Ex-Mitarbeiter verklagt Apple auf Lebenszeit-Job
Der Computer-Konzern Apple ist mit der Klage eines ehemaligen Mitarbeiters konfrontiert, nach dessen Aussagen das Unternehmen gegen Zusicherungen verstoßen habe, die er vom verstorbenen Firmengründer Steve Jobs persönlich erhielt. Das dürfte das Verfahren kompliziert machen.
Der Kläger, Wayne Goodrich, war seit 1998 für Apple tätig und arbeitete als enger Berater von Steve Jobs. Zu seinen Aufgaben gehörte es unter anderem, die Keynotes, auf denen der Apple-Chef die neuen Produkte des Unternehmens präsentierte, vorzubereiten. Er gehörte außerdem zu den ersten Apple-Mitarbeitern, die Kontakte zu dem Startup Siri aufnahmen, das die gleichnamige Spracherkennung des iPhones entwickelte und 2010 übernommen wurde.
Wie Goodrich laut einem Bericht von 'Bloomberg' in der Klage ausführte, wurde ihm von Steve Jobs im Mai 2005 während eines Gespräches unter vier Augen zugesichert, dass er jederzeit einen Job bei Apple haben würde - auch wenn sein Arbeitsbereich eines Tages nicht mehr benötigt würde. Die Unterhaltung habe demnach stattgefunden, nachdem der Apple-Gründer aus einer Pause zurückkehrte, die er wegen seiner Erkrankung an Bauchspeicheldrüsenkrebs nehmen musste.
Schriftlich wurde diese Zusage zwar nicht festgehalten, allerdings passt sie laut der Klageschrift durchaus zu Steve Jobs. Dieser sicherte sich die Loyalität so manches hochrangigen Apple-Mitarbeiters, mit dem er über lange Jahre zusammenarbeitete, durchaus öfters mit einer langfristigen Arbeitsplatzgarantie.
Der Kläger fordert nun wegen Vertragsbruchs und unfairer Geschäftspraktiken einen hohen Schadensersatz für die ihm durch die Kündigung entgehenden Gehälter, Boni, Aktien und den entstandenen emotionalen Stress. Seiner Ansicht nach wurde der Zeitpunkt seiner Entlassung im letzten Dezember unter anderem deshalb gewählt, weil ihm nur wenige Zeit später Aktienoptionen mit Stichtag 2008 zugestanden hätten. Diese hätte er zum damaligen Kurs von 97,40 Dollar erwerben können. Aktuell ist jede dieser Aktien 635 Dollar wert. Seitens Apples wollte man die Angelegenheit nicht kommentieren.
Wie Goodrich laut einem Bericht von 'Bloomberg' in der Klage ausführte, wurde ihm von Steve Jobs im Mai 2005 während eines Gespräches unter vier Augen zugesichert, dass er jederzeit einen Job bei Apple haben würde - auch wenn sein Arbeitsbereich eines Tages nicht mehr benötigt würde. Die Unterhaltung habe demnach stattgefunden, nachdem der Apple-Gründer aus einer Pause zurückkehrte, die er wegen seiner Erkrankung an Bauchspeicheldrüsenkrebs nehmen musste.
Schriftlich wurde diese Zusage zwar nicht festgehalten, allerdings passt sie laut der Klageschrift durchaus zu Steve Jobs. Dieser sicherte sich die Loyalität so manches hochrangigen Apple-Mitarbeiters, mit dem er über lange Jahre zusammenarbeitete, durchaus öfters mit einer langfristigen Arbeitsplatzgarantie.
Der Kläger fordert nun wegen Vertragsbruchs und unfairer Geschäftspraktiken einen hohen Schadensersatz für die ihm durch die Kündigung entgehenden Gehälter, Boni, Aktien und den entstandenen emotionalen Stress. Seiner Ansicht nach wurde der Zeitpunkt seiner Entlassung im letzten Dezember unter anderem deshalb gewählt, weil ihm nur wenige Zeit später Aktienoptionen mit Stichtag 2008 zugestanden hätten. Diese hätte er zum damaligen Kurs von 97,40 Dollar erwerben können. Aktuell ist jede dieser Aktien 635 Dollar wert. Seitens Apples wollte man die Angelegenheit nicht kommentieren.
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Christian Kahle
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