Intel: Notebook ohne Touchscreen hat keine Zukunft
Beim Chiphersteller Intel rechnet man damit, dass Notebooks mit Touchscreens im Laufe des kommenden Jahres zum Verkaufsschlager werden. Vor allem Microsofts neues Betriebssystem Windows 8 soll dazu beitragen
"Ich glaube, dass es in einem Jahr sehr schwer werden dürfte, noch ein Notebook ohne Touchscreen zu verkaufen - insbesondere an Privatnutzer", erklärte Intel-Chef Paul Otellini gegenüber dem 'Wall Street Journal'-Blog 'AllThingsD'. Bei den Unternehmen wird es hingegen wohl noch etwas länger dauern.
Aktuell gibt es noch kaum Notebooks, deren Display mit einer Touch-Oberfläche ausgestattet sind. Der Intel-Chef ist allerdings überzeugt, dass Windows 8 dafür sorgen wird, dass die Nutzer bald nichts anderes mehr wollen. Dies beobachte er schon bei sich selbst. "Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal mein Display so oft berühren werde, aber es funktioniert einfach gut", sagte er.
Damit steht Otellini in klarem Gegensatz zur Strategie des Computer-Konzerns Apple, der aktuell den Markt für Tablets klar dominiert und so durchaus über Erfahrungen mit der Technologie verfügt. Der inzwischen verstorbene Firmenchef Steve Jobs hatte vor einiger Zeit angemerkt, dass die Touch-Steuerung eines Notebooks über das Display eine ergonomische Grausamkeit sei. "Wir haben tonnenweise Tests damit angestellt und es hat sich herausgestellt, dass es nicht geht", sagte er.
Schließlich könne man nach Ansicht von Jobs keinem Nutzer zumuten, über längere Zeit einen Touchscreen zu bedienen, der senkrecht vor ihm steht, da dies zu belastend für die Arme ist. Touch-Oberflächen müssten flach vor dem Anwender liegen - wie es bei Tablets und den klassischen Touchpads bei Notebooks der Fall ist.
Anders als Apple, wo bereits über 100 Millionen Tablets verkauft wurden, ist Otellini der Ansicht, dass diese Geräteklasse nur eine kurze Modeerscheinung ist. Diese würden sich höchstens als Zweitgeräte neben einem Notebook mit Tastatur etablieren können. Als Beleg dafür sieht er die Tatsache, dass mittlerweile immer mehr Tablets optional auch mit einem externen Keyboard geliefert werden.
Aktuell gibt es noch kaum Notebooks, deren Display mit einer Touch-Oberfläche ausgestattet sind. Der Intel-Chef ist allerdings überzeugt, dass Windows 8 dafür sorgen wird, dass die Nutzer bald nichts anderes mehr wollen. Dies beobachte er schon bei sich selbst. "Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal mein Display so oft berühren werde, aber es funktioniert einfach gut", sagte er.
Damit steht Otellini in klarem Gegensatz zur Strategie des Computer-Konzerns Apple, der aktuell den Markt für Tablets klar dominiert und so durchaus über Erfahrungen mit der Technologie verfügt. Der inzwischen verstorbene Firmenchef Steve Jobs hatte vor einiger Zeit angemerkt, dass die Touch-Steuerung eines Notebooks über das Display eine ergonomische Grausamkeit sei. "Wir haben tonnenweise Tests damit angestellt und es hat sich herausgestellt, dass es nicht geht", sagte er.
Schließlich könne man nach Ansicht von Jobs keinem Nutzer zumuten, über längere Zeit einen Touchscreen zu bedienen, der senkrecht vor ihm steht, da dies zu belastend für die Arme ist. Touch-Oberflächen müssten flach vor dem Anwender liegen - wie es bei Tablets und den klassischen Touchpads bei Notebooks der Fall ist.
Anders als Apple, wo bereits über 100 Millionen Tablets verkauft wurden, ist Otellini der Ansicht, dass diese Geräteklasse nur eine kurze Modeerscheinung ist. Diese würden sich höchstens als Zweitgeräte neben einem Notebook mit Tastatur etablieren können. Als Beleg dafür sieht er die Tatsache, dass mittlerweile immer mehr Tablets optional auch mit einem externen Keyboard geliefert werden.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Intels Aktienkurs in Euro
Beliebt im Preisvergleich
- CPUs:
Videos zum Thema
- Minisforum MS-02 Ultra: Workstation bewährt sich als Barebone-Version
- Geekom IT13 im Test: Anspruchsvoller Mini-PC mit starkem Innenleben
- X-Plus Storm 10X im Test: Netbook-Format mit bis zu 2 Terabyte SSD
- Geekom IT15: Leistungsstarker Mini-PC mit Intel-AI-Chip im Test
- Geekom XT13 Pro 2025 Edition: Leise Neuauflage des Mini-PC im Test
Neue Intel-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Teslas Roadster hebt ab - das Internet zieht ihn durch den Kakao
- Google und Microsoft streichen XSLT: Optische Folgen für das Web
- Regulärer Support vorbei: So geht es mit Windows Server 2022 weiter
- Galaxy OS statt One UI 10: Samsung plant angeblich große Änderungen
- Smart App Control gestört: Windows 11 hat ein Sicherheits-Problem
- MwSt. geschenkt: 19%-Aktion jetzt bei Media Markt und Saturn
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Moodle 5.3 - sie ist die neue Long-Term-Support-Version
d-hubs - Gestern 02:44 Uhr -
Digitalisierung des öffentlichen Sektors
d-hubs - Gestern 00:37 Uhr -
Neues von ZimaO, dem Self-Hosting-Experten
d-hubs - Vorgestern 08:57 Uhr -
MP4 Codecs
Mannitwo - 15.10. 17:05 Uhr -
"MSBuild.exe "Hard error" - Anzeige nach Win11-Start
Mannitwo - 15.10. 17:02 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen