Acer verhindert Absturz in rote Zahlen nur knapp
Der taiwanische Computerkonzern Acer steht auf dem globalen PC-Markt zwar vergleichsweise solide da, hat allerdings doch spürbare Probleme, die Krise in dem Bereich zu meistern. Das zeigen auch die aktuellen Bilanzen für das dritte Quartal.
Hier hat der Konzern die Gewinnerwartungen in beträchtlichem Umfang verfehlt. Trotz der schwierigen Lage und den schrumpfenden Gewinnmargen hatten die Analysten mit wenigstens 25,9 Millionen Dollar Überschuss gerechnet. Letztlich erreichte Acer aber nur 2,3 Millionen Dollar und verhinderte nur knapp ein Abrutschen in die roten Zahlen.
Bisher ging das Management nicht näher darauf ein, warum die Prognosen letztlich so stark verfehlt wurden. Wahrscheinlich ist hier aber eine Mischung aus einer ungünstigen Entwicklung der Wechselkurse, von denen das stark exportorientierte Unternehmen sehr abhängig ist, sowie höheren Steuern in Taiwan.
Bereits im vorhergehenden Jahresviertel hatte Acer die Erwartungen weit verfehlt. Allerdings konnte man sich im Gegensatz zum Vergleichszeitraum des Vorjahres, in dem ein Verlust von 37,6 Millionen Dollar verbucht wurde, zumindest im positiven Bereich halten. Der Umsatz des Unternehmens ging dabei um 5,6 Prozent auf 3,57 Milliarden Dollar nach unten.
Das Acer-Management hatte die Anleger allerdings schon im August darauf hingewiesen, dass in den kommenden Monaten nicht gerade glorreiche Zeiten bevorstehen, da der weltweite PC-Markt stark geschwächt ist. Das zeigen auch die ersten Erhebungen der Marktforscher, nach denen die Verkaufszahlen in dem Segment mit -8 Prozent weltweit im dritten Quartal den stärksten Rückgang seit der großen Krise im Jahr 2001 erlebten.
Acer verzeichnete dabei einen Rückgang, der mit 10,2 Prozent sogar noch etwas stärker als der Branchenschnitt ausfiel. Weltweit rangiert das Unternehmen im PC-Markt damit weiterhin auf Platz 4 hinter Lenovo, Hewlett-Packard und Dell.
Bisher ging das Management nicht näher darauf ein, warum die Prognosen letztlich so stark verfehlt wurden. Wahrscheinlich ist hier aber eine Mischung aus einer ungünstigen Entwicklung der Wechselkurse, von denen das stark exportorientierte Unternehmen sehr abhängig ist, sowie höheren Steuern in Taiwan.
Bereits im vorhergehenden Jahresviertel hatte Acer die Erwartungen weit verfehlt. Allerdings konnte man sich im Gegensatz zum Vergleichszeitraum des Vorjahres, in dem ein Verlust von 37,6 Millionen Dollar verbucht wurde, zumindest im positiven Bereich halten. Der Umsatz des Unternehmens ging dabei um 5,6 Prozent auf 3,57 Milliarden Dollar nach unten.
Das Acer-Management hatte die Anleger allerdings schon im August darauf hingewiesen, dass in den kommenden Monaten nicht gerade glorreiche Zeiten bevorstehen, da der weltweite PC-Markt stark geschwächt ist. Das zeigen auch die ersten Erhebungen der Marktforscher, nach denen die Verkaufszahlen in dem Segment mit -8 Prozent weltweit im dritten Quartal den stärksten Rückgang seit der großen Krise im Jahr 2001 erlebten.
Acer verzeichnete dabei einen Rückgang, der mit 10,2 Prozent sogar noch etwas stärker als der Branchenschnitt ausfiel. Weltweit rangiert das Unternehmen im PC-Markt damit weiterhin auf Platz 4 hinter Lenovo, Hewlett-Packard und Dell.
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Christian Kahle
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