Intel: Arbeit an 14-nm-Prozessen ist voll im Gange

Der Chiphersteller Intel ist zuversichtlich, bereits im kommenden Jahr den nächsten deutlichen Schritt bei der Verkleinerung seiner Prozessor-Architekturen gehen zu können. Die ersten 14-Nanometer-Prozesstechnologien sollen dann einsatzbereit sein. Wie Mark Bohr, der bei Intel für die Fertigungs-Technologien zuständig ist, auf der Entwicklerkonferenz Intel Developer Forum (IDF) ausführte, befinde man sich mitten in der Entwicklung entsprechender Produktionsanlagen. Diese werden nach den bisherigen Planungen Ende 2013 einsatzbereit sein. Anzeichen für Verzögerungen gibt es bisher wohl nicht.

Drei Werke des weltweit größten Halbleiterkonzerns sollen initial mit den neuen Technologien ausgestattet werden: Die D1X-Fab im US-Bundesstaat Oregon, die Fab 42 in Arizona sowie die Fab 14 in Irland. Wie die Einführung dann weitergeht, sagte Bohr noch nicht. Allerdings ist davon auszugehen, dass die weitere Entwicklung dann in relativ kleinen Schritten vonstatten gehen wird.

Zum Vergleich: Die 22-Nanometer-Technologien sind jetzt ein Jahr nach ihrer Einführung in sechs Intel-Werken zu finden. Der Konzern konnte seitdem die Qualität der Fertigung mit dieser Strukturweite stetig verbessern und die Ausschussquote senken. Diese liegt inzwischen bereits unter jener der 32-Nanometer-Prozesse, mit denen die Sandy Bridge-Prozessoren hergestellt wurden.

Der gerade erst angekündigte Haswell-Chip wird noch mit 22 Nanometern hergestellt, ebenso wie die bereits verfügbare Vorgänger-Generation Ivy Bridge. Anschließend will Intel mit der Skylake-Architektur dann auf 14 Nanometer heruntergehen. Die ersten Chips dieser Generation werden dann voraussichtlich im zweiten Quartal 2014 in größeren Stückzahlen zu haben sein. Der Wechsel auf die kleinere Architektur wird neben einer Leistungssteigerung auch eine weitere Reduzierung des Energiebedarfs mit sich bringen.
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