Intel demonstriert Bluetooth-Nachfolger mit 7 Gbit/s
Der Chiphersteller Intel hat auf seiner Entwicklerkonferenz Intel Developers Forum (IDF) eine neue drahtlose Docking-Technologie vorgestellt, die im Wesentlichen ähnlich funktioniert wie Bluetooth. Allerdings bietet sie im Gegensatz zu diesem eine Datenübertragungsrate von bis zu sieben Gigabit pro Sekunde.
Damit ist die Funktechnologie für kurze Distanzen, die von Intel Wireless Gigabit (WiGig) genannt wird, selbst wesentlich performanter als schnelle WLANs. Das Unternehmen will sie als die wichtigste drahtlose Gigbit-Netzwerktechnik der nächsten Generation etablieren.
Als Einsatz-Szenario beschrieb Intels Technikchef Justin Rattner beispielsweise das Heimkommen des Anwenders, der dann sein Ultrabook auf den Schreibtisch stellt und öffnet. Der Rechner würde sich dann automatisch mit verschiedenen Peripherie-Geräten und Displays verbinden.
"Wenn man in die Zukunft schaut, wird alles Computing drahtlos ablaufen - mit einem immer weiter steigenden Bedarf an Bandbreite", so Rattner. WiGig biete dafür nicht nur den erforderlichen Datendurchsatz, sondern auch die benötigte Flexibilität.
Die Technologie arbeitet in einem 60-Gigahertz-Frequenzband, für dessen Nutzung keine Lizenzen benötigt werden. In diesem Bereich stehen weitaus größere Spektren für Funkverbindungen zur Verfügung als in den 2,4- und 5-Gigahertz-Bändern, die für WLANs genutzt werden. Bereits auf der Unterhaltungselektronik-Messe CES im kommenden Januar sollen eine ganze Reihe von Mitgliedern der Wireless Gigabit Alliance Produkte mit WiGig in der Praxis vorführen. Wann diese genau auf den Markt kommen werden, ist derzeit allerdings noch nicht klar.
Als Einsatz-Szenario beschrieb Intels Technikchef Justin Rattner beispielsweise das Heimkommen des Anwenders, der dann sein Ultrabook auf den Schreibtisch stellt und öffnet. Der Rechner würde sich dann automatisch mit verschiedenen Peripherie-Geräten und Displays verbinden.
"Wenn man in die Zukunft schaut, wird alles Computing drahtlos ablaufen - mit einem immer weiter steigenden Bedarf an Bandbreite", so Rattner. WiGig biete dafür nicht nur den erforderlichen Datendurchsatz, sondern auch die benötigte Flexibilität.
Die Technologie arbeitet in einem 60-Gigahertz-Frequenzband, für dessen Nutzung keine Lizenzen benötigt werden. In diesem Bereich stehen weitaus größere Spektren für Funkverbindungen zur Verfügung als in den 2,4- und 5-Gigahertz-Bändern, die für WLANs genutzt werden. Bereits auf der Unterhaltungselektronik-Messe CES im kommenden Januar sollen eine ganze Reihe von Mitgliedern der Wireless Gigabit Alliance Produkte mit WiGig in der Praxis vorführen. Wann diese genau auf den Markt kommen werden, ist derzeit allerdings noch nicht klar.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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Christian Kahle
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