablets durch eine Bezuschussung oder durch Querfinanzierung mit Einnahmen aus dem Vertrieb von digitalen Inhalten sehr niedrig ansetzen könnten.
In einem solchen Fall hätten die Gerätehersteller große Probleme, über den Preis mit Microsofts Tablets zu konkurrieren, weil sie über kein Ökosystem für den Vertrieb von Musik- und Videoinhalten, Spielen oder Apps verfügen. Der Softwarekonzern beansprucht hingegen bei jedem App-Verkauf einen Teil der Einnahmen für sich und hat mit Xbox LIVE eine Plattform für Musik- und Video-Content geschaffen.
Mit all seinem Geld könne Microsoft alle seiner Hardware-Partner außer Gefecht setzen, so Wangs Befürchtung. Die Gründe für die Einführung der Microsoft-eigenen Tablets vermutet der Acer-Chef in dem Wunsch des Software-Riesen, im Wettbewerb mit Apple aggressiver vorgehen und sich nicht mehr auf Marken wie Acer verlassen zu wollen.
Die aktuelle Situation sei für Acer ein Dilemma. Die Sachlage verändere sich mit dem Launch der Microsoft-Tablets mit Windows 8 vollkommen. Es entstehe eine Situation, die es in den 30 Jahren der PC-Geschichte bisher noch nie gegeben habe.
Für die PC-Hersteller ist das Ganze vor allem deshalb problematisch, weil Microsoft mit den Surface-Tablets zum direkten Konkurrenten wird. Neben der attraktiven Hardware fürchten sie wohl, dass die Redmonder die Einstiegspreise ihrer Tablets durch eine Bezuschussung oder durch Querfinanzierung mit Einnahmen aus dem Vertrieb von digitalen Inhalten sehr niedrig ansetzen könnten.
In einem solchen Fall hätten die Gerätehersteller große Probleme, über den Preis mit Microsofts Tablets zu konkurrieren, weil sie über kein Ökosystem für den Vertrieb von Musik- und Videoinhalten, Spielen oder Apps verfügen. Der Softwarekonzern beansprucht hingegen bei jedem App-Verkauf einen Teil der Einnahmen für sich und hat mit Xbox LIVE eine Plattform für Musik- und Video-Content geschaffen.
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